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Wir danken Herrn Dr. Tino Merz, dass wir seinen Artikel hier publizieren
duerfen.
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5/2000:
Tino Merz
Chronisch Kranke bekommen keine Chance
Gesundheitspolitik bald unbezahlbar
In Deutschland bleiben chronische Patienten meist ohne Versorgung. Soweit
Chemikalien im Spiel sind, nennt man es "Einbildung" oder "psychisch".
Der enorme wissenschaftliche Background für Diagnose und Therapie wird erfolgreich als
'Pseudowissenschaft' diskriminiert. Nur langsam wird die Zensur durchbrochen.
Können Menschen an Chemikalien erkranken, die sie vorher vertragen haben, bei Einhaltung
der Grenzwerte? Der SPIEGEL kreierte einst den "Ökochonder" (39/1995) und
behauptet erneut, solche Krankheiten würden "im Kopf" entstehen (38/1999).
Letztere Position ist unhaltbar, denn alle Interviewpartner haben sich anschließend
vehement distanziert (+)1. Die amerikanische Umweltbehörde EPA definiert die Diagnose MCS
(Multiple Chemical Sensitivity) tatsächlich schlicht als Reaktion auf Chemikalien, die
vorher vertragen wurden.
Das Büro für Technikfolgeabschätzung im Deutschen Bundestag stellt erstaunt fest, daß
Expertengruppen zum gleichen Thema oft extrem unterschiedliche Risikobeurteilungen
abgeben. Sie liegen oft hundert- oder tausendfach auseinander. Fast zwei Jahrzehnte
gutachterlicher Erfahrung lehren, daß die dafür verantwortlichen Parameter immer zu
finden sind. Doch das rechnet keiner nach. So bleibt die Differenz für Gerichte wie für
die Öffentlichkeit "Expertenstreit".
Die Situation ist dadurch gekennzeichnet, daß die Öffentlichkeit und die
Entscheidungsträger von einer völlig falschen Informationslage ausgehen. Die zur
Beurteilung notwendigen Informationen werden komplett ignoriert. Die deutsche
Gesundheitsministerin, Andrea Fischer, beklagte in Bundestag (24.2.2000), daß die
Kausalität sehr strittig sei. Ein Jahr vorher hielt sie die Kausalität noch für völlig
ungeklärt (Rede 9.6.1999).
Tatsächlich existiert der unumstößliche wissenschaftliche Beweis für die chemischer
Sensitivität, schulmedizinisch doppelblind ausgeführt, seit 1966. Jeder Laie kann
feststellen, daß Umweltkrankheiten seit 50 Jahren in der Literatur beschrieben werden.
Seither hat sich die Umweltmedizin das Wissen aus etwa 15.000 - 20.000 Originalarbeiten
der Biochemie, der Orthomolekularmedizin, der mitochondrialen Medizin, der Nutritional
Medicine, der Functional Medicine, der Behavioral Medicine, der modernen
Apparateneurologie und nicht zuletzt der Immunologie und Allergologie zunutze gemacht
(+)2.
Dieser Gesamtkomplex macht die Umweltmedizin aus. Davon weiß man in Deutschland (noch)
nichts.
Die Tatsache, daß sich die Toleranz gegenüber Chemikalien verändern kann, wurde bereits
1948 von dem amerikanischen Arzt Dr. Theron Randolph entdeckt. 1966 hat Dr. Eloise Kailin
mittels physikalischer Messung Nervenreaktionen bei Patienten auf DDT-Dosen nachwiesen,
die kleiner waren als die tägliche Dosis des Durchschnittsamerikaners.
Es irritiert manche, daß in gleicher Situation einige erkranken und andere nicht. Der
Meinungsumschwung in den USA in der 2. Hälfte der 80er Jahre kam u.a. daher, daß 5% der
Mitarbeiter der amerikanischen Umweltbehörde EPA erkrankten, als man neue, frisch
renovierte Räume bezogen hatte. Auch bei den Golfkriegsveteranen erkrankten 30 000 von
600 000.
Umwelterkrankungen erfolgen in aller Regel bei Belastungen unterhalb, manchmal sogar weit
unterhalb, der heute gültigen Grenzwerte. In Deutschland gilt unter Berufung auf
Paracelsus das Dogma, daß keiner durch Chemikalien krank wird, wenn die Grenzwerte
eingehalten werden.
