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48-10.06.2003

 

 

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AKTIV - EMAIL- AKTION

Vom Umweltinstitut Muenchen e.V. , June 02, 2003

USA wollen europäischen Markt für genmanipulierte Lebensmittel öffnen

Ungeachtet des Verbraucherwillens der Europäer wollen die USA mit allen Mitteln den europäischen Markt für gentechnisch veränderte Produkte öffnen. Am 13. Mai machten sie ihre schon mehrmals angekündigte Drohung wahr und verklagten Europa bei der Welthandelsorganisation (WTO). Das seit 1998 bestehende Moratorium der EU, das derzeit keine Zulassung von neuen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) und neuen Gentech-Lebensmitteln innerhalb der EU ermöglicht, ist in ihren Augen ein Verstoß gegen den freien Welthandel. Ebenso versucht die US-Regierung, die geplanten Regelungen zur Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von GVO und GVO-Produkten, die derzeit im EU-Parlament beraten werden, zu verwässern. Im Zuge der Wiederbelebung der deutsch-USamerikanischen-Beziehungen nach dem Irakkrieg hat Bundeswirtschaftsminister Clement bei seinem jüngsten US-Besuch bereits Zugeständnisse gemacht. Es ist zu befürchten, dass er sich für eine rasche Aufhebung von Handelseinschränkungen in der Landwirtschaft bzw. die Beendigung des Zulassungsmoratoriums für GVO und GVO Produkte einsetzen wird.

Das Umweltinstitut München e.V. unterstützt die E-Mail-Aktion von Friends of the Earth England (FoEE). Wenn auch Sie der Meinung sind, dass Sie keine gentechnisch verunreinigten Produkte auf Ihrem Teller wollen, senden Sie noch heute eine Protest-Email an die US-amerikanische Botschaft in Berlin.

Sie können den auf englisch vorformulierten Text übernehmen oder ändern. Danach brauchen Sie nur das Land (Germany), Ihren Namen und E-mail-Adresse anzugeben und abzusenden.

Wenn Sie möchten, können Sie der Organisation Friends of the Earth in der Folgeseite noch Ihre Adresse angeben, für das Abschicken der Aktions-E-mail ist das Ausfüllen der Adressfelder jedoch nicht erforderlich.

http://www.foe.co.uk/campaigns/global_trade/press_for_change/email_us_embassy/  

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CHEMILALIEN - TABAK

Todesfaelle durch typische Raucherkrankheiten steigen

Lungenkrebs ist fünfthäufigste Todesursache in Deutschland. Weltärztebund fordert mehr Schutz vor gesundheitlichen Gefahren des Rauchens http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=030528026

PARIS. Der Weltärztebund (World Medical Association, WMA) hat Gesundheitspolitiker weltweit aufgefordert, alles zu unternehmen, um Patienten vor den gesundheitlichen Gefahren des Rauchens zu Schuetzen.... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12763  

Pariser Gesundheitsminister plant Verdoppelung der Zigaretten-Preise PARIS. Im Kampf gegen den Krebs will der französische Gesundheitsminister Jean-François Mattei die Zigaretten-Preise bis 2006 verdoppeln. http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12761  

Welt-Nichtrauchertag: Appelle im Kampf gegen die Sucht  http://www.netdoktor.de/nachrichten/newsitem.asp?y=2003&m=5&d=31&id=98546  

Ärzte fordern Erhöhung der Tabaksteuer auf einen Schlag BERLIN. Die Bundesärztekammer (BÄK) hat erneut die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums zur Erhöhung der Tabaksteuer begrüßt – gleichzeitig kritisierte sie allerdings die vorgesehene Anhebung in ... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12785  

Ärzte werfen Regierung Unterstützung von Zigarettenindustrie vor MÜNCHEN. Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai haben Ärzte der Bundesregierung Unterstützung der Zigarettenindustrie vorgeworfen. Der Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit (ÄARG) ... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12789  

Deutsche Herzstiftung fordert Verbot von Zigarettenautomaten FRANKFURT. Ein Verbot von Zigarettenautomaten hat die Deutsche Herzstiftung anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai gefordert. Kein Land der Europäischen Union (EU) habe mehr ... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12787  

