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UBA, Dessau, den 09.03.2006
Feinstaub aus Kaminen und Holz-Öfen verringern Moderne Holzfeuerungsanlagen, strengere Auflagen und mehr Aufklärung helfen gegen den gesundheitsschädlichen Feinstaub
Immer mehr private Haushalte und kleine Gewerbebetriebe heizen mit
Holz und holen mit Kamin oder Kaminofen Behaglichkeit ins Wohnzimmer. Das ist zwar gut fürs Klima, denn Holz setzt bei seiner Verbrennung nur soviel klimaschädliches Kohlendioxid frei, wie vorher beim Pflanzenwachstum im Holz gebunden wurde. Aber: Die mehreren Millionen kleinen
Holzfeuerungsanlagen stoßen in Deutschland insgesamt etwa soviel gesundheitsschädlichen Feinstaub aus, wie die Motoren von Pkw, Lkw und Motorrädern. Das Umweltbundesamt (UBA) meint daher: Kleine Holzfeuerungsanlagen müssen sauberer werden. Der Ausstoß des Feinstaubes muss drastisch
abnehmen. Moderne Öfen, strengere Auflagen für den Betrieb kleiner Holzfeuerungen und eine bessere Aufklärung helfen dabei. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die von der Bundesregierung geplante Novellierung der gesetzlichen Regelungen für kleine Holzfeuerungsanlagen.
Denn dort gibt es
einige Möglichkeiten: Feuerungsanlagen in privaten Haushalten, Handwerks- und Gewerbebetrieben müssen zwar nicht genehmigt werden. Gleichwohl gibt es Anforderungen an deren Betrieb – geregelt in der 1. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (1. BImSchV - Verordnung über kleine und
mittlere Feuerungsanlagen). Die Bundesregierung plant eine Novellierung dieser Verordnung. Nach Auffassung des UBA sind dabei zum Beispiel Emissionsgrenzwerte und Mindestwirkungsgrade für alle Einzelraumfeuerstätten bei der Typprüfung festzulegen. Diese erfolgt, ehe die Geräte für den
Markt zugelassen werden. Das garantiert, dass saubere Anlagen auf den Markt kommen. Auch die Grenzwerte für den Ausstoß von Staub sollten verschärft werden. Feinstaub kann die menschliche Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Er wirkt negativ auf die Atemwege – Husten und die Zunahme
asthmatischer Anfälle sind die Folge – sowie auf das Herz-Kreislauf-System. Dies kann die Lebenserwartung vermindern.
Es gibt auf dem Markt bereits moderne Holzfeuerungsanlagen, die relativ geringe Feinstaubemissionen verursachen. Dazu zählen in erster Linie mit Holzpellets – mit
kleinen Holzpresslingen – betriebene Feuerungen. Besonders emissionsarme Pelletöfen und –heizkessel können das Umweltzeichen „Blauer Engel“ erhalten. Weitere Informationen zum Umweltzeichen für Holzpelletfeuerungen gibt es im Internet unter
http://www.blauer-engel.de.
Wie viel Feinstaub tatsächlich ausgestoßen wird, hängt nicht
nur von Art und Alter der Anlage ab. Auch die Art der Befeuerung, der Wartungszustand der Anlagen und die Auswahl sowie die Qualität des genutzten Holzes sind zu beachten. Daher sollten Betreiber auch besser als bisher informiert und ihre Anlagen überprüft werden. Dies könnten die
Schornsteinfeger bei ihren ohnehin stattfindenden Routineprüfungen übernehmen.
Ausführlichere Informationen zum Thema hat das Umweltbundesamt in dem achtseitigen Hintergrundpapier „Die Nebenwirkungen der Behaglichkeit: Feinstaub aus Kamin und Holzofen“ zusammengefasst. Es kann im
Internet unter www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund/holzfeuerung.pdf herunter geladen werden.
