SAFER WORLD  a private independent international internet information network www.safer-world.org/

76-12.01.2005

 

Willkommen ] Adressen ] Chemikalien ] Krankheiten ] Themen ] Veröffentlichungen ] newsletter ] Scherrmann ] Impressum/Disclaimer ] Inhaltsverzeichnis ] Suche ]

 

Suche

Home International

home English

home deutsch

Home
Nach oben
 

contact: info@safer-world.org

 

AKTIV

Von Women in Europe for a Common Future, Germany, WECF e.V.

Frauen werden giftig - WECF Presseaktion in Berlin zum Weltfrauentag
Unser Aufruf!
Helfen Sie uns beim Planen und Organisieren einer pressewirksamen Aktion -  gemeinsam mit einem Netzwerk aus Umwelt- Verbraucherschutz- und Frauenorganisationen. Tragen Sie dazu bei, dass wir und unsere Umwelt nicht länger von giftigen Chemikalien überschüttet werden.
Mit dieser Aktion wollen wir bundesweit in die Medien kommen! Wir wollen, dass alle dabei sind... Fernsehen, Zeitungen, Magazine, Nachrichtensendungen! Je weiter, desto besser!
Warum:
Frauen werden giftig: immer mehr gefährliche Chemikalien reichern sich in unseren Körpern an und wir geben sie ungewollt an unsere Kinder weiter. Sie beeinträchtigen unserer Gesundheit und die Entwicklung unserer Kinder
Frauen werden giftig: Die derzeitigen Gesetze bieten uns keinen ausreichenden Schutz. Die geplante EU-Chemikaliengesetzgebung muss unsere Gesundheit schützen!!
Was sind die Ziele der Aktion?
Wir wollen mit dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion auf die derzeit kritische Lage beim Umgang mit gefährlichen Chemikalien aufmerksam machen und zum entscheidenden Handeln aufrufen.
Was wird da passieren?
Die Idee für die Aktion sieht so aus: So viele Frauen wie möglich versammeln sich an einem zentralen Ort in Berlin und bilden auf einer Flächen von 1600 qm das Frauenzeichen und/ oder das Symbol „Gereizt“. Das Bild entsteht durch Farbkartons oder Stoffbahnen. Dadurch entsteht ein einmaliges Foto und Filmmotiv. Dazu wird es noch eine Pressekonferenz über die Hintergründe und Ziele der Kampagne geben.
Was springt für Sie und Ihre Organisation raus?
-          Präsentation ihrer Arbeiten, Studien, etc. zum Thema auf der Pressekonferenz
-          Ihre schriftlichen Standpunkte in der Pressemappe
-          Ihre Organisation im Rampenlicht
-          Aktivierung Ihrer Mitglieder und Spender/Spenderinnen
-          Dem Thema zum Durchbruch verhelfen 
Wo passiert die Aktion?
Derzeit versuchen wir eine Genehmigung für den Platz vor dem Reichstag zu bekommen. Alternative ist der Alexander Platz in Berlin.  
Wann wird die Presseaktion durchgeführt?
Am Weltfrauentag, Dienstag den 8. März 2005
Wer ist verantwortlich für die Aktion?
Ein Netz aus Umwelt- Verbraucherschutz- und Frauenorganisationen, zugesagt haben:
BUND, Bund-Jugend, DNR (Deutscher Naturschutzring), EWMD (European Women Management Development), Greenpeace, NUT (Frauen in Naturwissenschaft und Technik), WECF (Women in Europe for a Common Future), WWF. Weitere Organisationen sind herzlich eingeladen!!
Sie wollen nicht länger Ihren Körper mit giftigen Chemikalien belasten!
Sie wollen, dass Ihre Kinder frei von schädlichen Stoffen aufwachsen können!
Sie wollen, dass Chemikalien nicht länger Krebs- u. Allergieraten verursachen!
 
Machen Sie mit und bewegen Sie die Politik!
Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer homepage unter: www.wecf.org
Weitere Fragen? Dann schicken Sie eine Mail an mich. Sonja Haider, email: sonja@wecf.org
 
Anmerkung Scherrmann:  Ich hoffe und wuensche, dass diese Veranstaltung dazu beitraegt,  "dem Thema zum Durchbruch zu verhelfen".
 