Die Definition des Paracelsus von 1424, die "Dosis macht das Gift", ist
keineswegs unvereinbar mit Umweltkrankheiten. Denn sie gilt so nur, wenn die Dosis hoch
genug ist, daß andere Einflußfaktoren keine Rolle mehr spielen: bei akuten oder
subakuten (Arbeitssituation) Vergiftungen.
Bei chronischen Belastungen ist die körpereigene Entgiftungskapazität von Bedeutung.
Stellt sich bei einer langjährigen Belastung eine chronifizierte Erkrankung ein, so
finden sich beim Patienten etwa eine schlechte genetische Ausstattung mit
Entgiftungsenzymen, einen übererregten oder unterdrückten Zustand der Immunabwehr,
Unterversorgung bei verschiedenen essentiellen Cofaktoren der Entgiftung, wie den
B-Vitaminen, Selen, Magnesium, Zink, Kupfer oder dergl., oder eine Unterversorgung bei den
sogenannten Antioxidantien, den Vitaminen C, A, E, dem Coenzym Q10, etc. Die Menschen der
westlichen Zivilisationen sind ohnehin biochemisch unterernährt. Es lassen sich hier
leicht 30 - 40 Parameter nennen, die bei der Frage der Erkrankung oder Nichterkrankung
mitentscheiden.
Die Umweltmedizin kann mit dieser großen Anzahl diagnostischer Parameter die Erkrankung
jeweils individuell erklären und dort ansetzend therapieren. Nach Prof. Nicolas Ashford
vom renomierten MIT (Massachusett Institute of Technology), kann erwartet werden, daß,
aufbauend auf diesem Fundus, auch andere Krankheiten in Zukunft besser verstanden werden.
In deutschen Krankenhäusern weiß man davon nichts. Ärzte, die sich kundig gemacht
haben, dürfen in der Regel Diagnostik und Therapie, wenn überhaupt, nur privat
abrechnen. Das Gerede von den Krankheiten, die angeblich nur im Kopf enstehen, ist wie
Pfeifen im Wald.
Jeder, der sich mit den wissenschaftlichen Tatsachen nicht befassen möchte, mag
individuelle Gründe haben. Die Begründung aber ist einheitlich und wohl organisiert:
dies sei unwissenschaftlich. Danach wären in Stockholm schon etliche Nobelpreise falsch
vergeben worden, wie z.B der an Prof. Peter Mitchell von 1975, den Mitgründer der
mitochondrialen Medizin oder der an die Leitfigur der Orthomolekularmedizin, den
zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling.
Die Organisation der Desinformation betreibt eine wissenschaftliche Gesellschaft
(International Society of Environmental Medicine, ISEM) über Kongresse, ihr Organ
"Umweltmedizin in Forschung und Praxis" und ein Handbuch "Handbuch der
Umweltmedizin" von Prof. Erich Wichmann, München, Prof. Hans-Werner Schlippköter;
Düsseldorf, und Georges Füllgraff, Berlin.
In den Veröffentlichungen der Gesellschaft wiederholen sich Beiträge, die versichern,
daß es keine wissenschaftliche Begründung für eine Diagnose und Therapie der
Umweltmedizin gibt. Man beruft sich dabei notorisch auf einige wenige amerikanische
Autoren*, die bei der Suche nach immunologischen Parametern, sog. Biomarkern, negative
Ergebnisse erzielt haben. Wissenschaftler, die zu anderen Ergebnissen kommen - die
Autorenliste ist hundertfach länger - werden peinlichst ausgeklammert.
Auch die amerikanischen Professoren vom Massachusetts Institut of Technology (MIT), Prof.
Nicolas Ashford und Prof. Claudia Miller, denen man keinerlei alternativmedizinische
Vorlieben nachsagen kann, beklagen die extreme Selektivität dieser Autoren. Besonders
neurotoxische Schäden würden ignoriert. Sehr "voreilig" würde von psychischen
Störungen und "Pseudowissenschaft" gesprochen.
Da, wo Selektivität nicht ausreicht, scheut man auch die reine Unwahrheit nicht. Dr.
