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März 2005: Die neuesten Informationen finden Sie im neuen Ordner: http://www.safer-world.org/d/chem/duft/duft.htm *** Ältere Infos: In den STUTTGARTER NACHRICHTEN stand am 21. Januar 1995
unter kurz berichtet : *** Kommentar: Synthetische Duftstoffe, nicht nur in Parfuems, sondern auch in fast saemtlichen Kosmetikas ( Seifen, Shampoos, Sprays, Cremes,....), Waschmitteln/ Weichspuelern, Putzmitteln, Clopapier, ......, bestehen aus Chemikalien, die z.T. hoch toxisch (giftig) sind. "Cardinal"-aehnliche Duftstoffe gibt es in allen Laendern. Nicht nur hohe Dosen sondern auch kleinere Dosen koennen krank machen, insbesondere dann, wenn eine schon durch andere Gifte ( z.B. Wohngifte) bestehende gesundheitliche Schaedigung vorliegt. Auch sog. Oeko-Duftoele werden von vielen Menschen mit chemischen Verletzungen nicht vertragen. Es gibt immer mehr Personen mit einer Duftstoffunvertraeglichkeit, die schon bei minimalen Dosen in der Atemluft grosse, zum Teil lebensbedrohliche Probleme bekommen wie z.B. Herzrasen, Herzrhythmusstoerungen, Atemnot, Asthmaanfall, ploetzliches hohes Fieber, Kreislaufversagen, Schmerzattacken. Aus Daunderer, Handbuch der Umweltgifte, 23. Erg. 6/1996: "Die Substanzen ( von Duftstoffen) sind aehnlich langlebig und lipophil (fettloeslich) wie Chlorpestizide. Literaturangaben legen nahe, dass sie ein erhebliches toxikologisches Potential besitzen: Nerven- und Muskelschaedigungen sowie moeglicherweise Mutagenitaet und Tumorgenitaet werden ebenfalls in der Literatur genannt........Auch Duftoellampen koennen schaden..... Auch die auf natuerlicher Grundlage entwickelten Duftstoffe durchlaufen chemische Prozesse. Inzwischen gibt es in Duftstoffen mehr als 4000 verschiedene Chemikalien, die ihrerseits zu 95 % aus Petroleum bestehen. VerbraucherInnen-informationen gibt es u.a. von OEKOTEST in den oekosonderheften "Kosmetik" oder/ und unter http://www.oekotest.deEs gibt inzwischen auch in den Supermaerkten duftstofffreie Waschmittel. In Paris gibt es duftstofffreie ( und rauchfreie) Restaurants, in Irland ein duftstofffreies Hotel. In den USA gibt es mehr und mehr duftstoffreie Restaurants, Hotels, Wohnungen, Wohnsiedlungen und sogar Kirchen, Schulklassen, Sportmannschaften. Das heisst, dass Personen "mit" keinen Zutritt haben. Von Gourmets wird immer mehr erkannt, dass die Duftstoffchemikalien in der Atemluft das Ess- und Trinkvergnuegen erheblich schmaelern koennen. In Kalifornien ist es ueblich, dass Umweltgruppen mit dem Vermerk "Bitte kommen Sie duftstofffrei" einladen. Ausschnitt aus der Kalifornischen Gesetzgebung (S.11): "......Stimmungsaufhellende chemische Duftstoffe sind im Bereich oeffentlicher Transportmittel wie Bahnhoefe, Faehrschiffe, Zuege, Flugzeuge und in allen oeffentlichen Bereichen zu verbieten, einschliesslich jeglicher Verbreitung ueber die Heizung, das Belueftungssystm, die kLimaanlage oder an der Wand montierte Vorrichtungen, befestigt am Poilettenrand oder auch nur von Leuten in die lUft gesprueht. Es sind geeignete Vorkehrungen zu treffen, um Menschen mit Chemikalienunvertraeglichkeit Allergien, Asthma, anderen Atemwegserkrankungen, neurologischen Beschwerden, Post-Polio-Syndrom, Multipler Sklerose usw. und anderen Erkrankungen die Teilnahme am oeffentlichen Leben