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6.11.2006: Mehr Kinder mit Allergien im Südwesten 20 bis 30 Prozent der Kinder in Baden-Württemberg haben eine Allergie. Dies ist das Ergebnis einer landesweiten Erhebung sogenannter Beobachtungsgesundheitsämter. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=425492,4761,/politik/gesundheitssystem_uns*** 20.11.06 Kongress: Dreiklang "Kinder-Umwelt-Medizin" ist tonangebend für Zukunftsmusik Umwelteinflüsse spielen für die Gesundheit von Kindern eine zentrale Rolle. In ihrer Entwicklung sind sie gerade für Schadstoffe viel störanfälliger als Erwachsene. Die Gesundheit von Kindern ist dank des Rückgangs vermeidbarer Krankheiten und dank der Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahrzehnten wesentlich besser geworden. Auch viele noch vor einem Jahrzehnt heiß diskutierte Schadstoffe wie Amalgam, Asbest, Blei, Dioxine und Ozon sind eher in den Hintergrund getreten. Dafür stehen chronische Krankheiten und Behinderungen mehr im Vordergrund: Asthma, Allergien, Diabetes, Neurodermitis, Übergewicht. Weitere Diskussionspunkte sind hinzugekommen: Duftstoffe, Feinstäube, Flammschutzmittel, Mobilfunkmasten, Weichmacher. Was an der Umwelt ist besonders wichtigfür die Kindergesundheit? Sind es neben chemischen und physikalischen nicht viel mehr psychosoziale Faktoren: Alkohol, Bewegungsarmut, Drogen, Ernährung, Gewalt, Medienkonsum, Zigaretten? Mit dem Versuch, hier eine Rangfolge der Wichtigkeiten zu definieren, wird sich eine viertägige Arbeitstagung mit Fachleuten aus zahlreichen europäischen Ländern und aus den USA im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) befassen. Diese Tagung wird ausgerichtet von Prof. Karl Ernst v. Mühlendahl von der Kinderumwelt gGmbH der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die diese Arbeitstagung finanziert. Hier wird der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff über "Gewalt und Medien. Helfen Gesetze und Verordnungen?" referieren. Um 13 Uhr besteht in einem Pressegespräch die Möglichkeit, mit Prof. von Mühlendahl über Details zum Thema zu sprechen. Originaltext: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6908 Email: presse@dbu.de web: www.dbu.de*** 11.09.06 Vom Ärzteverband Deutscher Allergologen 01.09.2006 *** 05.09.06 Von Greenpeace *** BfR Bundesinstitut fuer Risikobewertung *** 30.05.2006 Bäckerasthma auch ohne spezifische Sensibilisierung *** UBA - UMWELTBUNDESAMT
Dessau, den 30.05.2006 Duftstoffe: Betörend mit möglichen Nebenwirkungen Umweltbundesamt informiert über Raumbeduftung und gibt Empfehlungen, um die Gesundheit zu schonen Einige sind natürlichen Ursprungs, andere künstlich erzeugt: Duftstoffe. Weil die meisten von uns sie als angenehm empfinden, verwenden wir sie oft freiwillig – etwa in Parfüms. Was der Nase gefällt, muss für die Gesundheit aber nicht automatisch gut sein. Denn: Manche duftenden Produkte enthalten Substanzen, von denen bekannt ist, dass sie Kontaktallergien auslösen oder relevant für andere Unverträglichkeiten sein können. Bestimmte Duftstoffe – wie zum Beispiel Moschusverbindungen – sind zudem in der Umwelt nur schwer abbaubar und reichern sich über die Zeit in Umwelt, Mensch und Tier an. Gesundheitliche Unverträglichkeiten durch Duftstoffe sind ein bislang nicht ausreichend beachtetes Thema. Das Umweltbundesamt (UBA) hat in einem 15-seitigen Hintergrundpapier das aktuelle Wissen über Duftstoffe zusammengefasst, Risiken benannt und Möglichkeiten aufgezeigt, mit Duftstoffen sicher umzugehen. Denn Duftstoffe kommen zunehmend in Mode. Während Düfte noch vor einer Generation als etwas Besonderes