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BUCH
Christopher Williams. Endstation Gehirn. Die Bedrohung der menschlichen
Intelligenz durch die Vergiftung der Umwelt. Klett-Cotta, 2003, ISBN: 3608910158.
25,- "Der Verfall der menschlichen Intelligenz - eine Weltkarte menschlichen Leids.
Als Folge der Umweltvergiftung bahnt sich eine lautlose Katastrophe an: die Degeneration
des Gehirns. Die Leidtragenden sind weltweit die Kinder und Jugendlichen. Die sozialen
Folgen sind noch gar nicht abzusehen. Folgt auf das "Jahrzehnt des Gehirns" eine
"Epoche des geistigen Verfalls"?"
Sat3 hat die Thematik am 18.06.2003 in der Sendung "Kulturzeit" aufgegriffen. http://www.3sat.de/kulturzeit.html
Kommentar Scherrmann: In Deutschland war diese Thematik bis
jetzt ein Tabu. Dank der "Kulturzeit", dass sie anfing, ueber dieses Thema
zu berichten.
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CHEMIKALIEN - ACRYLAMID
20.06.2003:
Wissenschaftler warnen vor Acrylamid
Erste Ergebnisse einer klinischen Studie vorliegend
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=030620028
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ELEKTRO-MAGNETISCHE STRAHLUNG
vom Elektrosmognews-team:
20.06.2003: Flachsmeer: Machbarkeitsstudie zu Schlafstörungen durch
Mobilfunksender erfolgreich
http://www.elektrosmognews.de/news/flachsmeer.htm
Aktueller Stand der Aktion "Mails an die
WHO": Bereits 823 e-mails aus aller Welt wurden an die WHO geschickt, dazu
viele Briefe
und Faxe. Senden Sie den Link
http://www.elektrosmognews.de/whoemfepidemio.htm
-
19.06.2003: Aktuell: Russische Strahlenschutzkommission RNCNIRP: Nie länger als 3
Minuten mitdem Handy telefonieren
Kinder, Jugendliche, Schwangere, Kranke sollten Handys generell nicht benutzen
Empfehlungen der RNCNIRP deuten auf besondere Risiken für das menschliche Gehirn und
Nervensystem sowie auf Risiken für Schwangere hin
http://www.elektrosmognews.de/news/russland2.htm
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KlIMA
KlimaKompakt Nr. 27 / Juni 2003
Editorial: Klimasignale des Finanzmarktes
Keine ausreichenden Klimaschutzmaßnahmen der westlichen Industrieländer
Emissionsanstieg um 17Prozent bis 2010
Abkühlender Effekt der Aerosole bislang unterschätzt
Globale Erwaermung von schlimmstenfalls 7 bis 10 °C zu befuerchten!
Neue Fördermöglichkeiten für energieeffiziente Gebäudesanierung
Teilschuldenerlass in Hoehe von 20 Prozent der Darlehenssumme.
Diese Ausgabe von KlimaKompakt finden Sie im Internet unter
http://www.germanwatch.org/kliko/k27home.htm
Außerdem neu auf den Germanwatch-Webseiten: Warten auf die
Ratifizierung Russlands
Ein Resümee der Zwischenrunde der Klimaverhandlungen in Bonn http://www.germanwatch.org/rio/sb18resu.htm
Clean Business Travel-Geschäftliche Flugreisen
klimaneutral gestalten http://www.germanwatch.org/rio/cbt.htm
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KRANKHEIT - MCS
Tagungsberichte zu 1. Fachdialog Multiple Chemikalien-Sensitivität (MCS)
14. November 2002, Wien
in Umweltmedizinische Forschung und Praxis, ecomed-Verlag
und
im ÖKOBIOTIKUM, der Zeitung fuer Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt
URL steht nicht mehr zur Verfuegung.
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KURZINFO
20.06.2003 USA: Pockenimpfkampagne läuft aus
ATLANTA. Die US-Regierung hat die Programme zur Impfung von Soldaten
abgeschlossen. Die Impfkampagne unter den Zivilisten läuft ebenfalls aus, da sich kaum
noch Freiwillige melden. Nach Angaben ...
mehr http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12993
BUND: Subventionsfass dicht machen!
