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AKTIV - PETITION ZUR STAERKUNG DER
PATIENTENRECHTE
Diese Petition betrifft folgende Rechte im Bereich des Sozialgesetzbuches und
gegenüber Ärzten:
1. Recht auf Akteneinsicht.
2. Recht auf Rechtsbelehrungen und Information
über eigene Rechte.
3. Recht auf Antworten auf Klagen.
4. Recht auf Berichtigung
Unterstütztung der Stärkung der Patientenrechte z. B. mit folgender Email an das
Bundesministerium für Gesundheit
poststelle@bmg.bund.de
:
Ich unterstütze die Stärkung der Patientenrechte. Die Regelungen zum Patientenschutz
sind bisher unübersichtlich in vielen Gesetzen und Gerichtsentscheidungen verstreut und
deshalb für den Patienten schwer zu handhaben. Deshalb unterstützen viele Beteiligten
Bestrebungen, die Rechte des Patienten einheitlich und übersichtlich zu regeln. Dies
würde zur Rechtsicherheit aller Beteiligten im Gesundheitswesen beitragen. Die
Bundesregierung sollte nun einlösen, was sie selbst zu Zeiten ihrer Bundestagsopposition
gefordert hat: Die Rechte von Patienten müssen verbessert werden. Dazu ist ein eigenes
Patientenschutzgesetz geeignet.
(Natürlich kann dieser Text beliebig geändert und ergänzt werden).
Weitergehende Informationen auf http://home.online.no/~wkeim/petition4.htm
Kommentar Scherrmann: Ich halte dieses Recht fuer auesserst
wichtig und hoffe, dass viele Menschen
die Petition unterstuetzen. Senden Sie bitte die mail unter cc zur Kenntnisnahme an den
Bundestag mail@bundestag.de
Weitere Infos, Petitionen von Walter Keim:
Kanzlerrichtlinie Informationsfreiheit: http://www.aitel.hist.no/~walterk/files/kanzler.htm
Warum sind Patientenrechte defizitär in Deutschland? : http://home.online.no/~wkeim/anklage.htm
Support freedom of information: http://home.online.no/~wkeim/foi.htm#e-mail,
http://home.online.no/~wkeim/petition_eu.htm
Who is responsible for the lack of freedom of
information: http://home.online.no/~wkeim/I_accuse.htm
Support patients rights: http://home.online.no/~wkeim/patients.htm#e-mail
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AKTIV - Aktionsaufruf: Menschenrechtsverletzungen durch
Drei-Schluchten-Staudamm verhindern
Von urgewald und weed:
Liebe UnterstüzterInnen einer Hermes-Reform,
der Bau des chinesischen Drei-Schluchten-Staudamms, für den die Bundesregierung seit 1996
wiederholt Hermesbürgschaften vergeben hat, hat bereits zu massiven
Menschenrechtsverletzungen geführt. Die meisten von Ihnen haben diesbezüglich in der
vergangenen Woche von urgewald oder weed die Pressemitteilung erhalten (s.u.).
Wir bitten Sie nun sehr herzlich, sich an einer mail-Aktion von Friends of the Earth
International zu beteiligen und in Ihrem Umfeld auf diese Aktion hinweisen. Sie erreichen
sie unter www.foei.org oder über die weed-website
www.weed-online.org/hermes/ .
Denn obwohl noch immer zigtausende von Menschen im Gebiet des geplanten Stausees leben,
ist für April 2003 die Flutung des Reservoirs angekündigt. Eine dramatische Ausweitung
gewaltsamer Vertreibungen ist zu befürchten. Um dies zu verhindern, fordert eine
internationale Kampagne die Regierungen, die durch die Vergabe von
Exportkreditversicherungen zum Bau des Staudamms beigetragen haben, auf, Beobachter in die
Region zu entsenden und sich für eine Aufschiebung der Flutung einzusetzen, solange die
Menschen im Überflutungsgebiet nicht ordnungsgemäß umgesiedelt worden sind und
angemessene Entschädigung erhalten haben.