galten und parfümierte Produkte eine – oft teure – Seltenheit waren, wird heute Vieles, was sich für das Verströmen eines Geruchs eignet, auch mit einem Duft versehen. „Luftverbesserer“ finden sich zum Beispiel in Wasch- und Reinigungsmitteln oder Duftkerzen. Auch im öffentlichen Raum sind die Verbraucher – oftmals unbewusst – mit Duftstoffen konfrontiert, etwa wenn die „Luftauffrischer“ sich über Klimaanlagen in Kaufhäusern oder Büros verteilen. Es duftet allerorten. Für den Menschen kann das zum Problem werden – gerade für sensible Personen. Auch für Duftstoffe gilt: Wird Angenehmes zur Last, müssen sich die Verbraucherinnen und Verbraucher schützen können. Leider wissen wir auffallend wenig über die verwendeten Stoffe und ihre gesundheitlichen sowie ökologischen Wirkungen. Was ist zu tun? Ganz sicher nicht sinnvoll ist, Duftstoffe generell zu verbieten, denn dies entspräche weder den Wünschen der Konsumenten noch denen der Hersteller und Anwender. Aus Gründen der Vorsorge empfiehlt das UBA, Duftstoffe in öffentlichen Gebäuden, in denen Einzelne keinen Einfluss auf die Beduftung nehmen können – wie Büros, Kaufhäusern und Kinos – nicht einzusetzen, um die Gesundheit empfindlicher Personen nicht zu beeinträchtigen. In Haus und Wohnung sollten Verbraucher vorsichtig mit Duftstoffen umgehen und schlechte Luft nicht mit wohlriechenden Produkten maskieren. Vielmehr ist den Ursachen für – vermeintlich – schlechte Luft nachzugehen und deren Quelle zu beseitigen. Gute Belüftung und regelmäßiges Putzen – mit duftstofffreien Mitteln – sorgen am besten für frische Luft. Wer sich dennoch für eines der vielen Duftprodukte entscheidet, sollte sparsam und umsichtig damit umgehen: Besondere Zurückhaltung ist angezeigt gegenüber Verdampfern – etwa Teelichtern oder Duftlampen –, da diese die Konzentration der Duftstoffe in der Atemluft stark erhöhen können. Die Hersteller der Duftstoffe können ebenfalls dabei helfen, den Einsatz ihrer Produkte gesundheitsverträglicher zu machen. Sie sollten die Verbraucher erstens besser und ausführlicher als bisher über die Inhaltsstoffe ihrer Duftpräparate informieren. Klar ist zweitens, dass nur Substanzen zum Einsatz kommen dürfen, die auf ihre Verträglichkeit für Mensch und Umwelt geprüft und als unbedenklich eingestuft sind. Hier ist das Wissen allerdings noch sehr lückenhaft. Die Forschung zu Mechanismen der neuronalen Verarbeitung eines Duftreizes, der Inhalationstoxikologie und der Bedeutung des Geruchssinns bei Vorliegen bestimmter Überempfindlichkeiten auf Duftstoffe sollte zukünftig mehr Beachtung finden. Dabei sind nicht nur öffentliche Einrichtungen gefragt. Auch die Hersteller und Vertreiber von Duftstoffen sind gefordert, die Forschung für mehr Wissen über Duftstoffe zu fördern. Ausführliche Informationen enthält das 15-seitige Hintergrundpapier „Duftstoffe: Wenn Angenehmes zur Last werden kann“. Es steht im Internet unter http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-daten/daten/gesundheit/veroeffentlichungen.htm zum kostenlosen Download bereit. HTML:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pd06-035.htm