Christian Wolf, Wien, urteilt in seinem Beitrag zu MCS in jenem "Handbuch der
Umweltmedizin" abfällig über Therapien, in die er sich offensichtlich nicht
eingelesen hat und zitiert falsch: Er behauptet, das 'Golfkriegssyndrom' sei psychisch
bedingt. Die Veteranenstudie zeigt im Gegenteil, daß gezielte Tests eine psychische
Ursache ausschließen. Die Erkrankung ist Folge der Kombinationswirkung von
Uniformdesinfektion (Permethrin), Flohmitteln (Chlorpyrifos), einem Insektenabwehrmittel
(DEET) und einem prophylaktischen Präparat (PB) gegen mögliche Giftgaseinsätze der
Iraker. Sie ist historisch der erste vollgültige epidemiologische Beweis der Wirksamkeit
von Chemikalien des täglichen Gebrauchs durch Kombinationswirkung. Was aus Labors und
Doppelblindstudien bekannt war, hat sich in der Realität als wahr erwiesen.
Wolf nennt die Neutralisationstherapie nach Miller irrational und zeigt gleich im
nächsten Satz, daß er die Methode nicht zutreffend beschreiben kann: er hat nichts im
Original gelesen! Dieser Unfug wird von den Herausgebern ausdrücklich mitgetragen. Sie
waren weder zu einer inhaltlichen Diskussion, geschweige denn zu einer Korrektur bereit
(+)3.
Dies ist keineswegs nur akademische Allotria, sondern bitter für alle Patienten mit
Lebensmittel-, Schimmelpilz und Hefeallergien, sowie Intoleranzen gegenüber Chemikalien.
Die beste Desensibilisierungs- Therapie wird von den Kassen nicht erstattet und deshalb
nicht praktiziert. Die Millertherapie kann alle wissenschaftlichen Beweise ihrer
Wirksamkeit in Form von Doppelblindstudien vorlegen (+)4. Der MDK (medizinische Dienst der
Krankenkassen) nennt sie dennoch - gemäß Wolf (bzw. ISEM) - 'nicht rational begründet'
(+)5.
Im "Handbuch der Umweltmedizin" kann die ganze Tiefe und Breite der Irreführung
betrachtet und nachvollzogen werden: es enthält nichts, was der Arzt in der Praxis oder
der Wissenschaftler in der Forschung brauchen könnte. Nur 25% des Handbuches beschäftigt
sich mit Medizin. Der Rest sind Füllsel wie Umweltdaten, -politik oder Rechtsprobleme.
Die auffällig kurzen Beiträge zu Organen oder toxikologischen Fragestellungen enden
überall dort, wo es interessant wird. So wird der Interessierte erfolgreich frustriert.
Insgesamt wird der Eindruck vermittelt, es existiert (noch) nichts wissenschaftlich
Belastbares. Das Thema wird besetzt - mit Nichts (+)6.
Man rechtfertigt sich auf Vorhalt nie inhaltlich: alle Veröffentlichungen seien
'peer-reviewed'. Das bedeutet, daß alle Beiträge durch zwei voneinander unabhängige
Gutachtern vor Abdruck geprüft werden. Dies eliminiert sicher grobe Fehler und
Unausgegorenes. Es perpetuiert aber auch einmal abgedruckte Fehler, selbst wenn sie der
Fälschung überführbar sind (+)7,8. Hier ist mehr Glauben und Treu im Spiel, als man bei
Naturwissenschaften annehmen sollte. Vielleicht hat der Spiegel mit der 'Endzeit' doch ein
bißchen recht und Giordano Bruno und Galilei lassen grüßen.
Derartig massive Desinformation hat gefährliche Auswüchse: Im Deutschen Ärzteblatt
wurde vorgeschlagen, Patienten ohne deren Wissen und "ohne Fluchtmöglichkeit"
mit Chemikalien zu begasen, um so die Chemikaliensensitivität als Einbildung zu entlarven
(+)9. Die Autoren mußten schriftlich einräumen, daß sie keine Erfahrung mit
Umweltpatienten haben. Es sei nur ein Vorschlag gewesen (+)10. Sie haben noch nicht
erlebt, wie ein Patient bei einem Provokationstest ohnmächtig wurde. Sie wissen nichts
von den dafür in der Umweltmedizin bereitstehenden Notfallinjektionen (nach Miller!). Sie
schließen einen möglichen tödlichen Ausgang ihrer Experimente aus, wenn die Grenzwerte
eingehalten sind (+)9. Je geringer das Wissen, desto fester der Glaube: Die Erde ist eine
Scheibe.
Solche 'Vorschläge' sind nach deutschem Recht als vorsätzliche Körperverletzung
strafbar. Deshalb werden sie wohl unterbleiben. Dies ist nur ein geringer Trost:
Zwangseinweisungen in Psychiatrien sind vorgekommen, mit teilweise körperverletzenden
Folgen.
