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contact: info@safer-world.org
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- A) Kurzinformationen zu neuen sites von www.safer-world.org
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- http://www.safer-world.org/d/krank/histamin.htm
- Histamin-Intoleranz / Histamin-Vaskulitis
- Ein erheblicher Teil aller Unverträglichkeitsreaktionen ist
nicht durch Allergien bedingt, sondern sind Intoleranzreaktionen ohne Beteiligung
des Immunsystems.
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- http://www.safer-world.org/d/themen/politik/kalif.htm
- Kalifornische Gesetzgebung
- Senatsunterausschuß für die Rechte der Behinderte
- =========================================================
- B) neue Links
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abeKra: Arbeits- und berufsberdingte
Krankheiten e.V: :
http://www.abekra.de
- Bürgervereinigung zum Schutz der Menschen vor den
Gesundheitsrisiken des Mobilfunks http://www.esmog-augsburg.de
- Informationen und Kritik zur Gentechnologie und
Fortpflanzungsmedizin:
http://www.gen-ethisches-netzwerk.de
- Reduce, Replace, Refine- 3 R fuer gesundes Wohnen, Modell
fuer gesundes Wohnen:
http://www.kranichhof.de
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- C) Infos:
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- Beerdigung: Mittwoch, den 14.11.2001, Trauerfeier für
Wolfgang Nellen in der Elmpter Friedhofskapelle.
- Herr Wolfgang Nellen (50) aus Jülich, ist Anfang Oktober an
den Folgen seiner MCS-Erkrankung verstorben.
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- Tagung "Wer schützt uns vor den Grenzwerten"
- Tagesordnung zum 19. Dezember 2001 (Programm per email
erhaeltlich)
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- TV:N3, Mittwoch, 14.11., 23.05-23.50 Uhr
- "Der Führer ging, die Nazis blieben -
Nachkriegskarrieren in Norddeutschland"
- Nach dem Ende des Dritten Reiches tauchten führende Nazis in
Schleswig-Halstein unter. Freunde in Behörden und Justiz verhalfen den Altnazis zu neuer
Identität und Karriere - als Richter, Staatsanwälte, Kripochefs.
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- TV: Schweizer Fernsehen: MCS-Portrait am Montag, den
26.November 2001 nach 21.05 Uhr (Beginn Sendung PULS)
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- D) einiges, das von mir per private email angefordert werden
kann:
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- 1) Phobische Neurose unter dem klinischen Bild multipler
Unverträglichkeiten der Haut
- Simmich, T., I. Traenckner, U. Gieler Korrespondenz: Dr.
Thomas Simmich, Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Klinikum der Technischen
Universität Dresden, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden, Tel. 0351/2636266, Fax 0351/2636268
- Zusammenfassung
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- 2) Capital 22/2001, Seite 28: "Spreu vom Weizen",
Interview mit Florian Gerster.
- Der Gesundheitsminister von Rheinland-Pfalz plädiert fuer
das Hausarztmodell und für Kern- und Wahlleistungen in der Krankenkasse. Die Reform soll
2003 Gesetz werden.
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- TV-Manuskript: SR, Wirtschaftsredaktion
- Markus Zeidler, : Vergiftet, Verleugnet,
Vergessen-Umweltkranke in Deutschland (pdf-datei)
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- von urgewald@urgewald.de
- Subject: Hermesbuergschaft fuer Tehri
- Bundesregierung erteilt Buergschaft fuer indischen
Katastrophen-Damm
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- vom esmog augsburg verteiler
- RUNDSCHREIBEN vom 28.10.01
- Am Samstag, 27.10.01, durften nicht nur zahlreiche
Mobilfunkkritiker (darunter auch Mitglieder von esmog augsburg) einen historischen Moment
miterleben:
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- E) .
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- http://www.safer-world.org/d/krank/histamin.htm
- Histamin-Intoleranz / Histamin-Vaskulitis
- Ein erheblicher Teil aller Unverträglichkeitsreaktionen ist
nicht durch Allergien bedingt, sondern sind Intoleranzreaktionen ohne Beteiligung des
Immunsystems.