PDF: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pdf/pd06-035.pdf Anmerkung Scherrmann: Es ist erfreulich und an der Zeit, dass das Problem nun endlich vom UBA umfassender thematisiert wurde. Insgesamt gibt es m. E. zwar einige Punkte an dem Hintergrundpapier zu kritisieren (unzureichende Einbeziehung der schon vorhandenen internationalen Literatur, Fokusierung auf "sensible Menschen", ...) jedoch insgesamt liegt nun ein Papier vor, dass sich mit dem Problemfeld "Duftstoffe" auseinandersetzt, insbesonders im Zusammenhang mit REACH gut informiert, offen zugibt, dass viele Wirkmechanismen noch nicht bekannt sind, und am Ende auch Empfehlungen in verschiedene Richtungen ausspricht. Auch wenn Empfehlungen keine Gesetze sind, und es mit Sicherheit noch viel Zeit und Informatonen bedarf bis - wie vermehrt in den USA und in Kanada - oeffentliche Gebaeude, Verkehrsmittel, Krankenhaeuser, Schulen, Unicamps, Kirchen, ... zur duftstoffreinen Zone erklaert werden, ist nun mal ein Anfang gemacht, das Thema ernst zu nehmen. *** Dessau, den 9. Mai 2006
Bundesweiter Aktionstag „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“ am 10. Mai 2006: Umweltbundesamt gibt Tipps zum nachhaltigen Waschen und Reinigen EG-Detergenzienverordnung verbessert Informationen der Verbraucher Bessere Information für die Verbraucherinnen und Verbraucher, mehr Umweltschutz und weniger Aufwand für die Hersteller – das bringt die neue EG-Detergenzienverordnung für Wasch- und Reinigungsmittel. Umweltbelastende waschaktive Tenside müssen vollständig biologisch abbaubar sein. Zudem haben die Hersteller bestimmte Inhaltsstoffe der Wasch- und Reinigungsmittel auf der Verpackung zu kennzeichnen: Konservierungsmittel sind unabhängig von ihrer Konzentration namentlich zu nennen – einzelne Duftstoffe wie Geraniol, die Allergien fördern oder auslösen können, ab einer Konzentration von 0,01 Prozent im Produkt. Anders als bisher sind die Rezepturen der Wasch- und Reinigungsmittel nicht mehr beim Umweltbundesamt (UBA) registrieren zu lassen. Die mehrstellige „UBA-Nummer“ auf der Verpackung ist damit Geschichte. Stattdessen müssen die Hersteller die Verbraucher im Internet über die Inhaltsstoffe informieren. Genauso wichtig wie Informationen über Inhaltsstoffe ist, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher Wasch- und Reinigungsmittel umweltgerecht anwenden. Anlässlich des bundesweiten Aktionstages „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“ am 10. Mai 2006 sagte UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge: „Wer Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel schonend einsetzt, spart Energie, Chemikalien und Wasser. Dies entlastet die Umwelt und den Geldbeutel: Die Ausgaben für Strom, Wasser und Abwasser lassen sich merklich senken.“ .... Informationen zum Bundesweiten Aktionstag finden Sie unter www.aktionstag-nachhaltiges-waschen.de. Informationen zur EG-Detergenzienverordnung gibt es bei der EG-Kommission unter
http://europa.eu.int/comm/enterprise/chemicals/legislation/detergents/index_en.htm
Weitere Fragen zu Wasch- und Reinigungsmittel beantwortet gern das Umweltbundesamt, Fachgebiet IV 1.2, E-Mail: detergenzien@uba.de HTML: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pd06-029.htm PDF: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pdf/pd06-029.pdf *** Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Pressestelle 25.11.2005´Weihnachts-Shopping: Aromawolken gesundheitsschädlich Hamburg (ddp). Weihnachts-Shopping kann nicht nur teuer, sondern auch gesundheitsschädlich sein. Die Aromen, die viele Geschäfte in der Vorweihnachtszeit einsetzen, könnten schwere Allergien auslösen, berichtet das Gesundheitsmagazin «Healthy... http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2005&m=11&d=26&id=121106 *** 12.10.2005 Weniger Abgase heißt weniger Kinder mit Asthma und Allergien Wer an belebten Straßen wohnt, arbeitet oder in die Schule geht,