HTML :http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pd06-013.htm
PDF:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pdf/pd06-013.pdf
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30.05.06
Bäckerasthma auch ohne spezifische Sensibilisierung Bei einem nicht unerheblichen Teil aller Bäcker mit Asthmabeschwerden am Arbeitsplatz kann keine Sensibilisierung gegen Mehlbestandteile und andere bäckereispezifischen Materialien
nachgewiesen werden. Das ist allerdings kein Grund, die Diagnose einer Berufskrankheit zu verweigern. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=404997,4535,/medizin/allergien
Dauerhusten - Kernsymptom bei Cough-variant Asthma Vor allem bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen, die an trockenem chronischen Husten leiden, sollte nicht zuletzt auch an ein sogenanntes Cough-variant Asthma (Husten als Asthma-Äquivalent) gedacht werden
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=404995,4535,/medizin/asthma
COPD - auf direktem Weg zur Spitze der Todesursachen COPD ist weltweit die Erkrankung mit der höchsten Steigerungsrate. Nach Prognosen der Weltgesundheitsorganisation
wird sie bis zum Jahre 2020 auf den dritten Platz in der Todesursachenstatistik vorrücken. Ein Grund, dieser Erkrankung mehr Aufmerksamkeit zu widmen, wie beim 47. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin deutlich wurde.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=405081,4535,/medizin/atemwege
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11.09.06 Vom Ärzteverband Deutscher Allergologen
Jeder dritte Deutsche ist allergiekrank
Wiesbaden (ots) - Vom 15.-16. September 2006 findet der 29. Kongress des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) statt. Zum
Allergie-Kongress im historischen Ambiente des Kurhauses Wiesbaden erwarten die Kongresspräsidenten Professor Wolfgang Schlenter aus Frankfurt und Professor Ludger Klimek aus Wiesbaden bis zu 600 Teilnehmer.
Immer mehr Menschen leiden an Heuschnupfen, Asthma und allergischen
Ekzemen. In Deutschland ist mittlerweile jeder Dritte allergiekrank und die Zahl der Betroffenen steigt stetig. Allergien gehören damit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen.
Zurückzuführen ist die Zunahme von Allergien auch auf unseren modernen westlichen Lebensstil, wobei ein
geringeres Training des Immunsystems durch Infektionen und hochisolierte Wohnräume mit erhöhter Belastung durch Milben- und Schimmelpilzallergene eine wesentliche Rolle spielen. Der verstärkte Pollenflug durch die globale Erwärmung und die Luftverschmutzung durch Feinstäube sind weitere
Faktoren, welche die Zunahme allergischer Erkrankungen verursacht haben können. Die Betroffenen nehmen ihre Beschwerden oft nicht ernst. Zu spät und zu selten wenden sich Allergie geplagte Menschen an einen allergologisch ausgebildeten Facharzt. Dabei kann eine rechtzeitige Behandlung,
z.B. in Form einer spezifischen Immuntherapie, die Symptome langfristig verbessern und schwere Folgeerkrankungen wie Asthma verhindern.
Der Allergie-Kongress in Wiesbaden steht unter dem Motto "Allergie - Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts". Im Mittelpunkt stehen die neuesten
Erkenntnisse zur Prävention, Diagnostik und Therapie von Allergien. "Wir decken ein breites Spektrum der praktischen Allergologie ab und erwarten außerdem weitere sehr interessante Vorträge, beispielsweise über den Einfluss von Infektionen auf Allergien, über Insektengiftallergien und über
kindliches Asthma", sagt Kongresspräsident Schlenter.
Weitere Informationen: www.allergie-kongress.de Originaltext: Allergie Kongress Digitale Pressemappe:
http://presseportal.de/story.htx?firmaid=58428
Pressekontakt Ärzteverband Deutscher Allergologen Dr. Petra von der Lage Bodelschwinghstr. 17, 22337 Hamburg E-Mail
vonderlage@mastermedia.de
Anmerlung Scherrmann: Die Statistik sagt deutliche Worte. Interessant finde ich auch, dass hier von "hochisolierten Wohnraeumen", von
Luftverschmutzung und Feinstäuben gesprochen wird. Dies war vor ca. 10 Jahren bei den Allergologen - nach meinen Erfahrungen - noch weitgehend ein Tabu.
