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AKTIV Von Women in Europe for a Common Future, Germany, WECF e.V.
Frauen werden giftig -
WECF Presseaktion in Berlin zum Weltfrauentag
Unser Aufruf!
Helfen Sie uns beim Planen und Organisieren einer
pressewirksamen Aktion - gemeinsam mit einem Netzwerk aus Umwelt-
Verbraucherschutz- und Frauenorganisationen. Tragen Sie dazu bei, dass wir und
unsere Umwelt nicht länger von giftigen Chemikalien überschüttet werden.
Mit dieser Aktion wollen wir bundesweit in die Medien kommen!
Wir wollen, dass alle dabei sind... Fernsehen, Zeitungen, Magazine,
Nachrichtensendungen! Je weiter, desto besser!
Warum:
Frauen werden giftig: immer mehr gefährliche Chemikalien
reichern sich in unseren Körpern an und wir geben sie ungewollt an unsere
Kinder weiter. Sie beeinträchtigen unserer Gesundheit und die Entwicklung
unserer Kinder
Frauen werden giftig: Die derzeitigen Gesetze bieten uns keinen
ausreichenden Schutz. Die geplante EU-Chemikaliengesetzgebung muss unsere
Gesundheit schützen!!
Was sind die Ziele der Aktion?
Wir wollen mit dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion auf die
derzeit kritische Lage beim Umgang mit gefährlichen Chemikalien aufmerksam
machen und zum entscheidenden Handeln aufrufen.
Was wird da passieren?
Die Idee für die Aktion sieht so aus: So viele Frauen wie
möglich versammeln sich an einem zentralen Ort in Berlin und bilden auf einer
Flächen von 1600 qm das Frauenzeichen und/ oder das Symbol „Gereizt“. Das Bild
entsteht durch Farbkartons oder Stoffbahnen. Dadurch entsteht ein einmaliges
Foto und Filmmotiv. Dazu wird es noch eine Pressekonferenz über die
Hintergründe und Ziele der Kampagne geben.
Was springt für Sie und Ihre Organisation raus?
-
Präsentation ihrer Arbeiten, Studien, etc. zum
Thema auf der Pressekonferenz
-
Ihre schriftlichen Standpunkte in der Pressemappe
-
Ihre Organisation im Rampenlicht
-
Aktivierung Ihrer Mitglieder und
Spender/Spenderinnen
-
Dem Thema zum Durchbruch verhelfen
Wo passiert die Aktion?
Derzeit versuchen wir eine Genehmigung für den Platz vor dem
Reichstag zu bekommen. Alternative ist der Alexander Platz in Berlin.
Wann wird die Presseaktion durchgeführt?
Am Weltfrauentag, Dienstag den 8. März 2005
Wer ist verantwortlich für die Aktion?
Ein Netz aus Umwelt- Verbraucherschutz- und
Frauenorganisationen, zugesagt haben:
BUND, Bund-Jugend, DNR (Deutscher
Naturschutzring), EWMD (European Women Management Development), Greenpeace,
NUT (Frauen in Naturwissenschaft und Technik), WECF (Women in Europe for a
Common Future), WWF. Weitere Organisationen sind herzlich eingeladen!!
Sie wollen nicht länger Ihren Körper mit giftigen Chemikalien
belasten!
Sie wollen, dass Ihre Kinder frei von schädlichen Stoffen
aufwachsen können!
Sie wollen, dass Chemikalien nicht länger Krebs- u.
Allergieraten verursachen!
Machen Sie mit und bewegen Sie
die Politik!
Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer homepage unter:
www.wecf.org
Weitere Fragen? Dann schicken Sie eine Mail an mich. Sonja
Haider, email:
sonja@wecf.org
Anmerkung
Scherrmann: Ich hoffe und wuensche, dass diese Veranstaltung dazu beitraegt,
"dem Thema zum Durchbruch zu verhelfen".
***
Anti-Parfuem-Aktionen
im Dezember 2004
Scherrmann: Dank an alle, die
im Dezember an Henkel, DAAB und die Deutsche Post-AG schrieben. In Zeiten des
Internets, in denen zumindest die Abstracts von vielen wissenschaftlichen
Veroeffentlichungen jedem Interessierten zugaenglich sind, ist das enorme
Wissensdefizit bzgl. Auswirkungen von synthetischen Duftstoffen frustrierend
und wenig verstaendlich. Dass die Industrie kein Interesse hat, dieses Wissen
zur Kenntnis zu nehmen, und auch nicht ihre eigene Erkenntnisse oeffentlich
macht, ist sehr bedauerlich, aber verstaendlich. Nicht verstaendlich ist
meines Erachtens, dass grosse Verbaende wie der DAAB (Deutscher Allergie- und
Asthmabund ) und deren aerztliche BeraterInnen die schon vorhandenen
Erkenntnisse nicht wahrnehmen und das Problem "Allergie" zumindest bzgl.
Duftstoffen auf den Zusammenhang mit Neurodermitis beschraenken.
Antwort des DAAB auf mein
Schreiben:
" ... Das Neue daran war, dass
die Fa. Henkel für das zukünftige Persil sensitive mit einem neuartigen Parfüm
arbeitet, bei dem von den einzelnen Komponenten keine allergischen Reaktionen
bekannt sind. Wir haben mit dieser Neuentwicklung Anwendertests bei Haut
empfindlichen Menschen und auch Duftstoffallergikern und bei Asthmatikern
gemacht. Danach ergab diese Parfümierung nicht mehr Probleme bei
hautempfindlichen Personen und Duftstoffallergikern als bei den vorhergehenden
Tests mit den parfümfreien Varianten. Natürlich hatten Asthmatiker mit dem
parfümierten Produkt deutlich mehr Probleme als mit dem unparfümierten. Die
Fa. Henkel lobt daher das neue Produkt, das jetzt wieder das DAAB-Logo trägt,
deutlich für Haut empfindliche und Haut allergische Verwender aus. Da es
offensichtlich eine ganze Reihe von Verwendern von Parfüm freien Produkten
gibt wie z.B. Asthmatiker, Menschen mit MCS, so wie Sie, verweisen wir auf die
beiden Flüssigwaschmittel ohne Duftstoffe, ohne Farbstoffe und ohne
Konservierungsmittel: ... "
Scherrmann: Was ich nicht
verstehe ist,
- warum handelt ein Verband
der Asthma im Titel fuehrt, gegen die Asthmatiker
- Allergien werden hier auf
Hautreaktionen reduziert,
- da fluessigen Waschmitteln
i. a. Konservierungsmitteln zugesetzt werden, wenn auch teilweise in niedriger
Dosierung, sind fluessige Waschmitteln von empfindlichen Personen meist viel
weniger vertraeglich.