Der Schaden für die Gesellschaft insgesamt ist noch schlimmer. Patienten laufen über
Jahre von Arzt zu Arzt, werden nicht oder falsch behandelt. Chancen hat nur der
Privatpatient. Es ist vorgekommen, daß man mit dem Vorwurf des Betruges - Anwendung nicht
wirksamer Mittel - dem Arzt gedroht hat, er müsse mehrere Millionen zurückbezahlen.
Die Auswirkung ist verheerend. Die Patienten werden kränker und die Kosten der
Krankenkassen explodieren. Bei völliger Arbeitsunfähigkeit werden noch weitere
Sozialkassen belastet. Die Kosten für Allergiker betragen 11 Milliarden im Jahr. Nur 7%
werden therapiert.
Der Hinweis auf die Allergiker zeigt, daß es sich um keine Einzelfälle handelt. Der
Anteil der chemisch Sensitiven (MCS) beträgt nach einer Schätzung von 1987 durch den
National Research Council (NRC), dem höchsten wissenschaftliche Gremium der USA, 15% der
Allgemeinbevölkerung. Die Zahl wurde bisher weder veri- noch falsifiziert. Man
befürchtet wohl allgemein, sie könne stimmen. Sie bedeutet für Deutschland 12 Millionen
Fälle. In deutschen Umweltpraxen sind nach meiner Schätzung mehrere zehntausend Fälle
bekannt. Wahrscheinlich läßt sich eine Fallzahl von 100.000 aufaddieren. Soweit zur
Dunkelziffer.
In der Wissenschaft hinkt Deutschland weit hinter den USA, England, Schweden, Dänemark
usw. hinterher. Wir sind hier Entwicklungsland. Papiere, die die anstehenden politischen
Entscheidungen auf Bundesebene vorbereiten, wie das Aktionsprogramm 'Umwelt und
Gesundheit'von BMU und BMG oder das Diskussionspapier des Büros für
Technikfolgeabschätzung beim Deutschen Bundestag, betrachten nicht die wissenschaftlichen
Tatsachen, sondern ergehen sich in ängstlichen Konjunktiven (+)11. Man beugt sich der
Zensur.
Das UBA-Forschungsprojekt zu MCS - mager dotiert, Ausschreibung kurzfristig durchgezogen
und auch nach allseitigem Protest nicht nachgebessert (+)12 - erfolgt auf einseitiger
Vorbereitung durch die ISEM. Wie will man forschen, wenn man mit skeptischen Vorbehalten
die wissenschaftliche Literatur gleich gar nicht zur Kenntnis nimmt (+)13? Wie sollen
Erkenntnisse entstehen, wenn man sich von einigen lautstarken Autoren zensieren läßt?
Wie will man forschen, wenn man den Forschungsgegenstand, den Patienten, nicht ernst
nimmt. Wie will man objektive Biomarker finden, wenn man nicht weiß, daß viele,
besonders die Immunparameter, zeitlich stark variieren?
Es gibt aus den USA selbstverständlich auch Vorbilder, wie man Studien anlegt, daß sie
ohne Ergebnis bleiben (+)14. Die Umweltmedizin kann sich der Debatte stellen. Stellt sich
dem die deutsche Öffentlichkeit nicht, wird unsere Gesundheits- und Sozialpolitik bald
unbezahlbar.
Anhang
(+) # sind Beweismittel zu den oben formulierten Thesen und werden auf Wunsch
zugesandt, sofern ein Abdruck beabsichtigt ist.