- Viele unserer alltäglichen Nahrungsmittel, etwa Käse,
Tomaten oder Wein, können erhebliche Mengen an Histamin enthalten, jener Substanz also,
die bei allen echten Sofort-typ-allergien als Hauptmediator die zentrale Rolle spielt.
- Die Aufnahme von exogenem Histamin und/oder der gestörte
Abbau von Histamin durch Medikamente, Chemikalien u.a. kann bei zahlreichen Menschen als
Folge üblicher Belastungen zum vielfach chronischen und in der Praxis und Regel oftmals
unerkannten und unbekannten Krankheitsbild der Histamin-Intoleranz führen.
- Das Spektrum der möglichen Symptome reicht von Rhinitis,
Hypotonie, Hypertonie, Kolitis, rezidivierender Diarrhö bis hin zu Kopfschmerz,
Rückenschmerz, Benommenheit Herzrhythmusstörungen, Asthma und Menstruationsbeschwerden
und über Schock, Blutung und Infarkt bis zum Zusammenbruch lebensnotwendiger Funktionen.
- © Schwinger-Tschanz (A.D.2001.11) * Swiss/German *
Independent tox-doc-information
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- 11/2001, vom Tox-doc:
- Die Neigung zu Thrombosen bei TILT-Vaskulitis
- Bei TILT-Vaskulitis sind die Gefäßwandschäden zunächst
primär in der Endstrombahn lokalisiert (Mikroangiopathie).
- Der primäre Schaden bei dieser Disposition betrifft das
Endothel, das oft auch ohne Entzündungszeichen eine Anlagerung und überschießende
Aktivierung von Thrombozyten mir subtotalem bis totalem Gefäß-Lumenverschluß
(Thrombose) verursacht. Dabei kommt es auch zu einer Alteration von Erythrozyten sowie zur
Thrombolyse und Hämolyse. Die Gefäßveränderungen betreffen unterschiedliche Organe und
lösen vielfältige Symptome aus. Alle Organe können betroffen sein. Klinisch bedeutsam
ist vor allem der cerebrale Befall, der von Konzentrations- und Sehstörungen bis hin zu
apoplektiformen Bildern gekennzeichnet ist. In der Haut kommt es gelegentlich zu Erythemen
und Urtikaria (Histaminfreisetzung in den Gefäßen).
- Vor allem bei den hier vorliegenden unspezifischen,
undifferenzierten (unklassifizierbaren) Kollagenosen können die zugehörigen Vaskulitiden
mit Raynaud-anfällen (Vasospasmen) verbunden sein.
- Im Verlauf der chronischen Erkrankung sind zunehmend
Immunkomplex-Einlagerungen in die Gefäßwand beteiligt mit Komplement-aktivierung.
- Pathognomisch kann ein Nachweis von Fragmentozyten im
Differentialblutbild sein. Ätiopathologisch ist die Triggerung durch Medikamente und
sonstige, auch und besonders inhalativ aufgenommene Chemikalien, seit langem bekannt.
- Es werden metabolisch-hormonelle Veränderungen diskutiert,
Steigerung der Reagibilität des Gefäßsystems auf gefäßtoxische Substanzen,
Phospholipid-Antikörper-Syndrom, erworbene Endothelzell-Dysfunktionen.
- Pathologie: gemeinsame morphologische Grundlage sind
mikrovaskuläre Gefäßläsionen mit nachfolgenden Kapillarschäden, Beeinträchtigungen
der Durchblutung lebenswichtiger Organe sowie vermehrte Aktivierung des Gerinnungssystems,
Hämokonzentration (Bluteindickung) und Hyperviskosität (Herabsetzung des
Fließvermögens) des Blutes
- © IGCI * 2001.11 * Independent Swiss/German *
Tox-Doc-Information
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- Salben, Cremes, Gels, Lutschbonbons, Inhalate, Baeder
"gegen Erkaeltungen"
- sind ein boomender Markt und ein Millionengeschäft. Die
zahllosen Drogerie- und Apotheken-Präparate haben als naturheilende Drogen in allen
Medien eine sagenhafte Presse, man erinnert sich dabei gern an Omas und Opas Gerüche aus
den Zwanziger und Dreissiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, und besorgt sich so
seine jährliche Ätherische Grippe. Manchmal kommen echte Viren hinzu.