Mich wuerde interessieren,
welche Versuchsreihen gemacht wurden, um feststellen zu koennen: " ... dass
die Fa. Henkel für das zukünftige Persil sensitive mit einem neuartigen Parfüm
arbeitet, bei dem von den einzelnen Komponenten keine allergischen Reaktionen
bekannt sind".
Mich weurde ferner
interessieren, wie hier "Duftstoffallergiker" definiert werden.
Nach den Antwortschreiben ist
davon auszugehen, dass an die Menschen mit Duftstoffunvertraeglichkeiten, die
aufgrund der fluechtigen Substanzen in Parfuems Kopfschmerzen,
Schlafstoerungen, Herzrasen, Herzrhythmusstoerungen, Schwindel,
Panikattacken,´und vieles andere bekommen, nicht gedacht wird.
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ELEKTRO-MAGNETISCHE STRAHLUNG
REFLEX-Studie (EU-PROJEKT)
als PDF zum Herunterladen:
http://www.verum-foundation.de/cgi-bin/content.cgi?id=euprojekte01
Vorschau auf die Reflex-Studie
http://www.gigaherz.ch/858/
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INFOS von Organisationen
Von Coordination gegen
BAYER-Gefahren
12. Januar 2005
Studienergebnisse aus Japan zu Glufosinat:
BAYER-Pestizide gefaehrdet kindliche Endwicklung
Japanische Wissenschaftler warnen vor Risiken des von der Firma
BAYER vertriebenen Pestizids Glufosinat. Dr. Yoichiro Kuroda vom Tokyo
Metropolitan Institute for Neuroscience kommt in der Fachzeitschrift Kagaku zu
dem Ergebnis, dass Glufosinat die Entwicklung des menschlichen Gehirns
beeinträchtigen und Verhaltensstörungen hervorrufen kann.
„Wem die Gesundheit von
Kindern am Herzen liegt, der sollte mit diesen Agrochemikalien sehr
vorsichtig sein“, warnt Dr. Kuroda. „Das menschliche Gehirn ist während
seiner Entwicklung sehr empfindlich. Die Chemische Industrie hat diese
Risiken bislang nicht beachtet“. Kuroda leitet die von der japanischen
Regierung finanzierte Untersuchung Effects of Endocrine Disrupters on the
Developing Brain (Auswirkungen hormoneller Störungen auf die Entwicklung des
Gehirns). Glufosinat wird seit den 80er Jahren im Obst-, Wein-, Getreide-
und Gemüsebau
eingesetzt und gehört in
Europa und den USA zu den meistverwendeten Herbiziden. Der Wirkstoff ist in
den BAYER-Produkten Liberty und Basta enthalten, im vergangenen Jahr setzte
BAYER hiermit knapp 200 Millionen Euro um. Das Unkrautbekämpfungsmittel
wird von BAYER auch in Kombination mit gentechnisch verändertem Saatgut
(Raps, Mais, Reis, Zuckerrüben) angeboten.
Philipp Mimkes von der
Coordination gegen BAYER-Gefahren fordert den Konzern auf, die toxischen
Analysen aller Chemikalien und Pestizide offen zu legen: „Es kann nicht
angehen, dass Chemikalien über Jahrzehnte verkauft werden, ohne dass die
Öffentlichkeit deren Risiken kennt. Das Beispiel Glufosinat zeigt, dass die
Unternehmen notfalls gezwungen werden müssen, alle Substanzen auf
Gesundheitsrisiken hin zu untersuchen und die Forschungsergebnisse frei
zugänglich zu machen“. Erst vor wenigen Monaten hatte BAYER eine juristische
Schlappe erlitten, als die Firma den Umweltverband Friends of the Earth
daran hindern wollte, Studienergebnisse über Risiken von Glufosinat zu
veröffentlichen.
Weltweit ist BAYER der
zweitgrößte Pestizid-Herstellern. Im Sortiment befinden sich auch extrem
gefährliche Wirkstoffe wie Parathion, Monocrotophos, Fenamiphos und
Aldicarb.
Hintergrund: Artikel aus „Japan Times:
http://www.japantimes.co.jp/cgi-bin/getarticle.pl5?nn20041207f1.htm
Coordination gegen BAYER-Gefahren
CBGnetwork@aol.com
www.CBGnetwork.de
***
Vom
Umweltinstitut München e.V. - Newsletter vom 22. Dezember 2004
Sozialabbau, Risikotechnologien und der Verzicht auf
Umweltschutz werden uns als Überlebensstrategien verkauft, gerade so, als ob
die gegenwärtige Form der Globalisierung ein Naturgesetz wäre. Aber es gibt
keine ernsthafte Alternative zur Erhaltung unserer Umwelt! Weder der Verzicht
auf soziale Errungenschaften und Umweltschutz noch der Abbau von
Sicherheitsstandards bei der Atom- oder Gentechnik sind zukunftsfähig.
Stattdessen sollten wir dazu beitragen,
Umwelt- und Verbraucherschutz nicht zum Globalisierungsopfer,
sondern zum Exportschlager zu machen.
Wir wollen die Pläne zur Wiederbelebung der Atomindustrie
durchkreuzen und die Gesundheitsvorsorge sowie den Verbraucherschutz vor allem
in den Bereichen Radioaktivität, Gentechnik in Lebensmitteln und
Mobilfunkstrahlung verbessern. Und wir werden denen entgegentreten, die nicht
müde werden, Arbeitsplätze und Umweltschutz gegeneinander auszuspielen und
dabei die Profite in die eigene Tasche stecken.
...
Die falschen Thesen der
Agro-Industrie: Gentech-Pflanzen erfüllen Erwartungen nicht
http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m407.htm
Die Irrtümer der Gentechnologie: Die Gentechnologie manipuliert
an den Bausteinen des Lebens, ohne deren Funktion und Zusammenwirken genau zu
kennen.
http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m406.htm
Pharma-Pflanzen: Tollwut-Impfstoff im Müsli?
http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m408.htm
Die Atomlobby versucht, eine "Renaissance der Atomkraft"
herbeizureden: Atomenergie - ein Auslaufmodell
http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m410.htm
Elektrosmog: Handy in Bus und Bahn belastet Passagiere stark
http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m409.htm
Der Duft von Weihnachten, ist das Zimtstern und Bratapfel? Oder
Bratwurst und Döner auf dem Weihnachtsmarkt?