riskiert Atemwegsprobleme. Das wird seit langem vermutet. Jetzt gibt es starke Hinweise, daß das wirklich so ist. Betroffene haben ein höheres Risiko für Asthma oder Allergien als Menschen aus Gebieten mit sauberer Luft, wie Forscher aus Frankreich und der Schweiz berichten.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=375976,4205,/medizin/allergien 11.10. 2005 Nickel-Kontaktallergien werden seltener Die in vielen Duftstoffen enthaltenen Substanzen Eichenmoos und Isoeugenol, eine aus Nelkenöl hergestellte aromatische Flüssigkeit, gehören nun zu den häufigsten Auslösern einer allergischen Kontaktdermatitis. Nickel steht als Auslöser noch an der Spitze. Die Tendenz ist aber rückläufig. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=375216,4201,/medizin/allergien *** 07.09.05 Hilfe, es riecht gut! - Duftstoffe sind zweithäufigster Auslöser von Kontaktallergien *** 28.06.05 Allergierisiko schon vor der Geburt beeinflussbar / Wenn Oma raucht, werden die Enkel allergisch Und/oder 27.06.2005 Jeder vierte Schulanfänger hat Heuschnupfen Der Heuschnupfen ist mittlerweile die häufigste Allergie bei Erwachsenen und Kindern in Deutschland und die häufigste chronische Krankheit bei Kindern. Etwa jedes vierte Schulkind habe zum
Zeitpunkt der Einschulung eine allergische Rhinokonjunktivitis, sagte Professor Ralph Mösges von der Universitätsklinik in Köln im Vorfeld des Weltallergie-Kongresses in München.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=363343,4061,/medizin/allergien
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21.06.2005 Im Jahr 2010 ist schon jeder Zweite Allergiker Die Zahl der Allergiker steigt stark. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) könnten im Jahr 2010 schon 40 bis 50 Prozent der Weltbevölkerung unter einer entsprechenden Überempfindlichkeit leiden, sagte der Allergologe Profe ***
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Pressestelle
München, 28. Juni 2005 Schnappauf: Allergien weiter auf dem Vormarsch Allergien stellen ein wachsendes Gesundheitsproblem dar. Dies betonte Gesundheitsminister Werner Schnappauf heute in München beim 19. Weltallergiekongress. Allergien stellen ein wachsendes Gesundheitsproblem dar. Dies betonte Gesundheitsminister Werner Schnappauf heute in München beim 19. Weltallergiekongress. Schnappauf: "Allergien entwickeln sich zu einer der größten Volkskrankheiten. Direkte und indirekte Kosten von Allergien belasten die Volkswirtschaft erheblich." Asthma, als mögliche Folge einer Allergie, verursacht mittlerweile 1 Prozent der Gesundheitskosten, deutschlandweit sind das rund 2,5 Mrd. Euro. "Die Allergie-Forschung kann einen großen Beitrag zur Entlastung der Volkswirtschaft leisten, indem sie dazu beiträgt Allergien zu reduzieren bzw. zu verhindern", so der Minister. Bayern hat in den letzten 15 Jahren in die Erweiterung der Erkenntnisse über Allergien mehr als 10 Millionen Euro investiert. Die Zahl der Allergiker hat sich in den letzten drei Jahrzehnten verdreifacht. In Deutschland sind mittlerweile 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung betroffen. Bei Kindern nehmen nach den Worten des Ministers besonders Asthma-Erkrankungen in erschreckendem Maß zu. Die Ursachen für diese Zunahme der Allergien sind noch nicht ausreichend erklärt. Das bayerische Gesundheitsministerium fördert deshalb auch Projekte zur Erforschung allergieauslösender bzw. protektiver Faktoren. "Wir müssen allen Erkenntnissen, die der Vorbeugung und Prävention dienen, weiter nachgehen", forderte Schnappauf. Deshalb werde beispielsweise erforscht, welche Stoffe im bäuerlichen Umfeld einen höheren Schutz gegen Allergien aufbauen helfen. Grundlage ist die Erkenntnis, dass Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, einen ausgeprägten Schutz vor der Entwicklung von Asthma und allergischen Beschwerden