Mit herzlichem Dank für Ihre Unterstützung
Heike Drillisch
---
Berkeley/Sassenberg/Berlin, 20.1.2003
Augenzeugenbericht dokumentiert massive Menschenrechtsverlezungen durch
Drei-Schluchten-Staudamm
Nichtregierungsorganisationen fordern Bundesregierung zum Handeln auf
Ein Buendnis von Nichtregierungsorganisationen stellt heute einen Augenzeugenbericht ueber
Menschenrechtsverletzungen durch das weltgroesste Energieprojekt, den
Drei-Schluchten-Staudamm in China,
vor. Bauern, die den Behoerden Beschwerden vorlegen wollten, wurden verhaftet und
aufkeimende Proteste mit harten Repressalien bestraft.....
Weitere Informationen:
Der vollstaendige Augenzeugenbericht sowie Hintergrundinformationen ueber das
Drei-Schluchten-Projekt sind beim International Rivers Network unter www.irn.org erhaeltlich. Dort sind ebenfalls
Videoaufnahmen ueber den Umsiedlungsprozess und Fotos des Gebiets verfuegbar. Der Brief an
die Bundesregierung und deutschsprachige
Auszuege aus dem Bericht sind bei weed und urgewald erhaeltlich. Fernsehtaugliches
Videomaterial ist ueber AP zu beziehen.
Kontakt:
Heffa Schuecking, urgewald, Tel. 02583 - 1031, urgewald@urgewald.de
Heike Drillisch, weed, Tel. 02263 - 48 10 47, heike.drillisch@weedbonn.org
Peter Bosshard, International Rivers Network, Tel. 0041 - 1 - 491 7021, powerfinance@irn.org
W E E D - World Economy, Ecology & Development, Weltwirtschaft, Oekologie &
Entwicklung e.V.
Torstr.154, D - 10115 Berlin, Tel. +49-30-275 82 163, Fax: +49-30-275 96 928
Internet: http://www.weedbonn.org
Z.Zt. pers. Tel. +49-( 0)2263 - 48 10 47
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CHEMIKALIEN - ACRYLAMID
01/2003, 30.01.2003 vom BfR
Acrylamid in Lebensmitteln: Kein Anlass für Entwarnung nach neuer schwedischer
Studie
Bundesinstitut für Risikobewertung hält seine Einschätzung aufrecht
Die soeben im British Journal of Cancer veröffentlichte epidemiologische Studie aus dem
schwedischen Karolinska Institut wertet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als
nützlichen Baustein bei der Bewertung des gesundheitlichen Risikos, das Acrylamid
belastete Lebensmittel für den Verbraucher darstellen können. Seine bisherige
Risikobewertung hält das BfR auch nach Vorlage der Studie ohne Einschränkung aufrecht.
Danach stellt Acrylamid ein ernstzunehmendes gesundheitliches Risiko für den Menschen
dar. Die Belastung des Verbrauchers muss deshalb auch weiterhin so schnell und so weit wie
möglich minimiert werden.
Acrylamid wurde von der International Agency for Research on Cancer (IARC) als
"wahrscheinlich kanzerogen für den Menschen" beurteilt. In der Europäischen
Union ist Acrylamid in die Kategorie 2 krebserzeugender Stoffe eingestuft. Die Substanz
löst im Tierversuch Krebs aus und schädigt das Erbgut. Die Einstufung in Kategorie 2
bedeutet, dass Acrylamid auch für den Menschen als krebserzeugend angesehen werden
sollte.
Bereits vor der neuen schwedischen Studie lagen für Acrylamid Studien am Menschen vor, in
denen keine erhöhte Krebsrate gefunden wurde. Diese Studien geben aber, genau wie die
neue schwedische Studie, keinen Anlass für eine Entwarnung. Dass eine
krebsauslösende Wirkung in keiner der Studien nachgewiesen wurde, ist kein Beweis dafür,
dass diese Wirkung nicht vorliegt. Um die Frage zu klären, inwieweit Acrylamid
am Krebsgeschehen beteiligt ist, sind außerordentlich große Personenzahlen und Daten zur
gesamten Acrylamidaufnahme der Untersuchten erforderlich. Diese Anforderungen erfüllt
keine der bislang vorliegenden Studien.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden vom Bundesinstitut für Risikobewertung
fortlaufend bewertet. Sollten sie zu einer abweichenden Einschätzung des gesundheitlichen
Risikos für den Verbraucher durch Acrylamid führen, wird das BfR die Öffentlichkeit
umgehend informieren. (Hervorhebung Scherrmann)
Kommentar Scherrmann: Sehr interessant ist, wie hier argumentiert wird. Ich wuerde mir
diese Argumentation ("Dass eine krebsauslösende Wirkung in keiner der
Studien nachgewiesen wurde, ist kein Beweis dafür, dass diese Wirkung nicht
vorliegt." auch an anderen Stellen wuenschen.