Umweltschädliche Subventionen abbauen
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=456115
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LAERM
siehe unter TERMIN
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RECHT
Technische Regeln für Gefahrstoffe; TRGS 900; Grenzwerte in der Luft am
Arbeitsplatz Luftgrenzwerte"; Ausgabe: Oktober 2000
Pflanzenbeschauverordnung
Europäische Gemeinschaft
Entscheidung der Kommission vom 10. November 2000 zur Festlegung der Bearbeitungs- und
Jahresgebühren für die Verwendung des gemeinschaftlichen Umweltzeichens (2000/728/EG)
Richtlinie 2001/32/EG der Kommission vom 8. Mai 2001 zur
Anerkennung pflanzengesundheitlich besonders gefährdeter Schutzgebiete innerhalb der
Gemeinschaft und zur Aufhebung der Richtlinie 92/76/EWG
Volltexte und Fundstellen zu umweltrelevantem Bundesrecht
finden Sie in UMWELTonline im Bereich URA i.d.R. vor Erscheinen der Printversion des
Bundesgesetzblattes.
http://www.umweltdigital.de
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TERMINE
Veranstaltung vom Rhein-Main-Institut e.V. Darmstadt
Neue Ergebnisse der Lärmwirkungsforschung
Einladung zur Abendveranstaltung am 07. Juli, 18 bis 22 Uhr im Bürgersaal
Buchschlag, Forstweg 3, Dreieich-Buchschlag
Einführung Prof. Dr. med. Martin Kaltenbach, Vorstandsmitglied Rhein-Main-Institut
Neue Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Lärmbelastung und
Bluthochdruck, PD Dr.-Ing. Christian Maschke, Berlin
The influence of noise on psychological patterns and cognitive abilities in
children, Dr. Mark Matheson, London
Zusammenhang zwischen Lärmbelastung und vermehrtem Auftreten eines Herzinfarktes:
bisherige Ergebnisse und Ergebnis einer neuen Studie, Dr.-Ing. Wolfgang Babisch,
Umweltbundesamt, Berlin
Haben die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse juristische Konsequenzen?
RA Matthias Möller-Meinecke, Weimar
Zusammenfassung und Schlusswort, Prof. Dr. Martin Führ, Vorstandsmitglied
Rhein-Main-Institut
Rhein-Main-Institut e.V. Darmstadt, RMI Rostocker Str. 17 63303 Dreieich
Tel. 06103-388087 Fax für Anmeldungen: 06104-921006
Weitere Informationen, Anmeldung per email unter barbara.link@rhein-main-institut.de
oder info@rhein-main-institut.de
http://www.rhein-main-institut.de
Kommentar Scherrmann: Laerm ist meines Erachtens ein
grosses Problem, dass immer wieder in den Hintergrund faellt.
Ich wuensche der Veranstaltung viel Aufmerksamkeit und viel Erfolg,
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POLITIK - BEHOERDEN
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UBA - UMWELTBUNDESAMT
19. 06.2003 WTO-Agrarverhandlungen: Ergebnisse duerfen Agrarwende nicht gefaehrden
Ziele der nachhaltigen Entwicklung und der Ernaehrungssicherheit muessen staerker
in den Vordergrund treten
Die Welthandelsordnung (WTO) muss die Ziele der Neuorientierung der Landwirtschaft in
Deutschland und Europa - also die Staerkung einer nachhaltigen Entwicklung der
Landwirtschaft und des laendlichen Raums - unterstuetzen: Der Verankerung des Umwelt- und
Tierschutzes sowie des Verbraucherschutzes im WTO-Agrarabkommen kommt daher eine zentrale
Bedeutung zu. Genauso wichtig ist die Integration von entwicklungspolitischen Zielen - vor
allem die Ernaehrungssicherheit. Der derzeit vom Vorsitzenden des WTO-Agrarausschusses
vorgelegte Entwurf fuer ein reformiertes Agrarabkommen kommt diesen Erfordernissen nicht
nach. Der Praesident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge, sagt: Wir
muessen den Spagat schaffen: Den Handel mit Agrarguetern liberalisieren und zugleich hohe
Qualitaetsstandards in den Bereichen Umwelt- und Tierschutz sowie Verbraucherschutz
verankern. Die Reform des Agrarabkommens muss außerdem den Entwicklungslaendern helfen,
ihre Bevoelkerungen zu ernaehren und an den globalen Agrarmaerkten wesentlich staerker
teilzunehmen. Nur so lassen sich die auf allen politischen Ebenen formulierten
oekologischen und sozialen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen.