- Alle diese "Erkältungs-salben, alle
"Erkältungs-Inhalate und "Erkältungs -Bäder und alle die anderen Ätherischen
Öle sind nicht nur außerordentlich unangenehm für andere Mitmenschen, sie sind durch
Einatmen der toxischen Chemikalien zudem für alle Beteiligten in Innenräumen
aussergewöhnlich gefährlich:
- Campher-Terpen beispielsweise ist ein potentes Biozid (sog.
"Mottenkugel") und hat bei Menschen mit Erkrankung an gefährlicher
Chemikalien-Intoleranz ebenso wie das Terpen Menthol (Pfefferminzkampher) durch
(inhalative) Aufnahme über die Lungen bedrohliche Effekte: wir kennen Tantalusqualen und
Todesfälle (mit innerer Erstickung) durch Ätherische Öle, vor allem bei Asthmatikern
und bei MCS.
- Vergiftungserscheinungen (bei Erkrankung an TILT-Syndrom)
beginnen nach wenigen Minuten: zunächst treten Paraesthesien in der Mundhöhle, an den
Fingern und Zehen auf, dazu Übelkeit, Erbrechen, Koliken und Durchfall; das Gefühl von
Taubheit und eisiger Kälte breitet sich über den ganzen Körper aus. Dann treten sehr
starke Schmerzen in den verschiedensten Körperregionen auf, besonders Kopf- und
Rückenschmerzen, außerdem Herzrhythmusstörungen, zentrale Krämpfe und Lähmungen.
Herzkammerflimmern oder Atemlähmung können zum Tod führen, bei höheren Dosen bereits
nach einer halben Stunde.
- Salben 2.99 (arzneimittelkritik), Robin Hood's Apothekenhilfe
2001©
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- Schaefer/Spielmann. Arzneiverordnung in Schwangerschaft und
Stillzeit, Urban&Fischer, 2001
- Das erfolgreiche Werk ist zum Standard im deutschen
Sprachraum geworden. Die Autoren haben die 5. Auflage komplett überarbeitet und
aktualisiert. Dabei wurden wie immer die relevanten Forschungsergebnisse aus aller Welt
berücksichtigt und neu zugelassenen Präparate ergänzt.
- Besondere Details zu jedem Arzneimittel:
- Empfehlung zur zukünftigen Anwendung sowie zum Verhalten
nach bereits erfolgter Exposition
- Knappe und präzise Angaben zur pharmakologischen und
toxikologischen Wirkung in Schwangerschaft und Stillzeit
- Tabelle zum Risikopotential aller wichtigen Arzneimittel im
Kitteltaschen-Format
- Kapitelübersicht
- Allgeine Grundsätze der Arzneimitteltherapie in der
Schwangerschaft (Pränataltoxikologie, Praxis der Schwangerenberatung zu
Arzneimittelrisiken)
- Spezielle Arzneimitteltherapie in der Schwangerschaft (unter
anderem: Arzneimittel, Gifte, Drogen, Industriechemikalien und Umweltgifte)
- Allgemeine Grundsätze der Arzneimitteltherapie in der
Stillzeit (Übergang von Medikamenten in die Muttermilch, Toxizität von Medikamenten und
anderen Fremdstoffen in der Muttermilch, Medikamente mit Einfluss auf die Laktation)
- Spezielle Arzneimitteltherapie in der Stillzeit
(Arzneimittel, Gifte, Drogen, Industriechemikalien und Umweltgifte in der Stillzeit)
- Positiv-Liste - Mittel der Wahl in Schwangerschaft und
Stillzeit
- Sachregister
- ISBN : 3-437-21331-8 , Preisinfo: 45,96 Euro (89,90 DM /
79,40 sFr / 656,00 öS)
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- http://www.safer-world.org/d/themen/politik/kalif.htm
- Kalifornische Gesetzgebung
- Senatsunterausschuß für die Rechte der Behinderte
- Diese Übersetzung wurde vom Bundessprachenamt unter der
Auftragsnummer D-5865 erstellt.
