SAFER WORLD is a private independent international internet information network www.safer-world.org

 

ADHS

 

 

Suche

Home International

home English

home deutsch

Home
Nach oben
 

contact: info@safer-world.org

 

aus umg 4/2008:

 

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitsstoerung (ADHS) durch Umweltgifte

 

Ulf Sauerbrey

 

Die haeufigsten chemischen Belastungen von Kindern sind Umweltgifte und lebensstilbedingte

Noxen. Eine Exposition beginnt bereits vor der Geburt. Mitunter koennen diese Belastungen langfristig

weitaus staeker auf die kindliche Entwicklung wirken, als bisher angenommen. Die Situation

von Kindern in Bezug auf Umweltgifte wird vor dem Hintergrund der Aufmerksamkeitsdefizit-

/Hyperaktivitaetssstoerung (ADHS) diskutiert. Neue Studien zu Tabakrauch, Blei, PCBs, Pestiziden,

Quecksilber und Mangan verdichten die Hinweise auf neurotoxische Schaedigungen, deren Symptomatik

starke Aehnlichkeiten zur kindlichen ADHS aufzeigt. Neurotoxine muessen zukuenftig weitaus

staerker als Risikofaktor berueksichtigt werden. Es zeigt sich zudem, dass interdisziplinaee

Arbeit fuer eine Kinderumwelt und damit ein Erziehungsfeld ohne Neurotoxine notwendig ist. Die

Erziehungswissenschaft muss sich an der Diskussion beteiligen, da sozialpaedagogische Massnahmen

nach gegenwaertigem Kenntnisstand nur einen Teil der Intervention bei Verhaltensauffaeligkeiten

im Kindes- und Jugendalter darstellen. Praevention kommt eine besondere Rolle zu, da paedagogische

Rahmenbedingungen, Arrangements und Settings, in denen Kinder sich entwickeln koennen, ein

gesundheitlich unbedenkliches Umfeld in die paedagogische Planung integrieren muessen.

 
Schluesselworte: ADHS, Kinder, Neurotoxine, Umweltgifte, lebensstilbedingte Noxen
 
den ganzen Artikel als pdf-file:
http://www.safer-world.org/d/krank/umg-408-Sauerbrey.pdf
 
aus umg 1/2010:
AD(H)S und Umweltgifte - eine Aktualisierung der Studienlage
 

Die Studienlage zu Umweltgiften als empirisch nachgewiesenen Risikofaktoren der kindlichenAufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (AD(H)S) ist inzwischen umfangreich. Die Datenlage wies jedoch bisher Unzulänglichkeiten bei den diagnostischen Kriterien auf, die einigen toxikologischen Untersuchungen zugrunde lagen. Ebenso sind Erhebungen postnataler Exposition nicht ausreichend vorhanden. Zudem könnten weitere chemische Noxen bedeutsam sein, die im Kinderalltag vorkommen, die jedoch bisher nicht oder nicht ausreichend untersucht worden sind. Der Artikel fasst daher die Ergebnisse neuerer empirischer Studien zu Blei, Phthalaten und Tabakrauch seit 2008 zusammen.

Es zeigt sich, dass Umweltgifte in der multifaktoriellen Genese der AD(H)S zukünftig in Diagnostik und Therapie, besonders jedoch in der Prävention, dringend berücksichtigt werden sollten. Schadstoffe könnten insgesamt ein deutlich größerer Risikofaktor für AD(H)S sein, als bisher weitgehend angenommen wird.

Schlüsselworte: ADS, ADHS, Kinder, Neurotoxine, Umweltgifte, Blei, Phthalate, Tabakrauch

       
den ganzen Artikel als pdf-file:
http://www.safer-world.org/d/krank/umg-1.10-Sauerbrey.pdf 
 
Weitere Informationen zu "Kindheit und Umwelt" finden  Sie auf Ulf Sauerbreys web unter http://www.kindheit-und-umwelt.de.tl/ 
Website der Zeitschrift umwelt-medizin-Gesellschaft (umg): www.umwelt-medizin-gesellschaft.de   
Dank an die Zeitschrift Umwelt-Medizin-Gesellschaft (umg) http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de/  und den Autor,  den  Artikel hier veroeffentlichen zu koennen.
 
Weitere Informationen bekommen Sie auf Ulf Sauerbreys web http://www.kindheit-und-umwelt.de.tl/
 
 
 
Die neuesten Infos finden Sie meist in den newslettern.
Am raschestens finden Sie Informationen zu einem von Ihnen gewuenschten Thema über die
Suche  innerhalb des deutschen subwebs von SAFER WORLD
Wenn Sie den kostenlosen Newsletter/deutsch abonnieren wollen,  senden Sie eine email mit 
"subscribe newsletter/deutsch" in der Betreffszeile an info@safer-world.org

Copyright © 1998-2010  SAFER WORLD. Alle Rechte vorbehalten