Das Agrarabkommen fordert von allen Mitgliedstaaten der WTO, ihre Maerkte fuer
Agrarprodukte zu oeffnen, d.h. Subventionen, Schutzzoelle und andere Stuetzungsmaßnahmen
fuer die nationalen Landwirtschaften sukzessive abzubauen, soweit sie den weltweiten
Handel behindern. Insbesondere fordert es den Abbau direkter, an die Produktionsmenge
gekoppelter, interner Preisstuetzungen. Dies ist aus Umweltschutzsicht grundsaetzlich
positiv. Denn die an die Produktionsmenge gekoppelte Subventionen haben in der
Vergangenheit zur Intensivierung der Landwirtschaft und zu erheblichen Umweltbelastungen
gefuehrt. Zugleich muessen jedoch nicht-handelsbezogene Anliegen - wie Standards im
Bereich des Umwelt- und Tierschutzes sowie des Verbraucherschutzes - staerker in das
WTO-Agrarabkommen verankert werden. Subventionen sollten kuenftig an die Erfuellung dieser
Standards gekoppelt werden. Vor allem sind Agrarumweltmaßnahmen und Programme zur
Foerderung des laendlichen Raums zu sichern und zu erweitern; hier darf die minimale
Handelsverzerrung nicht das einzige Kriterium fuer die Zulaessigkeit der Maßnahme sein.
Gleichzeitig muessen die WTO-Agrarverhandlungen entwicklungspolitische Ziele
unterstuetzen, das heißt vor allem die Sicherung der Ernaehrung und der Schutz der
Kleinbauern in den Entwicklungslaendern. Trotz des vorgesehenen Abbaus direkt
handelsverzerrender Subventionen sind weiterhin massive Subventionen durch entkoppelte
Einkommensuebertragungen moeglich. Die Wettbewerbsverzerrungen zwischen Industrie- und
Entwicklungslaendern werden insofern bei weitem nicht behoben. Die Entwicklungslaender
sollten deshalb zum Beispiel erweiterte Rechte erhalten, Zoelle fuer bestimmte, fuer die
Ernaehrungssicherheit wichtige strategische Produkte zu erheben sowie
Kleinbauern mit befristeten Subventionen zu foerdern. Auch ist der Zugang fuer
Agrarprodukte aus Entwicklungslaendern - insbesondere der am wenigsten entwickelten - zu
den Maerkten der Industrielaender deutlich zu verbessern.
Der vorliegende Entwurf fuer ein reformiertes WTO-Agrarabkommen wird diesen Erfordernissen
nicht gerecht. Nicht-handelsbezogene Anliegen werden nur unzureichend beruecksichtigt;
insbesondere ist nicht vorgesehen, den Anwendungsbereich fuer umweltschutzbezogene
Foerderprogramme in der Landwirtschaft zu erweitern. Die vorgesehenen erweiterten Rechte
fuer Entwicklungslaender - vor allem bei der internen Stuetzung und Subventionen - lassen
nur eine begrenzte Wirksamkeit erwarten. Sie koennen haeufig von Entwicklungslaendern
ohnehin nicht in Anspruch genommen werden, da ihnen die Gelder hierfuer fehlen.
Vorzugsbehandlungen beim Marktzugang - zum Beispiel in Form verringerter Einfuhrzoelle -
sind dagegen sehr beschraenkt.
Die Veroeffentlichung Umweltaspekte und Ernaehrungssicherheit in den
laufenden WTO-Agrarverhandlungen ist in der Reihe TEXTE des
Umweltbundesamtes als Nr. 21/03 erschienen, umfasst 97 Seiten und kostet 7,50 Euro. Sie
ist erhaeltlich bei Werbung und Vertrieb, Ahornstraße 1-2, 10787 Berlin, Tel.: 030/ 2 11
60 61, Fax: 2 18 13 79.
Eine englische Fassung mit dem Titel Environmental Issues and Food Security
Aspects in the Ongoing WTO Negotiations on Agriculture erscheint in Kuerze.
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Ende des newsletter/d/51
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