haben. Auch ein Projekt zur Untersuchung der Lebensstilfaktoren im Großraum München auf die Entstehung von Asthma und Allergien im Kindesalter werde gefördert. Schnappauf rief dazu auf, Allergien ernst zu nehmen: "Unbehandelt kann ein sog. Heuschnupfen zu schwerem allergischen Asthma führen. Nur eine frühe Diagnose und rechtzeitige Behandlung kann einer Allergikerkarriere vorbeugen". Redaktionelle Hinweise: Der Weltallergiekongress findet vom 26.06. bis 01.07.2005 im ICM in München statt. Die gemeinsame Tagung der "World Allergy Organisation? (WAO) und "European Academy of Allergy and Clinical Immunology? (EAACI) findet in diesem Jahr zum 19. Mal und erstmals in Deutschland statt. Weitere Informationen: http://www.gesundheit.bayern.de © Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de Um Ihr Newsletterabonnement zu ändern oder abzubestellen, benutzen Sie bitte das Formular unter http://www.stmugv.bayern.de/de/aktuell/newslett.htm. Anmerkung Scherrmann: Wie man inzwischen weiss (s. o. ) , spielt das Rauchen (aktiv und passiv) bei der Zunahme von Allergien eine Rolle. Es liegt auf der Hand, - dass Chemikalien, die ausser in Tabakwaren auch in anderen Produkten vorkommen und auch - dass andere Chemikalien bei der Entstehung von Allergien massgeblich beteiigt sind. *** 21.02.2005 Arzneien können Histamin-Intoleranz verstaerken Einige Medikamente können über eine Enzymhemmung den Histamin-Spiegel erhöhen. Manche Patienten reagieren darauf empfindlich, besonders, wenn sie zusätzlich histaminhaltige Nahrungsmittel zu sich nehmen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=344315,3859,/medizin/allergien *** 24.01.2005 Wohnungs-Allergene zu vermeiden hilft Asthma-Kindern wirklich Wird bei Kindern mit allergischem Asthma die Allergenbelastung in der Wohnung konsequent nach den individuellen Bedürfnissen gesenkt, etwa durch Bettwäsche mit Allergenschutz oder Luftfilter, hat das tatsächlich einen klinischen Nutzen: Bei einem solchen Vorgehen waren die Asthma-Symptome in einer US-Studie mit 937 Kindern deutlich geringer als in einer Kontrollgruppe http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=330158,3814,/medizin/allergien *** BUNDESMINISTERIUM fuer GESUNDHEIT und SOZIALE SICHERUNG Berlin, den 19.01.2005 Zwischen Wohnumfeld und Gesundheit besteht ein Zusammenhang Das Bundesgesundheitsministerium veranstaltete zusammen mit dem Bonner Büro des Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation - WHO - das Symposium "Wohnumfeld und Gesundheit: Von der Evidenz zur Anwendung". Mit ca. 40 Vertretern aus den Gesundheits- und Umweltbehörden der Länder und Kommunen wurden dabei Forschungsergebnisse einer WHO-Studie präsentiert, die im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit der Bundesregierung vom Bundesgesundheitsministerium finanziert wurde. In dieser Studie wurden erstmalig in acht europäischen Städten - u. a. in Bonn - von insgesamt 8.519 Personen in 3.373 Wohnungen Daten zu den Wohnbedingungen, der Wohnungsausstattung, dem Wohnumfeld und dem Gesundheitszustand der Bewohner erhoben und folgende Parameter international verglichen:
Die Studie hat z. B. ergeben, dass die Reduzierung von Lärm ein wichtiger Aspekt für gesundes Wohnen ist. Auch sollten Gesundheitsexperten aktiv bei Bauleitplanungen beteiligt werden. Die Kommunen sind gefordert, für ein gesundes Wohnumfeld zum Wohl ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu sorgen. Das heutige Treffen ist ein weiterer Mosaikstein der bisher beispielhaften Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der WHO. Die Evaluierung der Wohngesundheitsdaten brachte neue Ansätze für weitere Forschung sowie die politische Umsetzung und bildete einen Schwerpunkt für die Beschlüsse der 4. Ministerkonferenz "Umwelt und Gesundheit" von Budapest im Juni 2004. Sie haben dort zu einer Selbstverpflichtung der Gesundheitsminister der WHO-Region Europa geführt, die sich in Zukunft aktiver im Bereich Wohnen und Gesundheit betätigen und als politische Handlungsoption z. B. bestehende Wohnungsrichtlinien stärker aus gesundheitspolitischer Sicht beeinflussen wollen. Da der Vollzug der rechtlichen Regelungen im Bereich der Gesundheit und der Umwelt in der Bundesrepublik grundsätzlich in die Zuständigkeit der Länder und der Kommunen fällt, wurden als Abschluss der Studie die Ergebnisse mit weiteren Experten aus den Bereichen Wohnen, Bauen, Umwelt und Gesundheit auf ihre Relevanz für Deutschland geprüft. Darüber hinaus wurde ihre Anwendung auf nationaler Ebene initiiert, indem z. B. für Vorsorgemaßnahmen Priorität eingeräumt wird oder gesundheitliche Aspekte bei der Bauleitplanung mehr berücksichtigt werden sollen. Außerdem wurde die Bundesregierung aufgefordert, im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit weitere Studien zu den o. g. Themenbereichen sowie die Kooperation zwischen den an der Umsetzung Beteiligten weiter zu fördern. Die Studie finden Sie im Internet unter http://www.euro.who.int/housing Hervorhebungen, Anmerkung Scherrmann: Das klingt recht schön und ich bin neugierig, wie dann im Detail die Vorsorgemassnahmen aussehen, ob Grenzwerte sinken, ob Summengrenzwerte eingeführt, ob die REACH-Verordnung weniger verwässert wird, ob Schadensersatzklagen bessere Chancen haben, ob die Bevölkerung besser aufgeklärt wird, ob gesundheitsschädliche Produkte (z. B. in Kosmetika, Putz-, Reinigungsmittel) vom Markt genommen werden muessen, etc. etc.. *** 06.12.2004 Frueherkennung von Allergien bei Kindern ist das A und O Juckende Haut, triefende Nase oder anfallsweise Atemnot - Allergien plagen immer mehr Kinder und Jugendliche
in den Industrieländern. In Deutschland leiden inzwischen sechs bis sieben Prozent der Fünf- bis Fünfzehnjährigen an atopischer Dermatitis, drei bis sieben Prozent an Asthma bronchiale und drei bis elf Prozent an Heuschnupfen.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=337104,3758,/medizin/allergien
*** 17.08.2004 Allergien durch Weichmacher? ***
06.08.2004 Berauschend und gefährlich - Kava-Kava-Allergie Wenngleich im Juni 2002 in Deutschland der Vertrieb von Kava-haltigen Medizinprodukten verboten wurde, werden in Praxen und Kliniken nach wie vor Kava-Kava-Allergien diagnostiziert. http://www.aerztlichepraxis.de/aktuell/artikel/1091440248/homepage/aktuell *** 28. 04. 2004 Ueber 15 Prozent sind sensibel auf Kontakt-Allergene. Etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland reagieren sensibel auf mindestens ein häufig vorkommendes Kontakt-Allergen http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=306902,3365,/medizin/allergien Berlin, den 22.04.04: Ein unterschätztes Problem: Umweltbedingte Kontaktallergien Über fünf Millionen Bürgerinnen und Bürger betroffen Etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland reagieren sensibel auf mindestens ein häufiger vorkommendes Kontakt-Allergen. Zu diesen gehören zum Beispiel Nickel - aus Modeschmuck - oder auch Duftstoffe, die in Kosmetika und vielen Produkten des täglichen Lebens enthalten sind. Rund sieben Prozent der Bevölkerung Deutschlands - das sind mehr als fünf Millionen Menschen - erkranken jährlich am allergischen Kontaktekzem. Das Problem ist: Eine erworbene Sensibilisierung bleibt in der Regel ein Leben lang bestehen. Den Betroffenen