Der Trend der Vermarktung geruchsaktiver Stoffe ist ungebrochen und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Das Spülmittel in der "Winter-Edition" Vanille + Zimt und Wintertraum deutet an, was uns zukünftig erwartet: der "Duft des Monats" oder die neueste Komposition des Abscheulichen (gibt es schon), die Verwandlung des Wohnzimmers in einen orientalischen Bazar oder gar Raumspray "kalter Aschenbecher" als tiefgehende Remineszenz an durchzechte Nächte und jugendliche Sünden... ? Das Umweltbundesamt rät davon ab, Duftstoffe wahllos einzusetzen. Und ab 2005 müssen bestimmte Duftstoffsubstanzen auf der Kosmetikverpackung angegeben werden. Und von Duftkerzen raten die Prüfer der Stiftung Warentest ab. Daher wünschen wir Ihnen schöne, authentische Weihnachtstage und ein "duftes" Neues Jahr! Die Nachrichten im Überblick 1. Shampoo und Co können auf die Nerven gehen: Antimikrobieller Inhaltsstoff schädigt Nervenzellen (wissenschaft.de) 2. Wie gut ist die Luft, die Sie atmen? (Rat für nachhaltige Entwicklung) 3. Studie: Benzol sogar noch gefährlicher als angenommen (chemie.de) 4. BUND fordert Verbot von giftigen Weichmachern in Medizinprodukten (BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) ...
***
Von PAN (Pestizid
Aktions-Netzwerk e.V )
Hamburg, 10.1.2005
Pestizidreduktion in Deutschland : Neue Website
online
Im Januar 2005 beginnt offiziell das "Reduktionsprogramm
chemischerPflanzenschutz" der Bundesregierung. PAN Germany ist jetzt mit
einer neuen Homepage online, auf der anhand verschiedener Indikatoren
die Erfolge des Programms gemessen und Hintergrundinformationen
zum Thema zur Verfügung gestellt werden.
Unter dem Slogan "Pestizid-Reduktion - Pestizide passen nicht
ins Leben" begleitet die Umweltschutzorganisation Pestizid Aktions-Netzwerk e.
V. (PAN Germany) das Regierungsprogramm zur Pestizidreduktion. Unter
http://www.pestizidreduktion.de stehen jetzt Informationen rund
um das Thema für alle Interessierten zur Verfügung. Zunächst liefert die
Website grundlegende Informationen zu Themen wie der
Pestizid-Rückstandssituation in Deutschland und Stellungnahmen von PAN Germany
zum Regierungsprogramm.
Carina Weber, Geschäftsführerin von PAN Germany: "Die
Informationen auf der Homepage bilden die Grundlage dafür, zukünftig die
Wirkung des Programms über die Zeit anhand spezieller Indikatoren für die
Öffentlichkeit sichtbar zu machen und das Programm kritisch, unabhängig und
konstruktiv zu begleiten ".
Das "Reduktionsprogramm chemischer Pflanzenschutz" der
Bundesregierung wurde am 29. Oktober 2004 von Verbraucherministerin Künast der
Öffentlichkeit vorgestellt. PAN
Germany hält ein kraftvolles Pestizid-Reduktionsprogramm angesichts von
Pestizidrückständen in über der Hälfte der in Deutschland untersuchten Proben
pflanzlicher Lebensmittel und angesichts der Grenzwertüberschreitungen bei
jedem zehnten Obst und Gemüse für unverzichtbar.
In Fachkreisen besteht ein weitreichender Konsens, dass in
absehbarer Zeit alleine in der konventionellen Landwirtschaft 30% des
Pestizideinsatzes eingespart werden können. Im neuesten Umweltgutachten
forderte der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen 2004 eine Festlegung
des Pestizid-Reduktionsziels von 30% bis im Jahr 2008. In anderen europäischen
Ländern existieren bereits seit längerem nationale
Pestizidreduktionsprogramme, z.B. in Dänemark, Schweden und Norwegen.
Weitere Informationen: Carina Weber, E-Mail:
mailto:carina.weber@pan-germany.org http://www.pan-germany.org
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INFOS in Kurzform aus unterschiedlichen Quellen
06.01.2005
Italienisches Rauchverbot: Grappa ohne Glimmstengel.
Nach der Pasta noch ein Vino oder Grappa, dazu eine
Zigarette - auf diese Freuden müssen Raucher ab Montag in italienischen
Restaurants verzichten. Nach einem allerletzten Aufschub tritt das strenge
Rauchverbot in Italien mit Strafen bis zu 2200 Euro in Kraft - gegen den
Widerstand von zwei Ministern.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,druck-335709,00.html
Passivrauchen: Zigaretten vernebeln Kinderhirne
Zigarettenrauch kann nicht nur körperliche Schäden
verursachen, sondern auch das Hirn beeinflussen. Eine Studie unter 4000
Kindern und Jugendlichen ergab, dass schon kleine Qualmwolken die Lese- und
Rechenfähigkeit sowie das logische Denken schmälern.
23.12.2004
Zusammenhang
zwischen reinigungsmitteln und keuchendem Atem
Sensibilisierung besteht bereits im Mutterleib
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=041223014
22.12.2004
Genetische Prädisposition bei Lungenkrebs – Arsen als
Umweltfaktor
REYKJAVIK. Neun von zehn Lungenkrebserkrankungen sind die
Folge des Rauchens, doch es erkrankt nicht jeder Raucher. Es könnte also
weitere Risikofaktoren geben, denen isländische Forscher in einer ...
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=11579&md5=acd2c7d3889264afdb70ef63a3187f36
Qualmfrei: Mehr Nichtraucher-Plätze in Gaststätten
Berlin (dpa) - In
Deutschlands Restaurants sollen die Ecken für Nichtraucher größer werden:
Für sie sollen zunächst 40 Prozent der Plätze reserviert bleiben. Das will
die Bundesregierung in Gesprächen mit dem Deutschen Hotel- und
Gaststättenverband...
http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2004&m=12&d=22&id=117045
Rauchen
„zunehmend uncool“ BERLIN. Immer weniger Jugendliche in Deutschland
greifen zur Zigarette. Die Zahl der 12- bis 17-jährigen Raucher sei seit
1997 von 28 auf 23 Prozent zurückgegangen, sagte die Drogenbeauftragte der
... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=11559&md5=acd2c7d3889264afdb70ef63a3187f36
Nachgefragt: Immer mehr Verbraucher gegen Gen-Food
Nürnberg (dpa) -
Gentechnisch veränderte Lebensmittel werden einer Umfrage zufolge von immer
mehr Bundesbürgern abgelehnt. 44 Prozent wollen solche Produkte «unter
keinen Umständen» konsumieren, ergab eine Studie des Marktforschers GfK.
http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2004&m=12&d=22&id=117041
21.12.2004
Prion-Proteine stoeren neuronale Kommunikation
Absterbende Gehirnzellen sind nicht die Ursache für die schweren
neurologischen Symptome bei Prion-Erkrankungen wie BSE oder der
Creutzfeldt-Jakob. Offenbar verursacht eine Akkumulation von pathogenen
Prion-Proteinen in Nervenzellen vor allem Schäden an den Nervensynapsen.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=339149,3785,/medizin/bse
Nachgefragt: Immer mehr Verbraucher gegen Gen-Food
Nürnberg (dpa) -
Gentechnisch veränderte Lebensmittel werden einer Umfrage zufolge von
immer mehr Bundesbürgern abgelehnt. 44 Prozent wollen solche Produkte
«unter keinen Umständen» konsumieren, ergab eine Studie des
Marktforschers GfK.
http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2004&m=12&d=22&id=117041
Fiskus beteiligt sich an behindertengerechtem Umbau.