Nehmen zu: Typische Raucherkrankheiten als Todesursache  http://www.netdoktor.de/nachrichten/newsitem.asp?y=2003&m=5&d=29&id=98474  

Kommentar Scherrmann: In einigen frueheren Newslettern schrieb ich ueber ein Verbot von Zigarettenautomaten. Wieviel Jahre wohl noch vergehen, bis es dieses Verbot in der BRD gibt? Uebrigens in den USA gibt es in immer mehr Staaten nicht nur ein Rauchverbot in oeffentlichen Gebaeuden, sondern auch in Restaurants und Bars (zum Bsp. in New York, mehr dazu unter Broadway Booms in Smokefree New York - NYC's #1 tourist attraction has record year www.smokefree.org/NYS)

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ELEKTRO-MAGNETISCHE STRAHLUNG

Vom Umweltinstitut Muenchen e.V.

June 06, 2003 Mobilfunk: Münchner Vorsorgemodell 2003

Der Ausbau der neuen UMTS-Mobilfunk-Netze schreitet zügig voran, Widerstände und Widersprüche nehmen zu. Bisher möchte die deutsche Strahlenschutzkommission die Grenzwerte erst senken, wenn sich alle wichtigen Wissenschaftler einig sind, dass ein Effekt besteht und dass dieser bedeutsam ist. So lange können weder die Bürger noch die Städte warten, deswegen wagt sich die Stadt München in einem erneuten Anlauf an das heiße Eisen, über den bewussten Einsatz ihrer Immobilien eine Strahlenreduzierung der Anwohner und Gebäudenutzer zu erreichen. http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m361.htm    

Auch international tut sich einiges. Die Schweiz denkt über eine Absenkung ihres Vorsorgewerts, der 1 % des Deutschen Grenzwerts beträgt, nach, die Weltgesundheitsorganisation strebt seit Februar 2003 nun das Vorsorgeprinzip an. http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m365.htm  

Wertminderung bei Gebäuden durch Mobilfunkmasten http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m363.htm  

Was Bürger gegen Antennenwildwuchs unternehmen http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m362.htm  

Mobilfunkpakt Bayern – was ist davon zu halten? http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m366.htm  

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Von Elektrosmognews.de 

June 05, 2003: Hessen: Stadt Vellmar schließt durch Bebauungsplan Mobilfunkanlagen in Wohngebieten aus . Nordhessische Stadt geht mit gutem Beispiel voran . Auf Antrag von Schwarz-Grün Verbannung von Mobilfunkanlagen aus Wohngebieten aus anderen sensiblen Bereichen - 135 Meter Mindestabstand. Bundesweit einmaliger Bebauungsplan nahezu einstimmig verabschiedet - Musterbeispiel für vorsorgenden Immissionsschutz. Beispiel sorgt bereits bundesweit für Aufsehen http://www.elektrosmognews.de/news/vellmar.htm

Neues beim hese-Project: http://www.hese-project.org/New.html

Extrem wichtig - oberste Priorität: Unbedingt noch bis Ende Juni viele, viele Unterschriften für den Freiburger Appell sammeln! (Unterschriftenübergabe Mitte Juli in Berlin!). Unterschriftenlisten bitte unbedingt PER Post ans hese-Project schicken! (wegen des enormen Bedarfs an Faxpapier)

Denn aus dem Bundesumweltministerium sickerte durch, man wolle das Thema Mobilfunk ABHAKEN, da der Widerstand ohnehin nur schwach sei, die wenigen Aktivisten könne man ertragen! Betroffen sei ohnehin nicht die Masse! (da irrt man aber gewaltig, Stichworte z.B. HANDY und DECT).