bleibt nur, sich vor dem Kontakt mit dem allergenen Stoff zu schützen. Das geht aus einer neu veröffentlichten Studie der Zentrale des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK), Institut an der Universität Göttingen, hervor, die im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erarbeitet wurde. In der groß angelegten Studie wurden über 60.000 Patienten auf Kontaktallergien im privaten Bereich untersucht. Das allergische Kontaktekzem wird durch Hautkontakt mit allergenen Stoffen hervorgerufen, nachdem es bei einem früheren Kontakt mit diesem Stoff bereits zu einer Sensibilisierung - einer anhaltenden Erhöhung der Empfindlichkeit - gekommen war. Das Problem ist: Eine erworbene Sensibilisierung bleibt in der Regel ein Leben lang bestehen. Den Betroffenen bleibt nur, sich vor dem Kontakt mit dem allergenen Stoff zu schützen. Voraussetzung dafür ist, die wichtigsten Kontakt-Allergene zu kennen. Am häufigsten reagieren die Menschen auf Nickel. Vor allem Modeschmuck und Piercings führen gerade bei jungen Leuten zu Sensibilisierungen. Erste Erfolge einer Vermeidungsstrategie sind hier aber zu verzeichnen: Nachdem zunächst in Deutschland und später auch in der Europäische Union die Freisetzung von Nickel aus Produkten begrenzt wurde, ging zwischen 1992 und 2001 die Zahl der Sensibilisierungen zurück. Eine Zunahme von Allergie-Problemen durch die Einführung nickelhaltiger EURO-Münzen ist nicht nachzuweisen. Mehr als eine Millionen Menschen in Deutschland reagiert empfindlich auf Duftstoffe oder Duftstoff-Mischungen. Etwa 30.000 Duftstoffe sind bekannt. Zu den wichtigsten Allergenen gehören hier die Stoffe Eichenmoos (mit 6,8 Prozent positiver Reaktionen bei den Probanten) und Isoeugenol (4 Prozent). Bisher liegen noch keine Erkenntnisse vor, ob die Zahl der Duftstoff-Allergiker durch die zunehmende Verwendung von Duftstoffen in Innenräumen ansteigt. Hier sind weitere Untersuchungen erforderlich. Ein weiterer Geruchsstoff mit allergenen Eigenschaften ist Perubalsam, ein Wundsekret aus dem Perubalsam-Baum. Perubalsam wird zum Beispiel in Kosmetika, Süßspeisen, Tabak und Getränken eingesetzt. Die Allergiequote steigt hier an, ältere Jahrgänge sind davon stärker betroffen. Auch Konservierungsstoffe können Allergien auslösen. Sie werden in Kosmetika sowie in vielen anderen Produkten wie Dispersionsfarben und -klebern, Putz- und Reinigungsmitteln sowie in Klimaanlagen eingesetzt. Durch die Anforderungen des Umweltzeichens "Blauer Engel" - beispielsweise für Dispersionsfarben - wurde der Einsatz einiger Konservierungsstoffe reduziert. Als Folge ist ein Rückgang der Sensibilisierungsquoten eindeutig nachweisbar. Ähnlich positive Entwicklungen lassen sich als Folge von Maßnahmen gegen Formaldehyd sowie auf Terpentinöl beobachten - ein Stoffgemisch, das Allergien gegen verschiedene Terpen-Moleküle anzeigt, die in Naturprodukten enthalten sind. Als weitere problematische Allergene fielen den Forscherinnen und Forschern auf: Verschiedene Kleiderfarbstoffe (insbesondere Dispers Blau 106/124); in Haarfarben verwendete Stoffe wie Phenylendiamin und para-Toluylendiamin sowie Epoxidharze, die in Lacken, Farben und Klebern oder in der Glasfaserkunststoffherstellung, zum Beispiel im Windrotorenbau, Anwendung finden. Im Untersuchungszeitraum von 1995 bis 2002 waren mehr als 60.000 Patienten mit Ekzemen in dem Forschungsprojekt des IVDK mit dem Epikutantest auf vorhandene Sensibilisierungen untersucht worden. Neben Informationen zur Person (wie Alter, Geschlecht und Beruf) wurden dabei auch mögliche Auslöser von Allergie-Erkrankungen - zum Beispiel Farben, Schmuck, Textilien