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ELEKTROMAGNETISCHE STRAHLUNG
Von Elektrosmognews:
1) Das kritische Mobilfunk-Buch: "Mobilfunk - ein Freilandversuch am Menschen"
der renommierten
Journalisten Franz Kotteder und Thomas Grasberger stößt bereits vor dem Erscheinen auf
ein sensationelles Interesse. Obwohl das Buch erst Mitte Februar erscheint, liegen bereits
viele Tausend Vorbestellungen vor.
Details: http://www.elektrosmognews.de/news/topeinstieg.htm
http://www.elektrosmognews.de/news/kottedergrasbergerbuch.htm
2) Details der neuen Salford-Studie: Ratten erleiden bereits bei niedrigen
SAR-Werten schwere Hirnschäden.
Hirnschäden bereits bei Ganzkörper-SAR von 0,002
Ergebnisse damit auch für Anwohner von Sendemasten wichtig (zulässige SAR dort:
0,08)
Salford: "Mit dieser Studie legen wir zum ersten Mal Beweise vor, dass athermische
Mikrowellen-Exposition Neuronenschäden verursachen."
Die Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives hat uns freundlicherweise das
Original der neuen Salford-Studie zur Verfügung gestellt. Es kann hier
heruntergeladen werden:
Perspectives Original: http://www.elektrosmognews.de/salfordjan2003.pdf
Die Studie der Wissenschaftler der schwedischen
Universität Lund spricht in ihren Ergebnissen vom ersten
dokumentierten Beweis, dass die Mikrowellenstrahlung heutiger GSM-Handys bei Ratten
schwere Hirnschäden
verursacht.
Es gab 4 Gruppen von Ratten, eine unbestrahlte Kontrollgruppe sowie 3 Gruppen, die mit
unterschiedlichen
Intensitäten bestrahlt wurden (Ganzkörper-SAR: 0,2/0,02/0,002). Die Tiere wurden
lediglich 2 Stunden bestrahlt,
danach wurden sie 50 Tage am Leben gelassen und dann getötet. Anschließend sezierte das
Salford-Team die
Gehirne der Ratten und untersuchte sie auf Albumin-Ansammlungen und beschädigte Neuronen.
Ergebnis: Bei den bestrahlten Tiere öffnete die Strahlung der Handys die
Blut-Hirn-Schranke der Tiere und liess
Albumin-Eiweisse ins Hirn eindringen. Dies kann man in der Studie gut in den Bildern sehen
(schwarze Flecken).
Ausserdem kam es zu Schäden an Neuronen. Je stärker die Strahlung war, umso größer
waren die Schäden. Bei
der unbestrahlten Kontrollgruppe kam es nicht zu diesen Schäden.
Die Ergebnisse könnten auch eine große Bedeutung für Anwohner von Mobilfunksendern
haben, da hier ein Ganzkörper-SAR-Wert von 0,08
gesetzlich zulässig ist und bereits bei 0,002 deutliche Schäden auftraten (nach
nur 2 Stunden Exposition). Der Dosis-Wirkungs-Zusammenhang war deutlich, die
Ergebnisse hochsignifikant.
Ausserdem zeigt sich hiermit erneut, wie sinnlos "Ökolabels" sind, die Handys
mit SAR-Werten von unter 0,6 Watt pro Kilogramm
den "Blauen Engel" verleihen sollen
Die Forscher schließen Zufälligkeiten der Ergebnisse begründet aus und warnen in zuvor
nie gekannter Deutlichkeit vor erheblichen Gesundheitsrisiken durch heutige Mobiltelefone.
Als Versuchstiere wurden 12-26 Wochen alte Ratten verwendet, deren Entwicklungsstadium mit
dem von Teenagern vergleichbar ist.