Freiburger Appell - jetzt unterstützen!: http://www.elektrosmognews.de/Freiburger_Appell.pdf  

Unterstützerformular (hier kann jeder unterschreiben!): http://www.elektrosmognews.de/support.doc   (Word für Windows)

http://www.elektrosmognews.de/support.pdf   (pdf-Format) 

Formular für Ärzte (hier können nur Ärzte unterschreiben!): http://www.elektrosmognews.de/aerzte.doc  

Livelisten (Aerzte, Unterstuetzer, Organisationen), Stand (noch nicht aktualisiert): http://www.elektrosmognews.de/livelisten.htm   (bereits mehr als 30.000 Unterschriften allein aus Deutschland, mehr als 1.000 Ärzteunterschriften)

Medienspiegel: http://www.elektrosmognews.de/news/freiburgerappellinternational.htm  

Handyfreie Schulen in Bayern :In Bayern gibt es die ersten handyfreien Schulen, zum Beispiel das Gymnasium in Rosenheim und die Agnes-Bernauer-Schule in Augsburg oder die Waldorfschule in Salzburg/Österreich. In Deutschland haben sich Bürgerinnen und Bürger gegen Elektrosmog-Gefahren in mehr als 1500 Bürgerinitiativen zusammengeschlossen. 

02.06.2003: Spanien/Montilla: Fallhäufung von Hyperthyreose wird untersucht http://www.elektrosmognews.de/news/montillahyperthyreose.htm

03.06.2003: Neues Mobilfunk-Buch erschienen: "Machen Handys und ihre Sender krank? So schützen sie sich!" von Mara Marken

Kurzbeschreibung : Alle 300 – 400 m im dichtbesiedelten Bereich, zum Teil sogar in geringeren Abständen, sollen Mobilfunk-Sender installiert werden. Doch zahlreiche Untersuchungen und Berichte weisen auf alarmierende Gesundheitsgefahren hin, z.B. auf Schlafstörungen, Erbgutschäden bis hin zum Verdacht auf Krebs. Tausende von Bürgerinitiativen haben sich gebildet, unzählig viele Menschen weltweit wollen sich schützen und wehren. Dieses Buch gibt Antworten auf viele Fragen. .. . http://www.amazon.de

May 28, 2003 Neue Arbeit von Bruce Hocking erschienen http://www.elektrosmognews.de/news/hockingmay03.htm   Quelle: Pubmed, Internal Medicine Journal, Mai 2003

In der medizinischen Fachzeitschrift "Internal Medicine Journal" ist eine neue Arbeit von Bruce Hocking unter dem Titel "Update on mobile phones and health" (Mobiltelefone und Gesundheit - Update) erschienen. Internal Medicine Journal Volume 33, Issue 5-6, Page 235, May 2003

Leider ist die Arbeit bisher nur kostenpflichtig bei blackwell-syngergy.com erschienen, so dass wir sie hier bisher nicht bereitstellen können. Über eine Zusammenfassung des Artikels wären wir dankbar.

Bruce Hocking hat im Jahre 1996 eine epidemiologische Studie in Australien durchgeführt, bekannt als Nordsydney-Studie. Hocking fand dabei in der Nähe von Rundfunk- und Fernsehsendern erhöhte Leukämieraten bei Kindern und Erwachsenen.

Ergebnisse der Nordsydney-Studie:

Kinderleukämie-Fallzahl: 58 % in innerer Zone (1.58, 95% CI, 1.07-2.34), Sterblichkeit Kinderleukämie in innerer Zone: 132 % (2.32, 95% CI, 1.35-4.01). Leukämie-Fallzahl insgesamt (Kinder und Erwachsene zusammen) in innerer Zone 24 % (95 % CI, 1.09-1.40).

Die Fallzahl lag bei lymphatischer Kinderleukämie, der häufigsten Art, in der inneren´Zone bei 55 % (1.55, 95 % CI, 1.00-2.41), die entsprechende Sterblichkeit bei 174 % (95 % CI, 1.42-5.27).

Meßwerte/Berechnungen: 8.0 microW/cm2 beim Sender, 0.2 microW/cm2 im Abstand von 4 km, 0.02 microW/cm2 im Abstand von 12 km, berechnet - lt. wirc.org (Lobbyverein) waren die gemessenen Werte sogar noch bis zu 5 Mal niedriger.

Definiert wurde eine innere Zone (0-4 km), vergleichen mit einer äußeren Zone (4-15 km Abstand vom Sender).