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01.09.2006
Weltweite Studie belegt erneut eine Zunahme von Allergien bei Kindern Die Prävalenz von Asthma, Rhinokonjunktivitis und atopischem Ekzem nimmt vor allem bei jungen Kindern weltweit weiter zu. Das hat eine neue Auswertung
von Daten der International Study of Asthma and Allergies in Childhood (ISAAC) ergeben.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=416082,4661,/medizin/allergien
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12.10.2006
Weniger Abgase heißt weniger Kinder mit Asthma und Allergien Wer an belebten Straßen wohnt, arbeitet oder in die Schule geht, riskiert Atemwegsprobleme. Das wird seit langem vermutet. Jetzt gibt es starke Hinweise, daß
das wirklich so ist. Betroffene haben ein höheres Risiko für Asthma oder Allergien als Menschen aus Gebieten mit sauberer Luft, wie Forscher aus Frankreich und der Schweiz berichten.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=375976,4205,/medizin/allergien
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28.06.05 Allergierisiko schon vor der Geburt beeinflussbar / Wenn Oma raucht, werden die Enkel allergisch
München (ots) - Derzeit findet in München mit dem Welt-Allergie-Kongress das bisher größte Treffen von Allergie-Experten in
Deutschland statt. Schon am ersten Kongresstag zeigte sich, dass die Allergieprävention - Maßnahmen zur Vorbeugung allergischer Erkrankungen - eines der wichtigsten Kongressthemen ist. Allergieprävention sollte schon in der Schwangerschaft oder davor beginnen, denn die Umwelt der Mutter
spielt eine wesentliche Rolle für die Allergieneigung der ungeborenen Kinder. Das stellte Professor John Warner aus Southampton, England, fest. Er berichtete heute, dass mütterliche Risikofaktoren wie der Kontakt zu verschiedenen Allergieauslösern (Allergenen) und das Rauchen der Mütter
einen Einfluss auf das Allergierisiko der Kinder haben. Unerwartet und schwer zu erklären: Auch das Rauchverhalten der Grossmütter spielt eine Rolle. War die Oma Raucherin, werden die Enkel eher allergiekrank. "Diese geradezu sensationellen Befunde machen weitere und intensive
Forschungsanstrengungen notwendig, damit wir zu praktischen Präventionsempfehlungen kommen", sagte Professor Johannes Ring von der Technischen Universität München. Er ist für die Organisation des Welt-Allergie-Kongresses zuständig. Auf dem Welt-Allergie-Kongress in München tagen noch bis
zum 1. Juli 2005 die World Allergy Organization (WAO) und die European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI). Das wissenschaftliche Programm, das die beiden Fachgesellschaften auf dem Kongress präsentieren, deckt alle wichtigen und aktuellen Bereiche der Allergologie ab.
Originaltext: Welt-Allergie-Kongress 2005 Digitale Pressemappe:
http://presseportal.de/story.htx?firmaid=58428
Und/oder 01.07.05 Rauchen schadet über Generationen - Doppeltes Asthmarisiko, wenn die
Großmutter geraucht hat
Baierbrunn (ots) - Schäden durch das Rauchen werden offenbar über Generationen weiter gegeben, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Wenn die Großmutter als junge Frau während der Schwangerschaft geraucht hat, tragen Enkel ein
doppelt so hohes Risiko, Asthma zu bekommen. Das fanden kalifornische Mediziner bei der Auswertung der Daten von knapp 1000 Schulkindern mit Asthma heraus. Hatte auch die Mutter während der Schwangerschaft noch geraucht, stieg das Risiko um das 2,6-fache. Warum das Rauchen die
Familiengesundheit über Jahre angreift, ist noch ungeklärt. Die Wissenschaftler vermuten, dass Rauchen das Erbgut ungeborener Kinder schädigt - und damit auch das Genmaterial seiner Geschlechtsorgane.
Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 7/2005 liegt in vielen Apotheken aus und
wird kostenlos an Kunden abgegeben. Mehr Texte auch online: www.GesundheitPro.de > Button "Apotheken Magazine" > Presse-Service
Originaltext: Wort und Bild - Senioren Ratgeber Digitale Pressemappe:
http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52278
Und/oder 27.06.2005 Allergierisiko: Rauchende Oma, allergische Enkel München (netdoktor.de) – Das Allergierisiko lässt sich offenbar schon vor der Geburt beeinflussen. Wenn Oma rauche, reagierten die Enkel allergisch, berichten Experten auf dem
Welt-Allergie-Kongress in München. Allergieprävention solle deshalb schon...
http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2005&m=6&d=29&id=119554
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Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Pressestelle München, 28. Juni 2005
Schnappauf: Allergien weiter auf dem Vormarsch Allergien stellen ein wachsendes Gesundheitsproblem
dar. Dies betonte Gesundheitsminister Werner Schnappauf heute in München beim 19. Weltallergiekongress. Allergien stellen ein wachsendes Gesundheitsproblem dar. Dies betonte Gesundheitsminister Werner Schnappauf heute in München beim 19. Weltallergiekongress. Schnappauf: "Allergien
entwickeln sich zu einer der größten Volkskrankheiten. Direkte und indirekte Kosten von Allergien belasten die Volkswirtschaft erheblich." Asthma, als mögliche Folge einer Allergie, verursacht mittlerweile 1 Prozent der Gesundheitskosten, deutschlandweit sind das rund 2,5 Mrd. Euro. "Die
Allergie-Forschung kann einen großen Beitrag zur Entlastung der Volkswirtschaft leisten, indem sie dazu beiträgt Allergien zu reduzieren bzw. zu verhindern", so der Minister. Bayern hat in den letzten 15 Jahren in die Erweiterung der Erkenntnisse über Allergien mehr als 10 Millionen Euro
investiert.
Die Zahl der Allergiker hat sich in den letzten drei Jahrzehnten verdreifacht. In Deutschland sind mittlerweile 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung betroffen. Bei Kindern nehmen nach den Worten des Ministers besonders Asthma-Erkrankungen in erschreckendem Maß zu. Die
Ursachen für diese Zunahme der Allergien sind noch nicht ausreichend erklärt. Das bayerische Gesundheitsministerium fördert deshalb auch Projekte zur Erforschung allergieauslösender bzw. protektiver Faktoren. "Wir müssen allen Erkenntnissen, die der Vorbeugung und Prävention dienen, weiter
nachgehen", forderte Schnappauf. Deshalb werde beispielsweise erforscht, welche Stoffe im bäuerlichen Umfeld einen höheren Schutz gegen Allergien aufbauen helfen. Grundlage ist die Erkenntnis, dass Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, einen ausgeprägten Schutz vor der Entwicklung
von Asthma und allergischen Beschwerden haben. Auch ein Projekt zur Untersuchung der Lebensstilfaktoren im Großraum München auf die Entstehung von Asthma und Allergien im Kindesalter werde gefördert. Schnappauf rief dazu auf, Allergien ernst zu nehmen: "Unbehandelt kann ein sog.
Heuschnupfen zu schwerem allergischen Asthma führen. Nur eine frühe Diagnose und rechtzeitige Behandlung kann einer Allergikerkarriere vorbeugen". Redaktionelle Hinweise: Der Weltallergiekongress findet vom 26.06. bis 01.07.2005 im ICM in München statt. Die gemeinsame Tagung der
"World Allergy Organisation? (WAO) und "European Academy of Allergy and Clinical Immunology? (EAACI) findet in diesem Jahr zum 19. Mal und erstmals in Deutschland statt. Weitere Informationen:
http://www.gesundheit.bayern.de © Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de Um Ihr Newsletterabonnement zu ändern oder abzubestellen, benutzen Sie
bitte das Formular unter
http://www.stmugv.bayern.de/de/aktuell/newslett.htm.