oder Kosmetika - erfasst. Die Studie "Untersuchung zur Verbreitung umweltbedingter Kontaktallergien mit Schwerpunkt im privaten Bereich" ist in der Reihe WaBoLu-Hefte des Umweltbundesamtes als Nr. 01/04 erschienen, umfasst 313 Seiten und kostet 10 Euro. Sie ist erhältlich bei Werbung und Vertrieb, Wolframstraße 95-96, 12105 Berlin, Telefon: 030/2 11 60 61, Fax: 2 18 13 79; e-Mail: berlin@wundv.com HTML: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2004/pd04-034.htm PDF: http://www.umweltdaten.de/uba-info-presse/pi04/pd04-034.pdf Anmerkung Scherrmann: Die Problematik „Duftstoffe“ laesst sich nach dieser Studie wohl nicht mehr ignorieren. Ein Handeln wird nicht initiiert. Als Mensch mit einer Duftstoffunvertraeglichkeit fragt man/frau sich, warum „weitere Untersuchungen erforderlich sind“, warum die vorhandenen Veroeffentlichungen (in MEDLINE ca. 800 zu fragrances and health effects) nicht wahrgenommen werden, wann der Gesetzgeber reagiert, wann eine breitangelegte Aufklaerung stattfindet. Hervorhebungen: Scherrmann *** 25.03.2004 Allergie: Neue Stiftung erforscht Ursachen Durch Krankmeldungen und Leistungsschwäche entstehen demnach geschätzte 25 Milliarden Euro volkswirtschaftliche Kosten jährlich in Europa. «Nur zehn Prozent aller Betroffenen werden korrekt behandelt», sagte ECARF-Leiter Torsten Zuberbier. Die Wissenschaftler
wollen vor allem jene Zellen aus dem Blut untersuchen, die eine wichtige Rolle bei der überschießenden Immunreaktion gegen eigentlich ungefährliche Stoffe spielen. Dazu gehören Mastzellen und bestimmte weiße Blutkörperchen (Lymphozyten). Die Forschung soll den Angaben zufolge unabhängig
von der Pharmaindustrie sein. Mit den Mitteln der Stiftung soll außer der Forschung auch über Allergien aufgeklärt werden. Die Stiftung wurde von einem dänischen Geschäftsmann in einer privaten Initiative ins Leben gerufen. Sie startet mit zwei Millionen Euro Anfangskapital. *** 19.03.2004 Kfz-Innenraeume Allergen-geprueft *** 15.02.2004 Wir haben eine Allergie-Epidemie Von einer "Allergie-Epidemie" haben deutsche Allergologen bei der Vorstellung der Neuauflage vom "Weißbuch Allergie" am Mittwoch in Berlin gesprochen. Sie forderten, Allergien als chronische Erkrankungen zu klassifizieren und warnten vor einer weiteren Verschlechterung der Versorgung http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=296160,3237,/medizin/allergien Oder *** 10/99: Kinder, deren Mütter Schadstoffen der Industrie ausgesetzt waren sind anfälliger gegen Allergien: Reichrtová, et al., Environmental Health Perspectives Volume 107, Number 11, November 1999 http://www.hotsprings/muriel_drmom ===================================================== 10/99: Cord Serum Immunoglobulin E Related to the Environmental Contamination of Human Placentas with Organochlorine Compounds Abstract: Allergic diseases are on the rise in both prevalence and severity, especially in industrialized countries. The process of allergic sensitization needs an understanding of the role environmental factors play in its development. In addition to traditionally considered air pollutants, various persistent organochlorine pollutants, which accumulate in the human body over a lifetime via food intake, are toxic in humans. Placental contamination by chemicals may act as a biologic marker for the exposure of the mother or for the fetus via transplacental transfer.................... . Environ Health Perspect 107:895-899 (1999). [Online 12 October 1999] Lesen Sie weiter bei : http://ehpnet1.niehs.nih.gov/docs/1999/107p895-899reichrtova/abstract.html |
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