Siehe auch: Med J Aust 1996 Dec 2-16;165(11-12):601-5,  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=8985435&dopt=Abstract  

Das Elektrosmognews-Team http://www.elektrosmognews.de/  

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KRANKHEIT- GOLFKRIEGS-KRANKHEIT

Erste Faelle des Golfkriegs-Syndroms nach Irak-Krieg aufgetreten   LONDON. Bei vier britischen Soldaten sind erstmals nach dem Irak-Krieg Symptome des Golfkriegs-Syndroms aufgetreten. Die betroffenen Soldaten, die zur Vorbereitung auf den Krieg massive Impfungen erhalten hatten, wollten nun möglicherweise das britische Verteidigungsministerium zur Rechenschaft ziehen, sagte ihr Anwalt am 27. Mai in London. /afp (27.05.2003)... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12757  

Golfkriegs-Syndrom von Behoerden bestritten Kriegsveteranen protestieren gegen Studienergebnis http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=030526022  

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KURZINFO

10. 06.2003: Dreischluchten-Staudamm in China. Das Drei-Schluchten-Projekt in China ist das weltweit grösste Staudammprojekt. Am 1. Juni begann die Flutung des Damms, der den Yantze-Fluss auf eine Länge von 600 Kilometer aufstaut und rund 2 Million Menschen zur Umsiedlung zwingt. Eine neuer Überblick der EvB dokumentiert die Kritik am ökologisch und sozial fragwürdigen Mammutprojekt, bei dem auch die in der Schweiz ansässige Firma Alstom eine Exportrisikogarantie für einen Auftrag von 390 Mio Sfr erhielt. http://www.evb.ch/index.cfm?folder_id=167  

09. 06.2003: Gefährlicher Badespaß: Zuviel Chlor im Schwimmbecken schädigt Kinderlungen http://community.netdoktor.com/ccs/de/neurodermitis/facts/index.jsp  

Energy-Drinks: Für Freizeitsportler überflüssig http://www.netdoktor.de/nachrichten/newsitem.asp?y=2003&m=6&d=10&id=98927

Transgene Fische: Nicht Fisch, nicht Fleisch http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m358.htm  

08. 06. 2003 Indien: Textilabwasser schaedigt Blut Weniger rote Blutzellen und geringere Hämoglobin-Konzentration http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=030606027  

Wissenschaftler: Strenge Kriterien bei Aufforstung als Klimachutz. Klimarahmenkonferenz in Bonn fördert nachhaltige Entwicklung http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=030606048  

Kommission empfiehlt Risikorat für gesundheitlichen Umweltschutz BERLIN. Die Kommission für gesundheitlichen Umweltschutz empfiehlt der Bundesregierung die Einführung eines Risikorates. Dieser könne für eine Bündelung von Gremien sorgen und die Bevölkerung ... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12855  

04. 06 .2003: Fussallergien durch Klebestoffe in Schuhen. Haben Patienten eine Dermatitis an den Füßen, ist häufig eine Psoriasis die Ursache. Nicht selten kann es aber auch eine Kontaktallergie gegen Bestandteile in Schuhen sein, wie eine US-amerikanische Studie jetzt ergeben hat. ..  http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=263776,2827,/medizin/allergien  

Achtung vor Aerzten ist leicht gesunken, aber weiter sehr hochÄrzte genießen in Deutschland das weitaus größte Ansehen aller Berufssparten. Dies hat jetzt eine neue repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie (IfD) Allensbach bestätigt http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=263780,2827,/politik/gesundheitssystem_uns

03.06.2003 Patienten koennen selbsstaendiges Beweisverfahren beantragen . Auch in Arzthaftungsstreitigkeiten haben Patienten die Möglichkeit, die Durchführung eines selbständigen Beweisverfahrens zu beantragen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=262899,2824,/politik/gesundheitssystem_uns

Geschlechtsspezifische Unterschiede sind in Studien kaum von Bedeutung. Jeder weiß es: Frauen sind anders als Männer. Während die Betrachtung geschlechtsspezifischer Unterschiede meistens inzwischen selbstverständlich ist, führt sie in einem zentralen Gebiet der medizinischen Forschung noch ein Schattendasein: bei klinischen Studien. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=263408,2824,/politik/arzneimittelversorgungv