Bei behindertengerechtem Umbau des eigenen Hauses oder der Mietwohnung
gewährt der Staat Steuervorteile. Dafür müssen jedoch bestimmte
Voraussetzungen erfüllt sein.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=338396,3785,/geldundrecht/recht
Luftroehrenkrebs
ist doch eine Berufskrankheit.
Ein durch Asbestfasern verursachter Luftröhrenkrebs kann als
Berufskrankheit anerkannt werden. Das entschied das Landessozialgericht
(LSG) Nordrhein-Westfalen in Essen.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=339119,3785,/medizin/krebs
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RECHT
Neues in V/SB-INFO
In der Zwischenzeit sind die Arbeiten von http://www.anhaltspunkte.de erheblich fortgeschritten: Das neue Buch und die CD "Sozialrecht" mit Kommentierungen zu dem Schwerbehindertenrecht, der Krankenversicherung, der Pflegeversicherung, der Rentenversicherung, der Unfallversicherung, den neuen Reglungen zur Arbeitlosen- und Sozialhilfe (Hartz 4), liegen zumindest in Rohfassung vor. Wir sind sicher, dass beide Werke 2005 recht kurzfristig verfügbar sein werden. Als "Nebenprodukt" ist die Rechtsprechungsübersicht 2001 - 2004 angefallen. Als besonderen Service bieten wir - anhaltspunkte.de und VS/B - INFO - diese Übersicht über die in den Jahren 2001 bis 2004 erfasste Rechtsprechung im Schwerbehindertenrecht, im Sozialen Entschädigungsrechte etc. im PDF-Format (231 kb) zum Download an. Die Übersicht umfasst 26 Seiten, ist vorformatiert ausdruckbar und eignet sich für den "Papierliebhaber" hervorragend zum Schmökern. Sie finden die Übersicht ab sofort unter http://www.uwendler.de/vsb/ ab Beginn des Jahres 2005 wird sie in der online-Zeitung von http://www.anhaltspunkte.de, die regelmäßig und kostenlos alle zwei Monaten erscheint und aktuelle Informationen über alle Rechtsgebiete des Sozialrechts beinhaltet, ebenfalls zur Verfügung stehen. Ein Service von http://www.uwendler.de/vsb/ und von http://www.anhaltspunkte.de
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TERMINE
1. Bamberger Mobilfunksymposium
am Samstag, 29. Januar 2005.
***
Klinische Neurophysiologie: Evozierte
Potenziale - Neurovegetative Funktionsdiagnostik in Recklinghausen
Mitte Februar 2005 findet in Recklinghausen die Tagung "Klinische Neurophysiologie: Evozierte Potenziale - Neurovegetative Funktionsdiagnostik" statt. Die klinische Elektrophysiologie bietet eine Vielzahl von Untersuchungsmethoden, die eine objektiv messbare Unterstützung von Anamnese und klinisch-neurologischer Untersuchung für Diagnose und Therapie ermöglichen. Evozierte Potenziale und die Transkranielle Magnetstimulation sind seit langem etablierte Methoden zur Therapie und Diagnostik vieler Erkrankungen. Am Beispiel der Multiplen Sklerose wird das gesamte Spektrum der diagnostischen Methoden und deren Stellenwert diskutiert. ... Die Veranstaltung findet vom 11. bis 13. Februar 2005 im Festspielhaus und Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen statt,
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TV
SWR BW Fr - 14.01.2005 22:00 Nachtcafé
Gefahren, Ängste, Katastrophen - Was
hat der Mensch in der Hand? Gäste bei Wieland Backes
Anmerkungen Scherrmann im naechsten newsletter
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WISSENSCHAFT
Anzahl der Verschreibungen von Antidepressiva
bei Kindern und Jugendlichen stark angestiegen
Die Verschreibungsrate von Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen ist zwischen 1992 und 2001 um das 1,7fache angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Centre for Pediatric Pharmacy Research in London, Großbritannien. Für die Studie durchsuchten die Forscher die UK General Practice Research Database hinsichtlich des Verschreibungsverhaltens der Ärzte bei Antidepressiva, der Faktoren zur Erkrankungsprävalenz sowie der Zeitdauer und der Abbrüche einer medikamentösen antidepressiven Therapie. Insgesamt erhielten zwischen dem 1. Januar 1992 und dem 31. Dezember 2001 knapp 25.000 Patienten mehr als 93.000 Rezepte für Antidepressiva. 55,7 Prozent wurden mit trizyklischen Antidepressiva, 41,8 Prozent mit selektiven Serotoninwiederaufnahmeinhibitoren (SSRI) und 2,9 Prozent mit anderen Antidepressiva behandelt. Während des Untersuchungszeitraums stieg die Verschreibungsrate der trizyklischen Antidepressiva um 30 Prozent, die Verordnung von SSRIs nahm sogar um das Zehnfache zu. Die Hauptgründe für die Verschreibung trizyklischer Antidepressiva bei Kindern unter zehn Jahren waren den Daten der Studie zufolge mit 75,1 Prozent nächtliches Einnässen, bei den über 15-Jährigen mit 45,8 Prozent Depressionen. Die mittlere Behandlungsdauer betrug bei den trizyklischen Antidepressiva 30 Tage, bei den SSRIs im Schnitt 58 Tage. Patienten, die mit trizyklischen Antidepressiva behandelt wurden, brachen die Therapie häufiger ab als diejenigen, die SSRIs einnahmen. http://www.neuronews.de/linkto.php?ABOID=31666&ATID=5068&UID=438
*
Alzheimererkrankung durch erhöhte
Quecksilberbelastung?