- Die gesamte Uebersetzung koennen Sie auf der obigen website
downloaden oder als rtf-datei anfordern.
- Zwei Ausschnitte:
- a) "Stimmungsaufhellende" chemische Duftstoffe sind
im Bereich öffentlicher Transportmittel wie Bahnhöfe, Fährschiffe, Züge, Flugzeuge und
in allen anderen öffentlichen Bereichen zuverbieten, einschließlich jeglicher
Verbreitung über die Heizung, das Belüftungssystem, die Klimaanlage oder an der Wand
montierte Vorrichtungen, befestigt am Toilettenrand oder auch nur von Leuten in die Luft
gesprüht.
- b)16. Personal
- Das Metalldetektoren bedienende Personal, das
Sicherheitspersonal und das unmittelbare Servicepersonal in Gebäuden, in Flughäfen und
anderen Abfertigungshallen, das in engen Kontakt mit Kunden oder Reisenden kommt, die
unter UK/MCE leiden, muß frei von Zigarettenrauch und Duftstoffen sein und Kleidung
tragen, die keinem Rauch, Körperpflegeprodukten oder anderen Gerüchen ausgesetzt war.
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- Von sofort@listserv.bayern.de
' Subject: News 406 12-11-01
- Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und
Verbraucherschutz, Pressestelle
- Gesundheit für Kinder
- Görlitz : Bayern setzt neuen Schwerpunkt in der Prävention
- +++ Noch mehr Augenmerk will das Bayerische
Gesundheitsministerium auf den Gesundheitsschutz für Kinder richten. "Kinder sind
eine besonders sensible Gruppe. Wir müssen die Faktoren, vor allem auch die
Umweltfaktoren, die entscheidend für den Schutz der Kindergesundheit sind, noch
deutlicher herausarbeiten und in der Präventionsarbeit berücksichtigen", sagte
Gesundheitsstaatssekretärin Erika Görlitz bei der Vorstellung der neuen
umweltpolitischen Schwerpunkte am Montag in München. Mit der Gründung des
Gesprächskreis Umweltmedizin, eines Gesprächsforums mit Wissenschaft und Ärzten, werde
ein wichtiger Schritt hierzu getan. +++
- Auf eine gesundheitsförderliche Lebensumwelt für Kinder hat
der Gesprächskreis in seiner ersten Runde unter dem Motto "Gesundheit. Lebensumwelt.
Unsere Kinder." seinen Fokus gerichtet. Als entscheidende Einflussgrößen werden vor
allem Tabakrauch, Fehlernährung und Bewegungsmangel, Unfälle, aber auch Gebrauch von
Handys, Lärm etwa durch übermäßigen Walkman-Gebrauch, sowie Innenraumlufthygiene
gesehen. "Mit Aufträgen für weitere Forschungen zum Schutz vor Allergien, einer
Kennzeichnung von Handys und weiterer Einschränkung der Verfügbarkeit von Tabak sind
Maßnahmen ins Auge gefasst, die wichtige Gesundheitsfaktoren betreffen", betonte die
Staatssekretärin.
- Grundlage für die richtige Maßnahmenwahl zur
Gesundheitsförderung sind aktuelle Gesundheitsdaten. Als wichtiger Baustein einer
Gesundheitsberichterstattung dienen die Einschulungsuntersuchungen; dabei werden aktuell
auch Fragen zur Lebensumwelt, wie Fragen nach dem Handygebrauch, gestellt.