Kein Hirnschutz mit Hormonen Bei Frauen in der Postmenopause, die Hormone nehmen, wird das Alzheimer-Risiko wohl doch nicht - wie lange vermutet - verringert, sondern gar verdoppelt http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=263234,2822,/medizin/alzheimer

28. 05. 2003 Pränatale Quecksilberaufnahme durch Fisch ohne messbaren Einfluss auf neuronale Entwicklung im Kindesalter LONDON. Der Konsum von quecksilberbelastetem Meeresfisch beeinträchtigt offenbar nicht die neuronale Entwicklung bei Kindern, so zumindest lautet das Endergebnis einer Longitudinalstudie im Lancet ... URL steht nicht mehr zur Verfuegung.  

Gentechnologie soll langfristig untersucht werden. Großbritanniens Forscher fordern Langzeitstudien über genetisch veränderte Pflan http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=030527013

Oesterreich: Verkehrslaerm kostet jaehrlich 1,8 Mrd. Euro Lkw sind 27 Mal lauter als die Eisenbahn - VCÖ fordert Bahnausbau http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=030527019

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RECHT

Mit der 6. Verordnung zur Änderungen chemikalienrechtlicher Verordnungen vom 19. Mai 2003 wurde eine EG-Richtlinie zum Umgang mit kurzkettigen  Chlorparaffinen umgesetzt. Die Chemikalien-Verbotsverordnung sowie die Gefahrstoffverordnung wurden um Vorschriften bezüglich Chlorparaffinen  erweitert.

Zum 20. Mai wurde eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes verkündet, die das Gesetz um Vorschriften bezüglich Gasversorgungs- netzen erweitert. Damit wurde eine EG-Richtlinie betreffend gemeinsame Vorschriften für den Gasbinnenmarkt umgesetzt. (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG)

1.06 Gefahrstoffrecht Verordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens gefährlicher Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse nach dem Chemikaliengesetz (Chemikalien-Verbotsverordnung - ChemVerbotsV) Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffverordnung – GefStoffV)

3.01 Europäische Gemeinschaft

RICHTLINIE 2003/30/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 8. Mai 2003 zur Förderung der Verwendung von  Biokraftstoffen oder anderen erneuerbaren Kraftstoffen im Verkehrssektor

BESCHLUSS DER KOMMISSION vom 15. Mai 2003 über die Geschäftsordnung des Energy-Star-Büros der Europäischen Gemeinschaft (2003/367/EG)

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 21. Mai 2003 zur Ermächtigung der Mitgliedstaaten, die vorläufigen Zulassungen für die neuen Wirkstoffe Iodosulfuron-methyl-Natrium, Indoxacarb, S-Metolachlor, Spodoptera-exigua-Kernpolyedervirus, Tepraloxydim und Dimethenamid-P zu verlängern (2003/370/EG)

Volltexte und Fundstellen zu umweltrelevantem Bundesrecht finden Sie in UMWELTonline im Bereich URA i.d.R. vor Erscheinen der Printversion desBundesgesetzblattes. http://www.umweltdigital.de

URA enthält alle neuen Vorschriften sowie alle im gewählten Zeitraum geänderten Vorschriften auf dem neusten Stand.

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POLITIK - BEHOERDEN

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NACHHALTIGKEITSRAT

Gemeinsam für die Zukunft

(Berlin, 10.06.2003) Seit drei Wochen können sich Schüler, Auszubildende und Studierende am Kreativwettbewerb blick auf morgen – Ideenwettbewerb: Nachhaltige Zukunft sucht kreative Köpfe beteiligen. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung fordert hierbei junge Menschen auf, Postkarten für eine erstrebenswerte Zukunft zu gestalten.

Allen Teilnehmern wird empfohlen, sich Hilfe bei erfahrenen Kommunikationsprofis zu suchen. Die Werbeexperten und Grafik-Designer sollen bei der technischen Umsetzung, aber auch bei Fragen der Zuspitzung von Botschaften und der Wahl möglicher Claims beraten. Als Coaches begleiten sie für einen fest umrissenen Zeitraum die Teilnehmer auf ihrem Weg zur Preisverleihung am 1. Oktober 2003 in Berlin.