Eine erhöhte Quecksilberbelastung kann möglicherweise zu einem Morbus Alzheimer führen. Dieses Resultat zeigt eine Studie des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg. Die Wissenschaftler fanden unter anderem heraus, dass aufgrund unterschiedlicher Quecksilberentgiftungskapazitäten einige Menschen besonders empfindlich auf eine Exposition mit Quecksilber reagieren. Somit könnte eine Quecksilberbelastung bei diesen Personengruppen tatsächlich in ursächlichen Zusammenhang mit der Entstehung eines Morbus Alzheimer gebracht werden. Mittels Blutuntersuchungen sind die Freiburger Ärzte nun in der Lage, diesen möglicherweise bestehenden Risikofaktor zu ermitteln. In einer weiteren Studie sichten die Forscher derzeit über 1.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen zu diesem Themenkomplex. Abstrakt: http://www.neuronews.de/linkto.php?ABOID=31666&ATID=5067&UID=445
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POLITIK - BEHOERDEN
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Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Pressestelle
17. Dezember 2004 Müller: Junge Mädchen über besondere Gefahren
des Rauchens informieren
"Wer die Pille nimmt, sollte erst recht nicht
rauchen"
Nicht nur die Lungenkrebsrate bei Frauen ist
angestiegen, auch das Schlaganfall-Risiko bei jungen
Frauen kann wachsen. Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller nahm
aktuelle Zahlen zum Anlass, junge Frauen zum Ausstieg vom Rauchen aufzurufen.
"Häufig wollen junge Frauen nicht mit dem Rauchen aufhören, weil sie fürchten,
dann an Gewicht zuzunehmen. So wird das Schlankheitsideal zum echten
Gesundheitsproblem", warnte Müller heute bei der Experten-Hotline zur
Rauchfreien Schule. Besonders Mädchen und junge Frauen, die die Pille nehmen
und zudem rauchen, gefährden ihre Gesundheit über Maß. "Ich hoffe, wir können
Frauenärzte und Jugendärzte gewinnen, aktiv auf rauchende junge Patientinnen
zuzugehen, sie für die besonderen Gefahren zu sensibilisieren und zum Ausstieg
zu bewegen", betonte Müller.
Einen weiteren wichtigen Weg, junge Menschen vom Nichtrauchen zu überzeugen sieht Müller in der Rauchfreien Schule. "In der Schule erreichen wir alle Jugendlichen in ihren Cliquen. Das Zugehörigsein-Wollen zu diesen Freundeskreisen ist oft der Auslöser, mit dem Rauchen anzufangen. Hier rechtzeitig anzusetzen, kann den Einstieg verhindern oder wenigstens hinausschieben", erklärte die Staatssekretärin. Bis Herbst 2005 werde ein Gesetzentwurf über ein Rauchverbot an Schulen auf dem Tisch liegen. Berücksichtigt werden dabei die Ergebnisse aus dem Modellprojekt "Rauchfreie Schule" an 30 Schulen in Bayern, die mit suchttherapeutischer Unterstützung Wege zur Rauchfreiheit aufzeigen werden. Besonderes Augenmerk wird auf Ausstiegshilfen und Raucherentwöhnungsprogramme zu legen sein. Die Rauchfreie Schule ist ein Projekt der neuen Bayerischen Gesundheitsvorsorge-Initiative Gesund.Leben.Bayern des Gesundheitsministeriums. Weitere Infos unter www.gesundheit.bayern.de . 35 % der jungen Leute zwischen 12 und 24 Jahren in Bayern rauchen. Der Anteil der Mädchen und jungen Frauen daran steigt. Bei den 18 bis 20jährigen rauchen bereits mehr Mädchen als Jungs; der Anteil beträgt etwa 50 Prozent. Experten zufolge ist die Zahl der Todesfälle durch Lungenkrebs bei den Frauen dramatisch um ein Viertel gestiegen. =================================================== BUNDESTAG Berlin: Fr, 07.01.2005 Verbraucherschutz/Antwort KEINE ERBGUTINFORMATION VON GENVERÄNDERTEN PFLANZENTEILEN IN MILCH GEFUNDEN Berlin: (hib/SAS) Bislang konnten keine Erbgut transportierenden Stücke von gentechnisch veränderten Pflanzenzellen in Milch nachgewiesen werden. In ihrer Antwort (15/4572) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (15/4447) stellt die Bundesregierung allerdings klar, dass Untersuchungen Spuren von Erbgutinformation (DNA) aus nicht gentechnisch veränderten Pflanzenzellen nachgewiesen haben. Ob das Vorkommen von Erbgutinformation aus einem bestimmten Teil der Pflanzenzellen in der Milch natürlich ist, dazu seien zurzeit keine gesicherten Aussagen möglich. Ungeklärt sei auch, auf welchem Weg diese in die Milch gelangten. Denkbar sei etwa ein Übertritt der DNA-Bruchstücke aus dem Verdauungstrakt in die Blutbahn und von dort in die Milch. Untersuchungen dazu, ob diese DNA-Bruchstücke in der Milch vom menschlichen Körper in gleicher Weise verdaut werden wie vollständige Gene in Milchprodukten, ohne dass sie eine weitere biologische Wirksamkeit entfalten, sind der Regierung nach eigenen Angaben nicht bekannt. Im Weiteren verweist sie auf Untersuchungen, die den DNA-Gehalt von Milch mit etwa zwei Mikrogramm pro Milliliter beziffern. Die Liberalen hatten Untersuchung von Milchproben eines hessischen Landwirts, der seinen Tieren gentechnisch veränderte Pflanzen als Futter gegeben hatte, zum Anlass für ihre Anfrage genommen. Hervorhebung: Scherrmann *** 23.12.2004 Familie/Gesetzentwurf REGIERUNG WILL DISKRIMINIERUNGEN GENERELL ÄCHTEN Berlin: (hib/VOM) Die Bundesregierung will drei EU-Richtlinien in deutsches Recht umsetzen, die zum Ziel haben, eine Diskriminierung von Menschen generell zu verhindern. In ihrem Gesetzentwurf (15/4538), der unter anderem ein Antidiskriminierungsgesetz sowie ein Gesetz zum Schutz der Soldatinnen und Soldaten vor Diskriminierungen enthält, heißt es, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität seien zu verhindern oder zu beseitigen. Festgelegt werden der Anwendungsbereich (Arbeitsleben, soziale Vergünstigungen, Bildung, zivilrechtlicher Teil) und die Begriffe der unmittelbaren und mittelbaren Diskriminierung sowie der Belästigung und sexuellen Belästigung. Darüber hinaus geht es um die arbeitsrechtlichen Bestimmungen zum Schutz der Beschäftigten mit einem ausdrücklichen Benachteiligungsverbot sowie seinen Ausnahmeregelungen. Beschrieben werden ferner