Die Forscher betonen, dass Hirnschäden dieser Art selbst bei häufiger Nutzung keine
sofort beweisbaren Folgen haben müssen. Nach längerer Zeit könnten diese Schäden
jedoch zu verminderter Hirnleistung führen. Die Forscher sagen wörtlich:
"Wir können nicht ausschliessen, dass eine ganze Generation von Nutzern nach
jahrelanger häufiger Nutzung bereits im mittleren Alter unter negativen Effekte leiden
könnte."
3) 30.01.2003: Britische Biochemikerin und Genetikerin Mae-Wan Ho: Überwältigend
viele Studien bestätigen 2002 Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und Krebs
http://www.elektrosmognews.de/news/maewanho.htm
4) 30.01.2003: Kranke Tiere durch Mobilfunksender http://www.elektrosmognews.de/news/kranketiere.htm
5) Russlands führende Experten auf dem Gebiet der Wirkungen nichtionisierender
Strahlung auf die menschliche Gesundheit raten Kindern, Jugendlichen, Schwangeren und
bestimmten Risikogruppen aus gesundheitlichen Gründen komplett von Mobiltelefonen ab.
http://www.elektrosmognews.de/news/russland.htm
---
Artikel in de Schweizerischen Zeitung "Saldo" 1/03 vom 22. Januar 2003: Handy-Antennen:
Städte ziehen die Notbremse von Mike Weibel saldo hat die Strahlung von
Handy-Antennen in drei Schweizer Städten gemessen. Die Elektrosmog-Belastung erreicht zum
Teil bedenkliche Werte. http://www.konsuminfo.ch/getarticles.asp?article_id=9125&ref=5
---
Taktlos: Handys irritieren Herzschrittmacher
http://www.netdoktor.de/nachrichten/newsitem.asp?y=2003&m=1&d=28&id=92422
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POCKEN-SCHUTZ-IMPFUNGEN
Aus meinem Briefwechsel mit dem RKI (Robert-Koch-Institut): (Antworten vom RKI
nach ---)
Sehr geehrte Frau Scherrmann,
vielen Dank für Ihre E-Mail an Herrn Prof. Kurth. Beigefügt finden Sie kurze Antworten.
Ausführliche Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten unter http://www.rki.de/GESUND/GESUND-BT.HTM
Mit freundlichen Grüßen
Susanne Glasmacher, Pressesprecherin, Robert Koch-Institut, E-Mail: info@rki.de
1) Was genau verstehen Sie unter "vorsichtiges Impfen bei Immunschwaeche? (Ihre
Formulierung in einem ZDF-Interview)
--- Es geht hier um eine Risiko-Nutzen-Abwägung. Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, die
das Risiko unerwünschter Impfwirkungen erhöhen würden. Dazu gehören insbesondere
schwere Immunschwächen (zum Beispiel Transplantierte, Immunsupprimierte, Personen unter
Steroidtherapie oder mit einer HIV-Infektion), Ekzeme (z. B. atopische Dermatitis,
Neurodermitis) oder Schäden der Hautintegrität zum Beispiel Varizellen/Zoster. In
Notfällen würde man Betroffenen möglicherweise eine Impfung anbieten.
2) Wo steht die gesetzliche Legitimation, die Menschen in Deutschland per Zwangsmassnahme
zu impfen?
--- Derzeit gibt es keine Überlegungen für eine Impfpflicht. Dazu bedürfte es auch
einer Rechtsverordnung des Bundes nach § 20 Abs. 6 IfSG bzw. der Ländern nach § 20 Abs.
7 IfSG. In § 20, Abs. 6 IfSG (den vollständigen Text finden Sie unter st auch geregelt, dass "ein nach dieser Rechtsverordung Impfpflichtiger, der nach
ärztlichem Zeugnis ohne Gefahr für sein Leben oder seine Gesundheit nicht geimpft werden
kann, .. von der Impfpflicht freizustellen" ist.
3) Wie sieht die internationale Absprache aus?
Welche Laender planen zur Zeit ebenfalls Zwangs-Pockenschutzimpfungen (beim Auftreten
eines einzigen Pockenfalles in ihrem Land) durchzufuehren bzw. welche Laender
planen, sich nicht an diesen Massnahmen zu beteiligen?