Unter www.nachhaltigkeitsrat.de/blickaufmorgen finden Interessierte alle relevanten Informationen, hilfreiche Tipps, Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs sowie erste Hinweise, wie und wo mögliche Coaches zu finden sind. Weitere Hilfe erhalten die Teilnehmer per E-Mail (blickaufmorgen@nachhaltigkeitsrat.de): Eine Reihe von Kooperationspartnern bzw. deren Kommunikationsagenturen und Mitglieder des Grafik-Designer-Verbands AGD haben sich bereit erklärt, die kreativen Postkartengestalter zu betreuen.

Die 25 besten Teilnehmer werden am 1. Oktober 2003 nach Berlin eingeladen, um auf der Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung ihre Arbeiten zu präsentieren. Die drei Sieger-Entwürfe werden anschließend auf EDGAR Cards gedruckt, um bundesweit für eine nachhaltige Zukunft zu werben. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2003.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde im April 2001 von Bundeskanzler Gerhard Schröder berufen. Er entwickelt Beiträge für die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung, benennt konkrete Handlungsfelder und Projekte und soll dazu beitragen, Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. Dem Rat gehören 18 Personen des öffentlichen Lebens an: Dr. Volker Hauff (Vorsitzender), Horst Frank, Prof. Dr. Wolfgang Franz, Rainer Grohe, Hermann Graf Hatzfeldt, Roland Heinisch, Prof. Dr. Eberhard Jochem, Dr. Margot Käßmann, Prof. Dr. Edda Müller, Heinz Putzhammer, Dr. Jürgen Rimpau, Prof. Dr. Josef Sayer, Holger Tschense, Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Eggert Voscherau, Hubert Weinzierl, Dr. Angelika Zahrnt.

Presseanfragen: wbpr Public Relations, Nikolaus Huss / Katrin Pommer katrin.pommer@wbpr.de www.wbpr.de

Kommentar Scherrmann: Ich habe mit grossem Interesse von dem Jugendwettbewerb "blick auf morgen" gelesen. Als Paedagogin begruesse ich dieses Projekt. Doch nach nun mehr fast 10 Jahren im Rahmen meiner SAFER WORLD - arbeit, denke ich: Es wird sich in Punkto Nachhaltigkeit nichts Grundlegendes aendern, wenn im Kontext Nachhaltigkeit nicht auch deutlich ueber die Zusammenhaenge zwischen umweltbewusstem Handeln und Gesundheit bzw. Schadstoffen und Krankheiten nachgedacht wird, solange die Thematik Nachhaltigkeit nur "... im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichem Erfolg, umweltbewusstem und sozial-verträglichem Handeln " o. ae. angesiedelt wird und "gesundes Handeln" aussen vor gelassen wird. Ohne sauberes Wasser, saubere Boeden und saubere Luft gibt es keine Gesundheit und auch keine Nachhaltigkeit.

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Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz

May 28, 2003 Betriebliches Gesundheitsmanagement Görlitz: Bei Arbeitorganisation Bedürfnisse von Frauen stärker berücksichtigen. Bei Arbeitsschutz und betrieblicher Gesundheitsförderung müssen geschlechtsspezifische Aspekte mehr Beachtung finden. Gesundheitsstaatssekretärin Erika Görlitz forderte heute Unternehmen auf, bei Arbeitsorganisation, Arbeitsmitteln und Arbeitsbedingungen Bedürfnisse der Frauen stärker zu berücksichtigen. "Eine geschlechtersensible Sichtweise beim betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz macht in jedem Unternehmen und in allen Branchen Sinn. Sie bringt ein besseres Betriebsklima, weniger Fehlbelastungen und weniger Fehltage", sagte Görlitz beim Besuch der HVB Direkt in Schweinfurt, dem Callcenter der Hypovereinsbank. Frauen reagierten anders auf Belastungen im Arbeitsumfeld. Görlitz würdigte das vorbildliche Engagement der HVB Direkt bei frauenspezifischer Gesundheitsförderung. "Hier sind mit ergonomischer Einrichtung, flexiblen Arbeitszeiten und einer kostenlosen Kinderbetreuung wichtige Rahmenbedingungen für gesundes Arbeiten und Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfüllt", betonte Görlitz. Das Callcenter beschäftigt 350 Mitarbeiter mit einem Frauenanteil von 94 Prozent. Ein neues Internet-Portal soll Unternehmen Instrumente und konkrete Hilfen für einen geschlechtsspezifischen Arbeitsschutz zur Verfügung stellen. Görlitz kündigte die Entwicklung dieses Portals im Rahmen des Forum Frauengesundheit an

Kommentar Scherrmann: Immerhin wird dieses Thema mal angegangen. Ob es den Frauen dann tatsaehclich etwas bringt, wird sich herausstellen.