Anmerkung Scherrmann: Wie man inzwischen weiss (s. o. ) , spielt das Rauchen (aktiv und passiv) bei der Zunahme von Allergien eine Rolle. Es liegt auf der Hand, - dass Chemikalien, die ausser in Tabakwaren auch in
anderen Produkten vorkommen und auch - dass andere Chemikalien bei der Entstehung von Allergien massgeblich beteiigt sind.
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24.01.2005
Wohnungs-Allergene zu vermeiden hilft Asthma-Kindern wirklich
Wird bei Kindern mit allergischem Asthma die Allergenbelastung in der Wohnung konsequent nach den individuellen Bedürfnissen gesenkt, etwa durch Bettwäsche mit Allergenschutz oder Luftfilter, hat das tatsächlich einen klinischen Nutzen:
Bei einem solchen Vorgehen waren die Asthma-Symptome in einer US-Studie mit 937 Kindern deutlich geringer als in einer Kontrollgruppe
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=330158,3814,/medizin/allergien
Anmerkung Scherrmann: D. h. der Nutzen wurde bis jetzt angezweifelt und wird es auch weiterhin von all denen, die von dieser Studie keine Kenntnis nehmen.
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Dez. 2004
Von pressetext.de
Industrie negiert Chemiegefahren. Experten kritisieren Ignoranz gegen wissenschaftliche Beweise
Genf (pte, 03. Dez 2004 13:45) - Klare wissenschaftliche Beweise über die Gefährlichkeit von chemischen Substanzen werden von der chemischen Industrie in Europa
hartnäckig verneint. Zu diesem Schluss kommt ein hochrangiger WHO-Mitarbeiter. Nicht nur die Tatsachen an sich würden von der Industrie angezweifelt, sondern auch die wissenschaftlichen erbrachten Beweise würden verneint, berichtet BBC-Online
http://news.bbc.co.uk.
Zur Sicherheit der Bevölkerung vor chemischen Substanzen, wurde von der EU-Kommission im Oktober 2003 das REACH-(Registration, Evaluation and Authorisation of
Chemicals) Programm http://europa.eu.int/comm/environment/chemicals/reach.htm eingeführt. Dieses Programm soll eine sichere
Produktion, Vertrieb und Handhabung gefährlicher Substanzen regeln. "Die Durchsetzung dieses Programms macht auch auf Seiten der chemischen Industrie Änderung erforderlich", so Roberto Bertollini, Chef des Special Health and Environment Programme der WHO-Europa. Der Experte wirft dem
European Chemistry Industry Council (CEFIC) eine sehr verzerrte Ansicht zu wissenschaftlicher Literatur über Chemie und Kindergesundheit im speziellen vor. "Um die Wirkungen von Chemikalien zu verstehen, muss man sie in einem weiteren Kontext betrachten", fordert der Fachmann. Es sei
unverantwortlich eine Korrelation zwischen Abgasen und Asthma zu leugnen. Das gleiche gelte für Gifte wie Blei oder Quecksilber. Deren Gefahrenpotenzial dieser ist in wissenschaftlichen Arbeiten ausführlich dokumentiert.
Der Forscher besteht darauf zu erwähnen, dass nicht alle
Chemikalien zu Gesundheitsschäden führen, aber unter gewissen Umständen stehen gewisse Stoffe zweifellos in Verbindung mit Erkrankungen bei Kindern. "Die Industrie leugnet vehement, dass es eine Verbindung zwischen chemischen Verbindungen und Krankheiten gibt, selbst wenn dies
wissenschaftlich bewiesen ist", so Bertollini. Dies sei etwa bei Atemwegserkrankungen verursacht durch Abgas-Partikel der Fall.