--- Unseres Wissens wird nirgends über eine Impfpflicht für die Bevölkerung diskutiert.
Es gibt weltweit auch keinen zugelassenen Impfstoff.
4) Welche Moeglichkeiten bleiben Deutsche mit Autoimmunkrankeiten, nicht geimpft zu
werden?
--- Siehe Nr. 2
5) Welche Studien gibt es, die belegen, dass eine Pockenschutz-Impfung tatsaechlich
effektiv ist? Koennen diese Studien auch online eingesehen werden?
--- Dies ist allgemeines wissenschaftliches Wissen, das über medizinsche Datenbanken
zugänglich ist. Ich bitte um Verständnis, dass eine Literaturrecherche aus
Kapazitätsgründen nicht möglich ist.
6) Bzgl. der Nebenwirkungen sind nicht nur die moeglichen Toten sondern auch die schweren
gesundheitlichen Folgeschaedigungen von Interesse. Wurden diese in den Studien
aufgelistet?
--- Die Nebenwirkungen sind höher als bei modernen Impfstoffen, etwa gegen Masern oder
Influenza, und in Studien belegt. Hier bietet insbesondere der unter http://www.rki.de/GESUND/GESUND-BT.HTM
Link zu den amerikanischen Centers for Disease Control weiterführende Informationen.
6) Welche Firma stellt den Impfstoff?
--- Die öffentlich bekannten Hersteller von Pockenschutzimpfstoff sind Baxter/Acambis in
Österreich, Bavarian Nordic in Deutschland und Berna in der Schweiz.
7) Was kostet die Bereitstellung von Impfstoff fuer 100 Millionen BuergerInnen?
--- Zu den Kosten können wir nichts sagen. Die Beschaffung wird vom Bundesministerium
für Gesundheit und Soziale Sicherung organisiert.
8) Warum wird es als notwendig erachtet, bei einem einzigen Pockenfall in der BRD alle 80
Millionen Menschen zu impfen? Warum kann bei Pocken nicht - wie z. B. im Falle Ebola
- eine strenge Isolation stattfinden?
--- Bei einem einzigen Pockenfall würde ggf. auch mit einer Riegelungsimpfung versucht,
die Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Aber Pocken sind sehr ansteckend und in
Abhängigkeit von der SItuation könnte eine Massenimpfung nötig werden.
Anmerkungen Scherrmann:
1) "das allgemeine wissenschaftliche Wissen". Es gibt verschiedene
Standpunkte. (siehe u.a. http://www.impfkritik.de/pocken)
So einfach ist das nicht.
2) Die Rechtsverordnung ist zwar im Internet einsehbar ( anzuklicken nicht im Text sondern
auf der linken Navigationsleiste), aber nicht zum Downloaden. Deshalb hier die
entsprechenden Passagen:
§ 20,
(6) Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit
Zustimmung des Bundesrates anzuordnen, dass bedrohte Teile der Bevölkerung an
Schutzimpfungen oder anderen Massnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben,
wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen auftritt, und mit
ihrer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist. Das Grundrecht der körperlichen
Unversehrtheit (Artikel 2, Abs. 2, Satz 1 Grundgesetz) kann insofern eingeschränkt
werden. Ein nach dieser Rechtsverordnung Impfpflichtiger, der nach ärztlichem Zeugnis
ohne Gefahr für sein Leben oder seine Gesundheit nicht geimpft werden kann, ist von der
Impfpflicht freizustellen; dies gilt auch bei anderen Massnahmen der spezifischen
Prophylaxe. § 15 Abs. 2 gilt entsprechend.
(7) Solange das Bundesministerium für Gesundheit von der Ermächtigung nach Absatz 6
keinen Gebrauch macht, sind die Landesregierungen zum Erlass einer Rechtsverordnung nach
Absatz 6 ermächtigt. Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch
Rechtsverordnung auf die obersten Landesgesundheitsbehörden übertragen. Das Grundrecht
der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) kann insoweit
eingeschränkt werden.