Maßnahmen und Pflichten des Arbeitgebers sowie die Rechte der Beschäftigten, die aus dem Beschäftigtenschutzgesetz hervorgehen. Kernstück seien dabei Regelungen zur Entschädigung und zum Schadensersatz. Darüber hinaus enthält der Gesetzentwurf Regelungen zum Schutz vor Benachteiligungen im Zivilrechtsverkehr. Über das EU-Recht hinausgehend werden auch die Merkmale Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Identität und Geschlecht in den zivilrechtlichen Diskriminierungsschutz einbezogen, weil, so die Regierung, ansonsten wesentliche Bereiche des rechtlichen Lebens aus den Benachteiligungsschutz ausgeklammert blieben. Die Regierung betont, dass der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Diskriminierungen zukomme. Die Stelle werde beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingerichtet. Sie werde neben den Beauftragten des Bundestages oder der Regierung, die ebenfalls gegen Diskriminierungen bestimmter Personengruppen vorgehen, unabhängig die Betroffenen informieren und beraten, Beratung durch andere Stellen vermitteln und eine gütliche Beilegung zwischen den Beteiligten anstreben. Zusätzlich habe die Stelle die Aufgabe, wissenschaftliche Untersuchungen vorzunehmen, dem Bundestag regelmäßig über Diskriminierungen zu berichten und Empfehlungen abzugeben. Der Antidiskriminierungsstelle werde ein "beratender Beirat" beigeordnet. Für Unternehmen könnten aus der Anwendung der Vorschriften nur dann zusätzliche Kosten entstehen, wenn sie im Geschäftsverkehr unzulässige Unterscheidungen wegen der im Gesetz genannten Merkmale vornehmen, berichtet die Regierung. Sowohl Unternehmen als auch öffentliche Dienststellen könnten schadensersatzpflichtig werden, wenn sie Beschäftigte oder Bewerber diskriminieren. Die Regierung geht davon aus, dass Frauen bei allen Diskriminierungsmerkmalen besonders betroffen sind. Sie hält es daher für wichtig, dass Frauen auch von den neuen Schutzmöglichkeiten Gebrauch machen. Frauen benötigten daher eine besondere Ermutigung, sich gegen Diskriminierungen zur Wehr zu setzen. Anmerkung Scherrmann: Fuer Maenner und besonders fuer Frauen mit Schadstoffindizierten Krankheiten ist es fast unmoeglich, sich gegen Diskriminierung zur Wehr zu setzen, u. a. weil ueberhaupt noch kein Unrechtsbewusstsein von Seiten der Medizin, der Gutachter, Richter, ... der Bevoelkerung besteht. Schutzmoeglichkeiten, z. B. in Form von schadstoffarmen (und somit auch rauch- und duftstofffreien) Raeumen fuer diese Frauen und Maenner sind nicht vorgesehen. *** Berlin: Mi, 22.12.2004 "TEILWEISE BEDENKLICHER" ANTEIL VON RÜCKSTÄNDEN IN OBST UND GEMÜSE Berlin: (hib/BOB) Bei Obst und Gemüse deutscher Herkunft (Birnen, Erbsen, Johannisbeeren und Kopfsalat) sind in den Jahren 2002 und 2003 überdurchschnittlich häufig die Rückstandshöchstmengen überschritten worden. Zu den Rückständen zählten auch Pflanzenschutzmittel, so die Bundesregierung in ihrer Antwort (15/4466) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (15/4006). Trotz des "teilweise bedenklichen" Anteils an Überschreitungen von Rückstandshöchstmengen bei einzelnen Lebensmitteln gebe es wegen der kalkulierten Sicherheitsabstände, von Einzelfällen abgesehen, keine Hinweise darauf, dass der Verzehr von Obst und Gemüse mit gesundheitlichen Schäden einhergehen könnte. Die Regierung beruft sich dabei auf Angaben des von Bundesverbraucherschutzamt regelmäßig veröffentlichten Lebensmittelmonitoring-Berichts und auf Berichte über die Kontrolle von Rückstandshöchstmengen an die Europäische Kommission. Die Regierung weist daneben darauf hin, Pflanzenschutzmittel würden im Zulassungsverfahren umfassend auf ihre Unbedenklichkeit im Hinblick auf mögliche gesundheitliche Auswirkungen geprüft. Nicht für alle Kulturen insbesondere des Obst- und Gemüsebaus stehe eine ausreichende Palette solcher Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen zur Verfügung. Um diese Lücken zu schließen, würden sowohl seitens der Zulassungs- und Bewertungsbehörden des Bundes und der Länder als auch von der Pflanzenschutzmittel herstellenden Industrie und den Anbauverbänden "große Anstrengungen" unternommen, um die regionale Produktion der betreffenden Kulturen in Deutschland weiterhin zu ermöglichen. Hierzu gehöre auch, dass für die Fälle, in denen nichtchemische Pflanzenschutzverfahren nicht verfügbar oder nicht praktikabel seien, zugelassene chemische Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stehen. Hervorhebung, Anmerkung Scherrmann: "Die Regierung weist daneben darauf hin, Pflanzenschutzmittel würden im Zulassungsverfahren umfassend auf ihre Unbedenklichkeit im Hinblick auf mögliche gesundheitliche Auswirkungen geprüft." "Umfassend" kann sehr unterschiedlich definiert werden. Fuer mich ist die Pruefung keinesfalls "umfassend". Siehe auch oben unter "Infos von PAN". *** Umwelt/Große Anfrage VERZÖGERUNG BEI DER ZUTEILUNG VON EMISSIONSBERECHTIGUNGEN BEGRÜNDEN Berlin: (hib/WOL) Nach den Gründen für die abermalige Verzögerung bei den Zuteilungen der Emissionsberechtigungen um mehrere Wochen erkundigt sich die CDU/CSU in einer Großen Anfrage (15/4461). Die Fraktion bezieht sich dabei auf das Kyoto-Protokoll, wonach unter anderem dem Emissionshandel sowie den projektbezogenen Mechanismen von Clean Development Mechanism (CDM) und Joint Implementation (JI) Instrumente gegeben seien, die eine kosteneffiziente und flexible Umsetzung zur Senkung der Treibhausgasemissionen ermöglichen. Die EU habe mit der Emissionshandelsrichtlinie den Mitgliedsstaaten bis zum 31. Dezember 2003 Zeit gegeben, diese Vorschriften in nationales Recht umzusetzen und die Bundesregierung habe zur Erfüllung dieser Pflicht das Treibhausgasemissionshandelsgesetz (TEHG), das Zuteilungsgesetz 2007 (ZuG), die Zuteilungsverordnung 2007 (ZuV) und weitere Rechtvorschriften erlassen. Entsprechend habe vom 31. August bis zum 20. September das Antragsverfahren