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UBA - UMWELTBUNDESAMT

June 03, 2003: Gemeinsame Presse-Information mit dem Deutschen Institut fuer Bautechnik- Gesundheits- und Umweltschutz soll bei Bauprodukten europaweit verbindlich werden - Europaeische Kommission will harmonisierte Regelwerke um Umwelt- und Gesundheitsaspekte erweitern

In den harmonisierten technischen Regelwerken fuer Bauprodukte spielen Gesundheits- und Umweltanforderungen bislang keine Rolle. Das soll sich aendern, bietet doch eine Harmonisierung große Chancen fuer mehr Umwelt- und Gesundheitsschutz im Baubereich. Wie dies erreicht werden kann, diskutierten Fachleute bei einem Workshop im April 2003 in Berlin. Dort ging es vor allem um die Umsetzung der wesentlichen Anforderung Nr. 3 „Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz" der EG-Bauproduktenrichtlinie in europaeischen Normen und Zulassungen. Den Workshop veranstalteten gemeinsam das Bundesministerium fuer Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW), das Umweltbundesamt (UBA) sowie das Deutsche Institut fuer Bautechnik (DIBt). Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Europaeischen Kommission, des Europaeischen Komitees fuer Normung (CEN), der Europaeischen Organisation fuer technische Zulassungen (EOTA), der europaeischen Baustoffindustrie sowie Delegierten verschiedener Mitgliedstaaten der Europaeischen Union (EU) wurden Empfehlungen fuer Umwelt- und Gesundheitsaspekte formuliert.

In der EU duerfen Bauprodukte nur noch in den Verkehr gebracht werden, wenn sie den harmonisierten technischen Regelwerken entsprechen und das europaeische Konformitaetszeichen - die CE-Kennzeichnung - tragen. Die bislang veroeffentlichten europaeischen Bauproduktnormen und -zulassungen beinhalten kaum Umwelt- und Gesundheitsaspekte. Dies soll sich aendern. Die Europaeische Kommission will Gesundheits- und Umweltaspekte bei der Schaffung des Binnenmarkts fuer Bauprodukte beruecksichtigen. So sollen die Prinzipien der EU-Umweltpolitik und die allgemeinen Ziele des 6. Umweltaktionsprogramms der Europaeischen Union auch fuer Bauprodukte gelten. Zum Beispiel sollten gefaehrliche Chemikalien in Bauprodukten durch weniger gefaehrliche Chemikalien oder alternative Technologien ersetzt werden. Das dient Gesundheit und Umwelt, etwa durch bessere Raumluft sowie geringere Belastungen fuer Boden und Grundwasser in unmittelbarer Umgebung der baulichen Anlage.

Die EU-Kommission hat bereits im Januar 2003 eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Arbeit der nationalen Behoerden, die Gesundheits- und Umweltanforderungen fuer Bauprodukte festlegen, mit der Arbeit der EU-Kommission verbindet. Die Arbeitsgruppe soll auch Mandate fuer die Regelsetzer erarbeiten.

Auf dem Workshop wurden anspruchsvolle Empfehlungen zur Beruecksichtigung der Gesundheits- und Umweltaspekte im europaeischen technischen Regelwerk erarbeitet. Die Empfehlungen sowie die Vortraege des Workshops sind auf folgenden Internetseiten veroeffentlicht: UBA: http://www.umweltbundesamt.de („Bauproduktenrichtlinie" in die Volltextsuche eingeben); DIBt: <http://www.dibt.de> (Rubrik: Aktuelles).

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Ende des newsletter/d/48

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