3) Weitere Information z. B.:
a) http://www.impfkritik.de/pocken
b)Informationen über die Pocken und die
Pockenimpfung allgemein und die Gefahren des Impfstoffs für Menschen mit HIV können
auf den Internetseiten der DAH unter http://www.aidshilfe.de
abgerufen werden (als PDF-Datei).
c) 20. 01. 2003: Ministerium bestätigt Zwangsimpfungen bei Pockenausbruch
MÜNCHEN/BERLIN. Bei einem etwaigen Ausbruch der Pocken in Deutschland tritt nach Angaben
des Bundesgesundheits-ministeriums ein Alarmplan
für Zwangsimpfungen in Kraft. ... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=11430
d) Keine Schutz-Impfung ohne Aufklärung!
Bundesregierung und Hygiene-Institute bereiten sich auf Massenimpfungen gegen Pocken vor.
Hintergrund ist die Furcht vor bioterroristischen Anschlägen mit Pockenviren. Für
Amtsärzte eine große Herausforderung, denn jede Impfung birgt ein Risiko für den
Patienten. Und falls der Arzt nicht alle Vorsichtsmaßnahmen beachtet, kann er
regreßpflichtig gemacht werden. http://www.aerztezeitung.de/nel/?i244911,2619,/politik/gesundheitssystem_uns
4) Hoffen wir, dass der Ernstfall nie eintritt.
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KURZINFO
Radiotherapie und Unfruchtbarkeit
EDINBURGH. Die Eizellen im menschlichen Ovar sind strahlenempfindlicher als bisher
angenommen. Ein britisches Forscherteam berechnet in Human Reproduction (2003; 18: 117121),
dass die Hälfte der ...http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=11550
Ground-Zero-Helfer: Viele haben Gesundheitsprobleme
USA: Gesundheitliche Langzeitfolgen nach Aufräumarbeiten an Ground Zero
http://www.netdoktor.de/nachrichten/newsitem.asp?y=2003&m=1&d=29&id=92499
und/oder
NEW YORK. Dutzende Feuerwehrleute, Sanitäter, Bauarbeiter und andere Personen, die
unmittelbar nach den Terroranschlägen auf New York am 11. September 2001 an den
Aufräumarbeiten beteiligt waren, http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=11554
und/oder
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-232631,00.html
Hyperaktive Kinder: Ritalin-Konsum «erschreckend»
http://www.netdoktor.de/nachrichten/newsitem.asp?y=2003&m=1&d=25&id=92333
Österreich: Ärzte nehmen sich pro Patient nur
vier Minuten Zeit
WIEN. Ein praktischer Arzt in Wien hat im Schnitt vier bis fünf Minuten Zeit für jeden
Patienten. Damit liegen die österreichischen Mediziner im europäischen Vergleich ganz
hinten. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=11457
Zunehmende finanzielle Interessenskonflikte von
US-Ärzten
NEW HAVEN/CONNECTICUT. Die akademische Forschung an den großen medizinischen Hochschulen
in den USA begibt sich in immer größere Abhängigkeit zur Industrie. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=11451
Renovieren in der Schwangerschaft schädigt
Immunsystem des Ungeborenen
LEIPZIG. Wird in der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt eines Kindes renoviert, so
kann das in den ersten Lebensmonaten zu Reizungen der Atemwege bis hin zu
Atemwegserkrankungen des Kindes ...URL
steht nicht mehr zur Verfuegung.
Strahlende Energie: Studie zu Krebsfällen nahe
Atomkraftwerken
http://www.netdoktor.de/nachrichten/newsitem.asp?y=2003&m=1&d=15&id=91754
20. 02.2003: Pflichtquote für Beschäftigung
Schwerbehinderter bleibt bei fünf Prozent
BERLIN. Bundessozialministerin Ulla Schmidt hat den Beschluss des Bundestages begrüßt,
die Pflichtquote der Arbeitgeber für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen bei
fünf Prozent zu belassen. ...
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=11433
EU will schaerfere Lebensmittel-Kontrollen
Bruessel. In der Europaeischen Union sollen Lebensmittel in Zukunft schaerfer
kontrolliert werden. Verbraucherschutz-Kommissar Byrne will damit erreichen, dass die
Qualitaet der Produkte besser wird. Wer Lebensmittel oder Tierfutter verunreinigt, soll
bestraft werden. In besonders schweren Faellen droht Berufsverbot. Die neuen Vorschriften
koennen aber erst in Kraft treten, wenn die Mitgliedsstaaten und das Europaeische
Parlament zugestimmt haben.