Offizielle Papers zum Thema 'Umwelt und Gesundheit':
BMG - Bundesministerium für Gesundheit (Hrsg.),
Dokumentation zum Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit, Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit, Postfach 120629, 53048 Bonn, Juni, 1999
TAB-Büro für Technikfolgeabschätzung beim deutschen Bundestag,
TA-Projekt "Umwelt und Gesundheit", Ergebnisse und Handlungsmöglichkeiten -
eine Diskussionsgrundlage, Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag,
Rheinweg 121, 53129 Bonn, März, 1999
SRU - Rat der Sachverständigen in Umweltfragen,
Sondergutachten Umwelt und Gesundheit, Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1999
Beweisdokumente
1. Editorial aus der Zeitschrift "Umweltmedizin in Forschung und
Praxis", dem Zentralorgan der ISEM, 1,5 Seiten (incl. Leserbriefe)
Tretter, F., Eikmann, T.,
Die Umweltkranken in den Medien, Umweltmed. Forsch.Prax 4 (5), Editorial, S. 251-252, 1999
Tretter, F.,
Leserbrief zum Beitrag "Haarausfall durch Handy" von Frau Christina Berndt , in:
"Der Spiegel", Heft 38, 1999
Herr, C.,
Leserbrief zum Beitrag "Haarausfall durch Handy", in: "Der Spiegel",
Heft 38, 1999
2 Übersichtsartikel, insgesamt 15 Seiten
Merz, T.,
Roots - Wurzeln der Umweltmedizin, Teil I: Allergologie, Immunologie, Nutritional
Medicine, in: medizin-umwelt-gesellschaft, 12, 2/99, 1999
Merz, T.,
Roots- Wurzeln der Umweltmedizin, Teil II: Stoffwechsel, Entgiftung, oxidativer Streß,
Psychometrik, physikalische Schadensfeststellung (SPECT, PET; EP, EM), in:
medizin-umwelt-gesellschaft, 12, 4/99, 1999
3 Briefwechsel mit Herausgeber des "Handbuch für Umweltmedizin", Prof.
Wichmann, über Wolf-Artikel
4 Liste Doppelblindstudien, 1 Blatt
5 ADIZ - Allergie Dokumentations- und Informationszentrum nennt die alternativlos einzige
Therapie zur Desensibilisierung "nicht rational begründet", 1 Blatt
6 Rezension des "Handbuch der Umweltmedizin" , 3 Seiten
Merz, T.,
Wichmann/Schlipköter/Füllgraf: Handbuch der Umweltmedizin, Rezension, Arzt und Umwelt
11, 2/98, 1998
7 Datenfälschung durch Prof. Hartung, Ablehnung des Abdrucks der Korrekturhinweise zweier
Professoren des DKFZ durch die ASP, zentrales Organ der Arbeitsmediziner, Dokumente, 15
Seiten
8 Grob falsche Bewertung von tierexperimentellen Daten durch die Toxikologie der Fa. BAYER
AG, 15 Seiten
Merz, T.,
Können Zahlen lügen, Stichwort Bayer 1/99, 1999
Merz, T.,
Was in den Akten steht, bestimmt die Welt, Mit einer Akte fing alles an, MUG im Druck,
2000
Merz, T.,
Pyrethroidbewertung durch BAYER-Toxikologie I, Wirkschwellen und Toleranzwerte, MUG im
Druck, 2000
9 Artikel im Deutschen Ärzteblatt, 3 Seiten
Bock, K.W., Birbaumer, N.,
Multiple Chemical Sensitivity, Schädigung durch Chemikalien oder Nozeboeffekt, Deutsches
Ärzteblatt 95, Heft 3, 16. Januar, 1998
10 Korrespondenz mit einem der Verfasser des Artikels, Prof. Birbaumer, ca. 6 Briefe
11 In "Umwelt und Gesundheit" (ca. 100 Seiten) des Büros für
Technikfolgeabschätzung im Deutschen Bundestag (TAB) wird versucht, eine 'Kontroverse'
neutral darzustellen. Es kommt aber nur die eine Seite (ISEM) selbst zu Wort. Alle
wichtigen diagnostischen und therapeutischen Instrumente der Umweltmedizin fehlen;
Ergänzungspaper 15 Seiten
Merz, T.,
Anmerkungen und Ergänzungsvorschläge zum TA-Projekt Umwelt & Gesundheit,
Wüstenzell, Mai, 1999
12 UBA-Forschungsprojekt zu MCS, Protestschreiben, 6 Seiten
13 ISEM-Paper zur Projektvorbereitung, 5 Seiten
Gieler, U. et al,
Therapeutische Aspekte des Multiple Chemical Sensitivity Syndroms, Umweltmed Forsch Prax 3
(1), S. 3-10, 1998
14 Kritik von sieben Studien: unterschiedliche Krankheiten wurden unter MCS subsummiert,
so daß nicht zu erwarten war, daß Biomarker gefunden werden, 22 Seiten
Dudley, D.L.,
Medical Literature and MCS: An Analysis of Seven Papers, in: Matthews, Defining Chemical
Sensitivity, McFarland, S. 111 - 131, 1998
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