***
 
Anti-Parfuem-Aktionen im Dezember 2004
Scherrmann: Dank an alle, die im Dezember an Henkel, DAAB und die Deutsche Post-AG schrieben.  In Zeiten des Internets, in denen zumindest die Abstracts von vielen wissenschaftlichen Veroeffentlichungen jedem Interessierten zugaenglich sind, ist das enorme Wissensdefizit bzgl. Auswirkungen von synthetischen Duftstoffen frustrierend und wenig verstaendlich. Dass die Industrie kein Interesse hat, dieses Wissen zur Kenntnis zu nehmen, und auch nicht ihre eigene Erkenntnisse oeffentlich macht, ist sehr bedauerlich, aber verstaendlich. Nicht  verstaendlich ist meines Erachtens, dass grosse Verbaende wie der DAAB (Deutscher  Allergie- und Asthmabund ) und deren aerztliche BeraterInnen die schon vorhandenen Erkenntnisse nicht wahrnehmen und das Problem "Allergie" zumindest bzgl. Duftstoffen auf den Zusammenhang mit Neurodermitis beschraenken.
 
Antwort des  DAAB auf mein Schreiben:
" ... Das Neue daran war, dass die Fa. Henkel für das zukünftige Persil sensitive mit einem neuartigen Parfüm arbeitet, bei dem von den einzelnen Komponenten keine allergischen Reaktionen bekannt sind. Wir haben mit dieser Neuentwicklung Anwendertests bei Haut empfindlichen Menschen und auch Duftstoffallergikern und bei Asthmatikern gemacht. Danach ergab diese Parfümierung nicht mehr Probleme bei hautempfindlichen Personen und Duftstoffallergikern als bei den vorhergehenden Tests mit den parfümfreien Varianten. Natürlich hatten Asthmatiker mit dem parfümierten Produkt deutlich mehr Probleme als mit dem unparfümierten. Die Fa. Henkel lobt daher das neue Produkt, das jetzt wieder das DAAB-Logo trägt, deutlich für Haut empfindliche und Haut allergische Verwender aus.  Da es offensichtlich eine ganze Reihe von Verwendern von Parfüm freien Produkten gibt wie z.B. Asthmatiker, Menschen mit MCS, so wie Sie, verweisen wir auf die beiden Flüssigwaschmittel ohne Duftstoffe, ohne Farbstoffe und ohne Konservierungsmittel: ... "
 
Scherrmann: Was ich nicht verstehe ist,
- warum handelt ein Verband der Asthma im Titel fuehrt, gegen die Asthmatiker
- Allergien werden hier auf Hautreaktionen reduziert,
- da fluessigen Waschmitteln i. a. Konservierungsmitteln zugesetzt werden, wenn auch teilweise in niedriger Dosierung, sind fluessige Waschmitteln von empfindlichen Personen meist viel weniger vertraeglich.
Mich wuerde interessieren, welche Versuchsreihen  gemacht wurden, um feststellen zu koennen: " ... dass die Fa. Henkel für das zukünftige Persil sensitive mit einem neuartigen Parfüm arbeitet, bei dem von den einzelnen Komponenten keine allergischen Reaktionen bekannt sind".
Mich weurde ferner interessieren, wie hier  "Duftstoffallergiker" definiert werden.
Nach den Antwortschreiben ist davon auszugehen, dass an die Menschen mit Duftstoffunvertraeglichkeiten, die aufgrund der fluechtigen Substanzen in Parfuems Kopfschmerzen, Schlafstoerungen, Herzrasen, Herzrhythmusstoerungen, Schwindel, Panikattacken,´und vieles andere bekommen, nicht gedacht wird.
 
===================================================

ELEKTRO-MAGNETISCHE STRAHLUNG
 
REFLEX-Studie (EU-PROJEKT)  als PDF zum Herunterladen: http://www.verum-foundation.de/cgi-bin/content.cgi?id=euprojekte01
Vorschau auf die Reflex-Studie http://www.gigaherz.ch/858/
und REFLEX-Studie http://omega.twoday.net/stories/330908/
 
 ===================================================
 
INFOS  von  Organisationen
 
Von Coordination gegen BAYER-Gefahren
12. Januar 2005
Studienergebnisse aus Japan zu Glufosinat: BAYER-Pestizide gefaehrdet kindliche Endwicklung
Japanische Wissenschaftler warnen vor Risiken des von der Firma BAYER vertriebenen Pestizids Glufosinat. Dr. Yoichiro Kuroda vom Tokyo Metropolitan Institute for Neuroscience kommt in der Fachzeitschrift Kagaku zu dem Ergebnis, dass Glufosinat die Entwicklung des menschlichen Gehirns beeinträchtigen und Verhaltensstörungen hervorrufen kann.
 