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- vom bgvv - Pressedienst, Bundesinstitut für gesundheitlichen
Verbraucherschutz und Veterinärmedizin
- Thielallee 88 - 92, D - 14195 Berlin, Telefon:
01888/412-4300, Telefax: 01888/412-4970 Presserechtlich verantwortlich: Dr. Irene
Lukassowitz
- 32/2001 8. Oktober 2001
- Kinder müssen bei der Risikobewertung von
Chemikalien besonders berücksichtigt werden!
- Kinder können beim Abschätzen des Risikos, das von Agrar-
und Haushaltschemikalien in Pflanzenschutzmitteln, Schädlingsbekämpfungsmitteln,
Haushaltsreinigern etc. ausgeht, nicht als "kleine Erwachsene" betrachtet
werden. Bei seinen Empfehlungen zu Schädlingsbekämpfung- und Pflanzenschutzmitteln hat
das BgVV deshalb bereits seit einiger Zeit Kinder als die empfindlichste Verbrauchergruppe
berücksichtigt, um möglichst hohe Standards beim Verbraucherschutz zu erreichen. Dies
hat sich zum Beispiel in den Rückstandshöchstwerten der Lebensmittel für Säuglinge und
Kleinkinder nach §14 der Diätverordnung niedergeschlagen.
- Um die Risiken für Kinder abzuschätzen, ist zu
berücksichtigen, dass sich die Kapazität des kindlichen Organismus, Stoffe
auszuscheiden, altersabhängig ändert. Gesondert berücksichtigt werden muss auch, dass
sich die kindlichen Organe von der Geburt bis zum Abschluss der Pubertät entwickeln. Als
dritte charakteristische Unterscheidung müssen bestimmte kindliche Verhaltensweisen und
-muster beachtet werden, von denen angenommen wird, dass sie die Aufnahme von Stoffen
beeinflussen. Ob sich aus einer solchen differenzierten Bewertung immer ein höheres
Risiko für das Kind ergibt, kann heute nicht endgültig beantwortet werden. So lautet das
Ergebnis des Workshops "Exposure of Children to Pesticides", der vom 27.-29.
September 2001 vom Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und
Veterinärmedizin, BgVV, im Rahmen des Aktionsprogramms "Umwelt und Gesundheit"
veranstaltet wurde.
- Der kindliche Körper reagiert nicht immer empfindlicher als
der von Erwachsenen. Wie jeder Kinderarzt weiß, müssen Arzneimittel für kleine
Patienten" im Alter zwischen einem und etwa sechs Jahren höher dosiert werden als
für Erwachsene. Dies beruht darauf, dass der kindliche Organismus diese Stoffe schneller
eliminiert. Das gilt vermutlich auch für Chemikalien, die auf die gleiche Weise abgebaut
und ausgeschieden werden. Gleichzeitig nehmen Kinder bei gleicher Ausgangsbelastung von
z.B. Umwelt und Lebensmitteln aber größere Mengen an chemischen Stoffen auf als
Erwachsene. So ist z.B. die Oberfläche der Haut im Verhältnis zum Gesamtkörper fast
dreimal größer als die des Erwachsenen. Daraus resultiert eine höhere Gesamtbelastung
des kindlichen Körpers bei der Aufnahme von Stoffen über die Haut. Noch größer sind
die Unterschiede bei Stoffen, die über die Lungen aufgenommen werden. Kinder haben eine
bis zu 60 mal höhere Ventilationsrate je Quadratmeter Lungenoberfläche, was bei der im
Verhältnis zum Körpergewicht größeren Lungenoberfläche besonders zu Buche schlägt.