zur Zuteilung von Emissionsberechtigungen nach Maßgabe des TEHG stattgefunden. Nach der EU-Emissions- und Handelsrichtlinie hätten Entscheidungen über die Zuteilung von Berechtigungen für die erste Handelsperiode von 2005 bis 2007 bis Ende September 2004 gefällt werden müssen, erklärt die CDU/CSU. Aufgrund des späten Inkrafttretens des ZuG sei aber die im TEHG vorgesehene Frist für die Zuteilung der Emissionsberechtigung auf die Zeit vom 21. September bis 1. November verschoben worden. Nach Mitteilung der deutschen Emissionshandelsstelle würden die Entscheidungen über die Anträge in der gewünschten elektronischen Form sogar erst deutlich nach dem 1. November 2004 getroffen. Die Bundesregierung soll darlegen, wie sich den verspäteten Bescheid über die Zuteilungsanträge für Unternehmen mit den Bedürfnissen nach Planungs- und Rechtssicherheit für die vom Emissionshandel betroffenen Anlagenbetreiber vereinbaren lässt. Von Interesse sind dabei mögliche Schwierigkeiten mit der zur Antragstellung benutzten Software sowie für die Abstimmung zwischen Bundesumweltministerium und den Softwareherstellern. Gefragt wird, wie viele Unternehmen eine Zuteilung nach Anlagenteilen beantragt haben und welche Zahl der gestellten Anträge nachbesserungsbedürftig waren. Dargelegt werden soll auch, wie mit Anträgen verfahren wurde, die auf postalischem Weg eingereicht wurden, wie eine abweichende Beantragung im Rahmen der Verwaltungspraxis behandelt wurde, wie viele Anlagenbetreiber mit ihren Anträgen erfolgreich waren und wie viele Emissionsberechtigungen insgesamt erteilt wurden. IM BUNDESHAUS NOTIERT: ===================================================
Berlin, den 12.01.05
Gemeinsamer Stoffdatenpool Bund/Länder
Seit zehn Jahren hochwertige und schnelle Informationen
über Chemikalien
Datenbank GSBL ist wichtiges Instrument bei Unfällen,
für Aufsichtsbehörden und Wissenschaft
Seit nunmehr zehn Jahren liefert der Gemeinsame Stoffdatenpool
Bund/Länder - kurz: GSBL - verlässliche Daten für Einrichtungen aus Bund,
Ländern und Kommunen. Zum Beispiel für Feuerwehr und Polizei - bei einem
Unfall mit gefährlichen Chemikalien. Der zentrale Datenbestand stellt rund um
die Uhr aktuell und informativ wichtige Details zu chemischen Stoffen und
deren Einflüsse auf Mensch und Umwelt, deren Gefahrenpotenzial sowie Maßnahmen
zur Gefahrenabwehr bereit. Grundlage dieses Datenpools bildet eine
Vereinbarung des Bundesumweltministeriums (BMU) mit den Bundesländern. Die
Bundes- und Länderbehörden erarbeiten die Daten des GSBL - bei der
Koordinierungsstelle im UBA werden sie mit Hilfe eines komplexen
Softwaresystems zusammengeführt. Hier wird der zentrale Datenpool auch
verwaltet und gepflegt.
Vor allem die Gefahrstoff-Schnellauskunft - ein Bestandteil der
GSBL - ist seit Jahren ein wichtiges und viel genutztes Instrument zur
Gefahrenabwehr. Insbesondere solche Institutionen - wie Feuerwehr, Polizei,
Zoll und Umweltämter - nutzen die bundesweite Vernetzung der Daten bei
Katastrophen, Unfällen sowie Havarien und Störfällen mit gefährlichen Stoffen.
Für die Aufsichtsbehörden der Länder ist der GSBL zum Beispiel für emissions-
und wasserrechtliche Fragestellungen interessant. Im wissenschaftlichen
Bereich wird das hohe Qualitätsniveau der umfassenden Daten geschätzt, welches
etwa für die ökotoxikologische Gefahreneinschätzung einzelner Stoffe und
Stoffgemische und für die Auswahl der richtigen Ersteinsatzmaßnahmen wichtig
ist.
Die Erweiterung der Europäischen Union stellt neue
Anforderungen bei der Gestaltung der Stoffinformations-Systeme des GSBL. Hier
werden zukünftig auch wichtige Informationen gemäss der europäischen
Gesetzgebung - nicht nur für den Umweltsektor - erfasst und bereit gestellt.
Der GSBL liefert dafür eine bereits erprobte und von 15 Bundesländern genutzte
Lösung, sowohl auf konzeptioneller als auch auf softwaretechnischer Basis.
Beim Entwurf der Informationstechnik zur neuen europäischen Chemikalienpolitik
REACH (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals') fließen
bereits jetzt erste konzeptionelle Ideen ein.
Als Teil der elektronischen Verwaltung, der
eGovernment-Dienstleistungen des Bundes wird der GSBL auch in diesem Jahr auf
der Computermesse CeBIT dem Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit
präsentiert.
Schon jetzt ist unter der Adresse
http://www.gsbl.de ein Zugriff auf
einen kleinen Ausschnitt der Stoffinformationen des GSBL möglich.
***
Berlin, den 11.01.05
"Bundeshauptstadt
Energiesparen" gesucht.
Der Wettbewerb hat begonnen und geht bis zum 15. April 2005
Am Montag, den 10. Januar 2005, begann in Deutschland der
Wettbewerb um den Titel "Bundeshauptstadt Energiesparen". Gesucht werden
deutsche Städte und Gemeinden mit den besten Ergebnissen im Energiesparen und
höchster Energieeffizienz. Der vom Umweltbundesamt (UBA) geförderte Wettbewerb
wird von der deutschen Umwelthilfe (DUH) organisiert. Schirmherr ist
Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Der Präsident des UBA, Prof. Dr. Andreas
Troge, begrüßt diesen Wettbewerb und sagt: "Energiesparen hat einen dreifachen
Nutzen: Es schont die Energievorräte, verringert den Ausstoß klimaschädlicher
Treibhausgase und spart den Kommunen Geld, das dann für andere Dinge genutzt
werden kann." Das UBA hofft, dass sich viele Städte und Gemeinden an diesem
Wettbewerb beteiligen. Hier können sich Kommunen nicht nur untereinander
messen, sondern auch wertvolle Erfahrungen austauschen und neue
Tätigkeitsfelder zum Energiesparen erschließen. Das ist gut für die Umwelt,
für das Klima und für die Menschen.
Mit einem Fragebogen werden alle Energiespar- und
Energieeffizienzmaßnahmen kommunaler Liegenschaften ermittelt. Zudem werden
kommunale Aktivitäten bei der Energieberatung der Bürgerinnen und Bürger sowie
Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz erfasst. Die Teilnahme am Wettbewerb
ist freiwillig.