30% Pestizidreduktion machbar
Im Rahmen der PAN Germany-Veranstaltung am Montag auf der Grünen Woche in Berlin wurde
das Ziel der Bundesregierung, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu verringern,
diskutiert Verbraucherschutz und Agrarpolitik müssen sich der Problematik der
Pestizidbelastungen von pflanzlichen Lebensmitteln verstärkt annehmen, so das Kredo des
parlamentarischen Staatssekretärs des BMVEL, Matthias Berninger Weitere
Informationen: Carina Weber, Tel. 040-39.91.91.0-23, e-mail: carina.weber@pan-germany.org
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RECHT
SG (Sozialgesetz) Von Uwe Wendler:
Die "Elektronischen Anhaltspunkte" (ohne die Nierderschriften
des Sachverständigenbeirats, dafür aber mit "eigener" Suchmaschine) können
Sie übrigens zur Installation auf Ihrem Rechner nun herunterladen unter
http://www.anhaltspunkte.de
dies erspart bei häufigerer Benutzung online-Zeit. Die dort angebotenen Anhaltspunkte
befinden sich auf dem neuestem Stand; die online-Version unterscheidet sich nur dadurch,
dass dort - aufgrund der ständigen Nachbearbeitung - einige Anmerkungen ergänzt
wurden.
Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass diese Version die Niederschriften des
Sachverständigenbeirats beim BMA nicht enthält, da diese nicht veröffentlicht werden
dürfen. Zumindest weitergehende Hinweise darauf werden in der noch ausstehenden
Endversion enthalten sein.
---
Scherrmann: dort entdeckt: Vergleichsmaßstab beim Fibromyalgie-Syndrom,
Müdigkeits-Syndrom, Multiple chemical sensivitiy etc. sind psychovegetative / psychische
Störungen i.S.d. Nr. 26.3, Seite 60 der AHP
---
Chemie vergiftet auch die Rente
Schlechte Chancen bei Krankheit durch Holzschutzmittel: Amtsarzt zieht
Berufsunfähigkeitsbescheinigung zurück. Der Antragsteller hatte mit PCP und Lindan zu
tun. Dessen Anwalt vermutet "Formulierungshilfe" durch Berufsgenossenschaft von HANNA GERSMANN
... Da passt es gut, dass seine Krankenkasse,
die AOK, letzte Woche entschied, an seiner Seite mitzukämpfen. Schon morgen wird ihr
Jurist mit im Würzburger Gerichtssaal sitzen. Zumindest einen Teil dessen, was sie für
Röders Behandlung und Krankengeld ausgegeben haben, will sich die AOK jetzt von
der LVA zurückholen - und eines Tages dann womöglich auch von der BG.http://www.taz.de/pt/2003/02/03/a0146.nf/textdruck
Kommentar Scherrmann: ENDLICH faengt mal eine AOK an,
sich des Problems anzunehmen. Hoffen wir, dass dieses Beispiel Schule macht und hoffen
wir, dass diese spezielle AOK erfolgreich ist.
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HEUTE IM BUNDESTAG
20.01.2003
Verbraucherschutz/Unterrichtung
REGIERUNG WILL MIT EMISSIONSMINDERUNGEN WALDSCHÄDEN VERMEIDEN
Berlin: (hib/MAP) Die Bundesregierung hält
nach wie vor eine konsequente "Luftreinhaltepolitik" zur Verhinderung von
Waldschäden für dringend geboten. In ihrer Unterrichtung zum Waldzustand 2002 (15/270)
betont sie, dass die Luftqualität sich zwar erheblich verbessert habe, jedoch gemessen an
der Belastbarkeit der Ökosysteme noch kein befriedigender Zustand erreicht worden sei.
Bereits seit 20 Jahren, heißt es, würde der Gesundheitszustand des Waldes systematisch
nach einem einheitlichen Verfahren, dem forstlichen Umweltmonitoring, erfasst. Faktoren
wie Witterung, Fruchtausbildung, Schadorganismen und Luftverunreinigungen durch den
Menschen seien ausschlaggebend für den Zustand der Wälder.