- Auch die toxischen Effekte, die von Chemikalien ausgehen,
müssen differenziert betrachtet werden. Bei der Abschätzung des gesundheitlichen Risikos
muss sehr genau nach Stoffen und dem Zielorgan unterschieden werden, an dem sich die
toxische Wirkung manifestiert. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Alter: Neugeborene,
Säuglinge, Kinde im Kindergartenalter und Jugendliche müssen differenziert betrachtet
werden, weil sich z.B. die Organe im Laufe des Kindesalters unterschiedlich schnell und in
verschiedenen Phasen entwickeln. Werden das Gehirn oder die Geschlechtsorgane in einer
solchen kritischen Phase beeinflusst, kann es zu irreversiblen Schäden kommen. Da das
Ausmaß der Einflüsse von Substanzen heute nicht sicher abgeschätzt werden kann, geht
man aus Vorsorgegründen von einer höheren Empfindlichkeit von Kindern aus. Dies gilt
insbesondere für die toxikologisch besonders bedeutsame Gruppe der Pestizide, zu denen
Stoffe wie Organophosphate, Pyrethroide und andere Schädlingsbekämpfungsmittel gehören.
Zielorgan dieser Stoffe und Produkte ist bei den Insekten und folglich auch beim Menschen
das Nervensystem.
- Darüber hinaus haben Beobachtungsstudien amerikanischer
Wissenschaftler ergeben, dass das Verhalten besonders bei Kindern im Krabbel- und
Kindergartenalter die Aufnahme von Stoffen beeinflusst. Vor allem beim Spielen werden
zusätzlich Stoffe über die Kontamination der Finger aufgenommen, die dann in den Mund
gesteckt werden, aber auch über kontaminiertes Spielzeug und andere Gegenstände. Kinder
nehmen deshalb vermutlich wesentlich mehr Stoffe über den Mund und damit über den Darm
auf als Erwachsene. Als wahrscheinliche Aufnahmequelle von Pestiziden wird neben der
Nahrung vor allem kontaminierter Hausstaub angesehen, da das Ausbringen von
Schädlingsbekämpfungsmitteln im Haus zu einer Belastung des Hausstaubes führen kann.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Haustiere wie Hunde oder Katzen gegen Ungeziefer
behandelt worden sind. Alle diese Quellen führen über "mouthing behaviour" zu
einer erhöhten Belastung.
- Um das von Pestiziden und anderen Chemikalien ausgehende
gesundheitliche Risiko für Kinder realistisch abschätzen zu können, müssen für
einzelne Produkte und Produktklassen (wie Holzschutzmittel,
- Schädlingsbekämpfungsmittel, Pflanzenschutzmittel und
Haushaltschemikalien) komplexe Expositionsmodelle entwickelt werden. Daten aus
Biomonitoring-Studien können herangezogen werden, um derartige Schätzungen empirisch
abzusichern. Da bisher nur sehr unvollständige und unsichere Daten verfügbar sind, geht
man aus Vorsorgegründen grundsätzlich vom ungünstigsten Fall aus (worst case scenario).
Daneben werden aber für die Schätzungen auch Verfahren entwickelt, die die gesamte
Bandbreite der Variabilität und die Datenunsicherheit mit einbeziehen (probabilistische
Schätzung). Diese Verfahren lassen dann auch Differenzierungen zwischen einzelnen
Risikogruppen zu. Das BgVV hat diese Unsicherheiten bei der Prüfung des gesundheitlichen
Risikos von Pestiziden bereits in der Vergangenheit berücksichtigt, soweit die
vorliegende Datenlage das erlaubte.
- Die wesentlichen Gründe, Risiken für Kinder gesondert
abzuschätzen, ergeben sich demnach aus der Tatsache, dass die reale Belastung, die
sogenannte Exposition, beim Kind anders ist und mit geringerer Sicherheit geschätzt
werden kann als beim Erwachsenen. Derzeit ist noch offen, ob bei der Abschätzung von
Risiken, die von Pestiziden und anderen Stoffen ausgehen, künftig ein zusätzlicher
Sicherheitsfaktor für Kinder eingeführt werden muss, wie es in den Vereinigten Staaten
bereits praktiziert wird.
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- Kommentar Scherrmann: wird ja auch mal Zeit, dass diese
Thematik angesprochen wird.
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- Ende newsletter/deutsch/11 von www.safer-world.org
- Alle Angaben ohne Gewähr. Alle Informationen in diesem Newsletter wurden sorgfältig
recherchiert. Dennoch kann keine Haftung für die Richtigkeit der gemachten Angaben
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