Bis zum 15. April 2005 können die Städte und Gemeinden ihr
Energiespar-Profil bei der DUH einreichen. Die Antworten werden nach einem
Punktesystem durch ein Team der Deutschen Umwelthilfe bewertet. Die Kommune
mit den meisten Punkten erhält den Titel "Bundeshauptstadt Energiesparen".
Zusätzlich werden die besten Kommunen folgender drei Kategorien
prämiert: bis 20.000 Einwohner, von 20.000 bis 100.000 Einwohner sowie mehr
als 100.000 Einwohner.
Nach Abschluss des Wettbewerbs ist geplant, vorbildliche
Konzepte auf sechs Workshops zu präsentieren und bundesweit bekannt zu machen.
Neben dem Bundesumweltministerium (BMU) und dem UBA
unterstützen folgende zehn Organisationen den Wettbewerb: agenda-transfer -
Agentur für Nachhaltigkeit GmbH, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
(BUND), Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutsche
Energie Agentur (dena), ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und
Bildung gGmbH, GRÜNE LIGA, Internationaler Rat für Kommunale Umweltinitiativen
(ICLEI), Klima-Bündnis und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der
Deutschen Umwelthilfe unter
http://www.energiesparkommune.de und
bei: Deutsche Umwelthilfe, Projektteam Energiesparkommune, Carla Vollmer und
Robert Spreter, Fritz-Reichle-Ring 4, 78315 Radolfzell, Tel: 07732/9995-50,
Fax: 07732/9995-77, e-Mail:
vollmer@duh.de
***
Berlin/Oberpfaffenhofen, den
21.12.2004
Transformation von
Umweltbewusstsein in umweltbewusstes Handeln
Gemeinsame Presse-Info des Umweltbundesamtes (UBA) und des
Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Neue Daten zur Landnutzung veröffentlicht
CORINE Land Cover 2000 - Ein europaweit einheitliches
Informationssystem zur Bewertung des Umweltzustands
In welchem Ausmaß verändern sich die vom Menschen genutzten
Flächen in Europa? Welcher Belastung sind Mensch und Umwelt durch die Art und
Weise der Inanspruchnahme von Flächen ausgesetzt? Zur Klärung dieser und
anderer Fragen ist die Erhebung von Landnutzungsdaten durch
Satellitenaufnahmen ein wichtiges Hilfsmittel. Erstmalig wurden um das Jahr
1990 die Satellitendaten hinsichtlich der Landnutzungen in Europa ausgewertet.
Jetzt liegen aktuelle Daten vor. Sie basieren auf Satellitenaufnahmen um das
Jahr 2000, und machen deutlich, welche Veränderungen sich in diesen zehn
Jahren sowohl in Europa als auch in Deutschland vollzogen haben, wie zum
Beispiel der anhaltende Trend der Flächenversiegelung in den Außenbereichen
der Städte oder Renaturierungsmaßnahmen in Tagebaugebieten. Die Daten sind auf
folgender Internetseite des DLR verfügbar:
http://www.corine.dfd.dlr.de . Europäische Umweltpolitik
braucht grenzüberschreitend verlässliche, objektive und vergleichbare
Informationsgrundlagen gerade für die Frage, wie Flächen und Böden genutzt
werden. Mit dem Projekt CORINE [Coordinated Information on the Environment]
Land Cover 2000 - gefördert durch die Europäische Union und die Europäische
Umweltagentur gemeinsam mit den Mitgliedstaaten - steht ein Informationssystem
zur Landnutzung und deren Änderung zur Verfügung. Die Satellitenfernerkundung
ist hierbei erfolgreich für die Erstellung dieser europaweit harmonisierten,
digitalen Kartierung genutzt worden.
Die Landnutzung ist eine entscheidende Kenngröße für die
Bewertung der Umweltbelastungen in der Folge menschlichen Handelns. Dünge- und
Pflanzenschutzmittel gelangen auf Äcker und Wiesen und beeinflussen die
Qualität von Gewässern, Böden und Luft. Abbauflächen und Deponien belasten
vorwiegend deren nähere Umgebung. Aber auch großräumige, grenzüberschreitende
Umweltwirkungen über Luft und Wasser hängen in starkem Maße von der
Landnutzung und den unterschiedlichen Aufnahme- und Umsetzungseigenschaften
der betrachteten Ökosysteme ab. In den 90er Jahren wurde europaweit eine erste
Bestandsaufnahme der Bodennutzung auf Basis von Satellitenbildern erstellt.
Mit der nun erfolgten harmonisierten Kartierung der Landnutzung für
Deutschland steht den Umweltbehörden und Planern nach zehn Jahren eine
aktualisierte Datenbasis zur Analyse der Veränderungen zur Verfügung. Die
Grundlage bildeten Aufnahmen der Erdbeobachtungssatelliten Landsat-5 und
Landsat-7, die nach abgestimmter Methodik interpretiert wurden. Von den
europaweit vorkommenden 44 Landnutzungsklassen - wie Siedlungsflächen,
landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wald und naturnahe Ökosysteme sowie
Feuchtgebiete und Wasserkörper - sind in Deutschland 37 Kategorien vertreten,
die wichtig für den Umweltschutz und den Naturhaushalt sind. So lassen sich
sowohl Informationen über die Eigenschaften und räumliche Verteilung der
schützenswerten naturnahen Ökosysteme als auch gesundheitsrelevante Kriterien
herleiten.
Die Kartierung Deutschlands wurde als Teil des europäischen
Gemeinschaftsprojekts CORINE Land Cover 2000 mit der Europäischen Union, der
Europäischen Umweltagentur und 29 europäischen Staaten durchgeführt (siehe
auch
http://dataservice.eea.eu.int). Innerhalb eines
Forschungsvorhabens aus dem Umweltforschungsplan wurde das Deutsche
Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des Deutschen Zentrums für Luft- und
Raumfahrt (DLR) hiermit beauftragt.
Erste Anwendungen und Analysen zum Nutzungspotential von CORINE
Land Cover 2000 wurden auf einem Workshop im Januar 2004 bereits vorgestellt
und diskutiert.
Die Workshopergebnisse sind in Englisch unter dem Titel
"Workshop CORINE Land Cover 2000 in Germany and Europe and its use for
Environmental Applications" in der Reihe TEXTE des Umweltbundesamtes als Nr.
04/2004 erschienen. Der Texteband kostet 10,- Euro und ist erhältlich bei
Werbung und Vertrieb, Wolframstraße 95-96, 12105 Berlin, Tel.: 030 / 2 11 60
61, Fax: 030 / 2 18 13 79.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter den
Adressen:
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