Seit Jahren versuchen Umweltorganisationen auch den Kampf gegen die PVC-Industrie zu gewinnen. Doch die Lobby des Industriezweiges ist sehr stark. Während
der gesamten Produktlebenslinie wirft PVC schwerwiegende ökologische Probleme auf. Es beginnt bei der Herstellung mit dem krebserzeugenden Ausgangstoff Vinylchlorid, Organochlorverbindungen und Schwermetallen, geht weiter mit Emissionen beim Gebrauch von PVC-Produkten und endet mit dem
bisher ungelösten Entsorgungsproblem. So wurden in Laboruntersuchungen mehr als 150 flüchtige organische Substanzen gefunden, die etwa aus PVC-Bodenbelägen ausgasen, darunter Alkane/Alkene, aromatische Kohlenwasserstoffe, Alkylphenole, Alkohole, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren und Ester.
Erhöhte Konzentrationen dieser Stoffe in der Raumluft können Befindlichkeitsstörungen bis hin zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen hervorrufen. Im Brandfall entstehen aus PVC-Produkten insbesondere Kohlenmonoxid, Chlorwasserstoff sowie Dioxine und Furane. http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=041203028
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17.08.2004
Allergien durch Weichmacher? vistaverde / Environmental Health Perspectives. In der häuslichen Umgebung von Kindern mit Allergien bzw. Asthma finden sich demnach deutlich höhere Konzentrationen
bestimmter Weichmacher als im Umfeld nicht betroffener Kinder. Ihre Resultate präsentieren die Forscher im Fachblatt "Environmental Health Perspectives".
http://www.eco-umweltinstitut.com/ecoinfo/shownewsdetail.cfm?newsid=1654
English
Allergy Volume 61 Issue 11 Page 1344 - November 2006 doi:10.1111/j.1398-9995.2006.01174.xVolume 61 Issue 11 Original article
Inhaled formaldehyde exposure: effect on bronchial response to
mite allergen in sensitized asthma patients http://www.blackwell-synergy.com/toc/all/61/11
http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1111/j.1398-9995.2006.01174.x
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Indoor Air. 2006 Dec;16(6):454-64. Links
Current asthma and respiratory symptoms among pupils in Shanghai, China: influence of building ventilation, nitrogen dioxide, ozone, and formaldehyde in classrooms.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlus&list_uids=17100666&itool=iconabstr&itool=pubmed_DocSum
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JOEM November 2006, 48:11 Characteristics of Patients With Work-Related Asthma Seen in the New York State Occupational Health Clinics.
http://www.joem.org/pt/re/joem/abstract.00043764-200611000
00015.htm;jsessionid=Fh7hjRMqDXr1kpGZNYYGnD02hfGqqgQKxQbyhWvw7yDwT46h Txmn!424277612!-949856144!8091!-1
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Inhaled formaldehyde exposure: effect on bronchial response to mite allergen in sensitized asthma patients.
Casset A, Marchand C, Purohit A, le Calve S, Uring-Lambert B, Donnay C, Meyer P, de Blay F. Departement de Pneumologie,
Hopital Lyautey, Hopitaux Universitaires de Strasbourg, Strasbourg, France. Allergy. 2006 Nov;61(11):1344-50. PMID: 17002712
[PubMed - http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=PubMed&cmd=Retrieve&list_uids=17002712&dopt=Citation
***
Validation of a mouse model of chemical-induced asthma using trimellitic anhydride, a respiratory sensitizer, and dinitrochlorobenzene, a dermal sensitizer.
Vanoirbeek JA, Tarkowski M, Vanhooren HM, De Vooght V, Nemery B, Hoet PH. Laboratory of Pneumology, Unit of Lung Toxicology, Katholieke Universiteit Leuven, Leuven, Belgium.
1: J Allergy Clin Immunol. 2006 May;117(5):1090-7. Epub 2006 Mar 3. PMID: 16675337 [PubMed - indexed for MEDLINE]
http://asthma.researchtoday.net/archive/3/5/1379.htm
***
1: J Occup Environ Med. 2006 Aug;48(8):852-858. Specific Molds Associated With Asthma in Water-Damaged Homes. Vesper SJ, McKinstry C, Yang C, Haugland RA, Kercsmar CM, Yike I, Schluchter MD, Kirchner HL,
Sobolewski J, Allan TM, Dearborn DG.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Astract&list_uids=16902378
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Asthma history, occupational exposure to pesticides and the risk of non-Hodgkin's lymphoma.