zu ermoeglichen. Zu den Loesungsvorschlaegen gehoeren Dinge wie die Verwendung unbedenklicher Baumaterialien, unbedenklicher Reinigungs- und Pflegemittel und der Einsatz von Personal in Schluesselpositionen, das weder Duftstoffe verwendet noch raucht. ....." Ein haeufig vorkommendes Phaenomen ist, dass das eigene Riechorgan abstumpft. Man und haeufiger frau riecht den haeufig "angelegten" Duftstoff, nicht mehr und verwendet folglich immer groessere Mengen. Es tritt eine Art Suchtverhalten ein, ohne dies selbst wahrzunehmen. Hinzu kommt, dass viele Chemikaliengeschaedigte ihren Riechsinn beinahe oder voellig eingebuesst haben. Es hat ueber 100 Jahre gedauert, bis die Toxizitaet des Passivrauchens erforscht und das Rauchen in oeffentlichen Gebaeuden beschraenkt oder verboten wurde. -------- Weitere Informationen: Betty Bridges : http://www.fpinva.org Wenn Sie die Analyse zweier gebraeuchlicher Parfuems ueberfliegen, wundern Sie sich nicht mehr, warum Gesundheitsschaedigungen im Zusammenhang mit Parfüm stehen können: Labor: SIS: Scientific Instrument Services, : http://www.sisweb.com http://www.sisweb.com/referenc/applnote/app-73.htm http://www.ameliaww.com/fpin/PerfAnalysis.htm *** ------------------ 5(2000: News: (leider ohne URL der Nachricht) :Der amerikanische Schauspieler Harrison Ford bittet seine Filmcrew, ohne Duftstoffe zum Drehen zu kommen. Es mache ihn krank. -------------- 5/2000 Fuer immer mehr Profichoere in den USA gilt: keine Duftstoffe in den Probenraumen und auf dem Podium!! _________ Gefahr für Babys: Ätherische Öle gegen Erkältungen München (dpa) - Ätherische Öle zur Erkältungslinderung können Säuglinge in Lebensgefahr bringen. Wie die in München erscheinende Zeitung "Ärztliche Praxis" berichtet, enthalten die Mittel oft Stoffe, die bei Kindern zu toxischen Reaktionen und Hautreizungen führen können. Bei Säuglingen bewirke deren Aufnahme zudem unter Umständen einen so genannten Laryngospasmus. Dabei krampft sich der Kehlkopf zusammen, und das Kind erstickt. Je nach Dosis könnten die verbreiteten Hausmittel bei Säuglingen auch Krampfanfälle, Schockreaktionen, Schleimhautirritationen, Bauchschmerzen und Übelkeit auslösen, heißt es weiter. Dazu reichten schon geringe Mengen aus. Besonders gefährlich sei für Säuglinge auch, wenn die Öle in die Lunge gelangten: Entzündungen der unteren Atemwege und toxische Lungenödeme könnten die Folge sein. Eltern sollten daher bei Säuglingen grundsätzlich keine ätherischen Öle oder mentholhaltige Bäder anwenden. Das Blatt warnte unter anderem vor dem in Mode gekommenen Teebaumöl. (ol) http://www.netdoktor.de _______ Feb. 2002: Tödlich für Babys? Warnung vor ätherischen Ölen Ätherische Öle, die häufig als Hausmittel gegen Erkältungen angewandt werden, können für Babys und kleine Kinder lebensgefährlich werden. Das berichtete die "Ärztliche Praxis" in ihrer jüngsten Ausgabe. In konzentrierter Form inhaliert, auf die Haut oder Schleimhaut aufgetragen oder geschluckt, können die Öle zu massiven Vergiftungserscheinungen führen. .... Das gilt aber auch für Erwachsene: Also keine ätherischen Öle in der Sauna verwenden! Und: Teebaum-Öl ist ein Pestizid und weder zum Verschlucken, Gurgeln oder zum Auftragen auf die Haut geeignet. URL inzwischen geloescht |
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