Dem Bericht 2002 zufolge weisen insgesamt 21 Prozent der Waldfläche (1991: 30 Prozent,
1995: 23 Prozent) "deutliche Nadel- oder Blattverluste" auf. Dies spiegele sich
vor allem bei den flächenmäßig bedeutsamsten Baumarten wider: Nahezu unverändert
würden 26 Prozent der Fichtenfläche, 13 Prozent der Kieferfläche und 32 Prozent der
Buchenfläche deutliche Verluste aufweisen.
Lediglich bei der Eiche, der bisher am stärksten betroffenen Hauptbaumart, sei eine
deutliche Besserung eingetreten. Der Anteil deutlicher Blattverluste ging seit dem
Höchststand von 47 Prozent in 1996/97 auf 29 Prozent in 2002 zurück, heißt es.
Allerdings läge das Schadensniveau immer noch mehr als dreimal so hoch wie zu Beginn der
Waldschadenserhebung in 1984 (9 Prozent).
Vor dem Hintergrund der Waldschäden seien zahlreiche Maßnahmen ergriffen worden, um
Luftqualität und Waldgesundheit zu verbessern und um die Abläufe in den Waldökosystemen
besser zu verstehen. In den Bereichen Luftreinhaltung, Klimaschutz und Energiewende seien
unter anderem zahlreiche Weichenstellungen erfolgt.
So bewirke insbesondere das im Rahmen der Energiewende eingeleitete Maßnahmenbündel zur
Energiesparung und zum Klimaschutz unmittelbare Emissionsminderungen. Es gäbe
vielfältige Anreize zum Energiesparen sowie zur verstärkten Nutzung erneuerbarer
Energieträger, heißt es weiter.
---
Berlin:Mo, 13.01.2003
Gesundheit und Soziale Sicherung/Unterrichtung
BESCHÄFTIGUNGSQUOTE SCHWERBEHINDERTER IN PRIVATWIRTSCHAFT GESUNKEN
Berlin: (hib/RAB) Die durchschnittliche
Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen in der Privatwirtschaft ist von 4 Prozent
im Jahre 1991 auf 3,3 Prozent im Jahre 2000 gesunken. Dies geht aus einem Bericht (15/227)
über die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen im öffentlichen Dienst des Bundes
hervor, den die Bundesregierung vorgelegt hat. Die Zahl der beschäftigten
schwerbehinderten Menschen bei den öffentlichen Arbeitgebern (Bundes-, Landes- und
Kommunalverwaltung) habe im Berichtsjahr 2000 gegenüber dem Vorjahr unveränderte 5,2
Prozent betragen.
Weiter heißt es, die Beschäftigungsquote im öffentlichen Dienst sei in den neuen
Ländern seit 1994 nahezu stetig angestiegen, und zwar von 3,4 auf 4,6 Prozent, während
die Quote im alten Bundesgebiet seit 1994 von 5,7 auf nunmehr 5,3 Prozent zurückgegangen
sei.
Zu der Situation in den Bundesministerien erklärt die Regierung, diese hätten zusammen
mit den sonstigen Bundesdienststellen mit ihren nachgeordneten Dienststellen im
Berichtsjahr 2001 einen Anteil beschäftigter schwerbehinderter Menschen von 6,4 Prozent
erreicht.
Die Regierung hebt in dem Bericht hervor, der Anteil dieser Personengruppe bei den
Neueinstellungen sei im vergangenen Jahr deutlich von 4,4 auf 4,7 Prozent gestiegen. Der
Anstieg bei den Neueinstellungen führe aber nicht zu einer entsprechenden Erhöhung der
Beschäftigungsquote, da noch eine verhältnismäßig hohe Zahl schwerbehinderter Menschen
aus Altersgründen ausscheide.
In den einzelnen Bundesressorts und den nachgeordneten Behörden ist den Angaben zufolge
die gesetzlich vorgeschriebene Quote von 5 bzw. 6 Prozent abermals deutlich überschritten
worden. Der Anteil schwerbehinderter Frauen habe im vergangenen Jahr 35,2 Prozent
betragen. Damit sei diese Quote um 1,2 Prozent gestiegen.
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