Lee WJ, Purdue MP, Stewart P, Schenk M, De Roos AJ, Cerhan JR, Severson RK, Cozen W, Hartge P, Blair A. Department of Preventive Medicine,
College of Medicine, Korea University, Seoul.
Int J Cancer. 2006 Jun 15;118(12):3174-6.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=Abstract&list_uids=16395708&query_hl=4&ito ol=pubmed_DocSum
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Work-related asthma (WRA) MMWR CDC Surveill Summ 1999
The surveillance data findings confirm well-recognized causes of asthma and have identified new putative causes (e.g., cleaning materials and metalworking fluids).
The most common industries associated with WRA cases included transportation equipment manufacturing (19.3%), health services (14.2%), and educational services (8.7%).
Because the surveillance program depends on physicians' recognizing asthma work-relatedness and reporting diagnosed cases, the data are considered an underestimate of the magnitude of the WRA problem. The data also indicate that physicians are not commonly performing
objective physiologic tests to substantiate a WRA diagnosis."
Erratum in: MMWR CDC Surveill Summ 1999 Sep 24;48(37):833.
Surveillance of work-related asthma in selected U.S. states using surveillance guidelines for state health departments--California, Massachusetts, Michigan, and New Jersey, 1993-1995.
***
Asthma caused by colophony and its derivatives (E20 created=February 1999/Updated = 01/03/99 + 2002 ) rev. 11/10/2002 evidence based upon research published prior to january 2002
Abietic acid, Colophony, Pyrolysis aldehydes, Rosin, Telux http://www.asmanet.com/asmapro/e011-020.htm#10
***
Respiratory diseases and pesticide exposure: a case-control study in Lebanon
Salameh P, Waked M, Baldi I, Brochard P, Saleh BA. Jdeidet El Meten, Chalet Suisse Street, Ramza Azzam bldg, 5th floor, Beirut, Lebanon. J Epidemiol Community Health. 2006 Mar;60(3):256-61.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=16476757&query_hl=33&itool=pubmed_DocSum
***
Association of domestic exposure to volatile organic compounds with asthma in young children
K Rumchev1, J Spickett1, M Bulsara2, M Phillips1 and
S Stick3
1 School of Public Health, Curtin University of Technology, Perth, WA 6845, Australia 2 University of WA, School of Population Health, Faculty of Medicine and Dentistry,
Crawley, WA 6009, Australia 3 Princess Margaret Hospital for Children, Department of Respiratory Medicine, GPO Box D184, Perth, WA 6001, Australia
http://thorax.bmj.com/cgi/content/abstract/59/9/746
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Asthma in a cosmetics industry worker "Methacrylate-induced asthma has been recognized as an occupational disease only since 1987, but since the 1940 s
acrylates have been known to cause cutaneous allergic reactions such as contact dermatitis. Dental and orthodontic professionals are the most commonly affected by this allergy. The following case report describes a patient with asthma who worked in a cosmetics manufacturing plant where the
main product was methacrylate-based nail glue. The patient was responsible for filling containers with this powdered product. When first seen, the patient's respiratory symptoms were not linked to his occupation or to his handling methacrylate, but subsequently allergy tests led to the
diagnosis of occupational acrylate-induced asthma."
***
Are household chemicals connected to the rise in asthma? http://www.alspac.bris.ac.uk/press/household_chemicals.shtml
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''Exposure to welding fumes, textile dust, and work with glues containing acrylates was also associated with an increased odds ratio for "physician-diagnosed" asthma. Including persons with asthma-like symptoms (ie, the asthma group)
showed similar results.''
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=10569463&dopt=Citation
1: Scand J Work Environ Health. 1999 Oct;25(5):430-5. Links
***
5/99: Information is taken from the Journal of the American Medical Association. It says that
perfumes can trigger asthma
Also
http://www.lungusa.org The Lung Association says perfumes can trigger asthma.
Also http://www.epa.gov/iaq/schools/scholkit.html
from the EPA and
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