 „Wem die Gesundheit von Kindern am Herzen liegt, der sollte mit diesen Agrochemikalien sehr vorsichtig sein“, warnt Dr. Kuroda. „Das menschliche Gehirn ist während seiner Entwicklung sehr empfindlich. Die Chemische Industrie hat diese Risiken bislang nicht beachtet“. Kuroda leitet die von der japanischen Regierung finanzierte Untersuchung  Effects of Endocrine Disrupters on the Developing Brain (Auswirkungen hormoneller Störungen auf die Entwicklung des Gehirns). Glufosinat wird seit den 80er Jahren im Obst-, Wein-, Getreide- und Gemüsebau
eingesetzt und gehört in Europa und den USA zu den meistverwendeten Herbiziden. Der Wirkstoff ist in den BAYER-Produkten Liberty und Basta enthalten, im vergangenen Jahr setzte BAYER  hiermit knapp 200 Millionen Euro um. Das Unkrautbekämpfungsmittel wird von BAYER auch in Kombination mit gentechnisch verändertem  Saatgut (Raps, Mais, Reis, Zuckerrüben) angeboten.
Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren fordert den Konzern auf, die toxischen Analysen aller Chemikalien und Pestizide offen zu legen: „Es kann nicht angehen, dass Chemikalien über Jahrzehnte verkauft werden, ohne dass die Öffentlichkeit deren Risiken kennt. Das Beispiel Glufosinat zeigt, dass die Unternehmen notfalls gezwungen werden müssen, alle Substanzen auf Gesundheitsrisiken hin zu untersuchen und die Forschungsergebnisse frei zugänglich zu machen“. Erst vor wenigen Monaten hatte BAYER eine juristische Schlappe erlitten, als die Firma den Umweltverband Friends of the Earth daran hindern wollte, Studienergebnisse über Risiken von Glufosinat zu veröffentlichen.
Weltweit ist BAYER der zweitgrößte Pestizid-Herstellern. Im Sortiment befinden sich auch extrem gefährliche Wirkstoffe wie Parathion, Monocrotophos, Fenamiphos und Aldicarb.
Hintergrund: Artikel aus „Japan Times:   http://www.japantimes.co.jp/cgi-bin/getarticle.pl5?nn20041207f1.htm 
Coordination gegen BAYER-Gefahren CBGnetwork@aol.com   www.CBGnetwork.de 

 

***
Vom Umweltinstitut München e.V. - Newsletter vom 22. Dezember 2004
Sozialabbau, Risikotechnologien und der Verzicht auf Umweltschutz werden uns als Überlebensstrategien verkauft, gerade so, als ob die gegenwärtige Form der Globalisierung ein Naturgesetz wäre. Aber es gibt keine ernsthafte Alternative zur Erhaltung unserer Umwelt! Weder der Verzicht auf soziale Errungenschaften und Umweltschutz noch der Abbau von Sicherheitsstandards bei der Atom- oder Gentechnik sind zukunftsfähig. Stattdessen sollten wir dazu beitragen,
Umwelt- und Verbraucherschutz nicht zum Globalisierungsopfer, sondern zum Exportschlager zu machen.
Wir wollen die Pläne zur Wiederbelebung der Atomindustrie durchkreuzen und die Gesundheitsvorsorge sowie den Verbraucherschutz vor allem in den Bereichen Radioaktivität, Gentechnik in Lebensmitteln und Mobilfunkstrahlung verbessern. Und wir werden denen entgegentreten, die nicht müde werden, Arbeitsplätze und Umweltschutz gegeneinander auszuspielen und dabei die Profite in die eigene Tasche stecken. ...
Die falschen Thesen der Agro-Industrie:  Gentech-Pflanzen erfüllen Erwartungen nicht http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m407.htm
Die Irrtümer der Gentechnologie: Die Gentechnologie manipuliert an den Bausteinen des Lebens, ohne deren Funktion und Zusammenwirken genau zu kennen. http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m406.htm
Pharma-Pflanzen: Tollwut-Impfstoff im Müsli? http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m408.htm
Die Atomlobby versucht, eine "Renaissance der Atomkraft" herbeizureden: Atomenergie - ein Auslaufmodell http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m410.htm
Elektrosmog: Handy in Bus und Bahn belastet Passagiere stark http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m409.htm
 
Der Duft von Weihnachten, ist das Zimtstern und Bratapfel? Oder Bratwurst und Döner auf dem Weihnachtsmarkt?
Der Trend der Vermarktung geruchsaktiver Stoffe ist ungebrochen und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Das Spülmittel in der "Winter-Edition" Vanille + Zimt und Wintertraum deutet an, was uns zukünftig erwartet: der "Duft des Monats" oder die neueste Komposition des Abscheulichen (gibt es schon), die Verwandlung des Wohnzimmers in einen orientalischen Bazar oder gar Raumspray "kalter Aschenbecher" als tiefgehende Remineszenz an durchzechte Nächte und jugendliche Sünden... ?
Das Umweltbundesamt rät davon ab, Duftstoffe wahllos einzusetzen. Und ab 2005 müssen bestimmte Duftstoffsubstanzen auf der Kosmetikverpackung angegeben werden. Und von Duftkerzen raten die Prüfer der Stiftung Warentest ab. Daher wünschen wir Ihnen schöne, authentische Weihnachtstage und ein "duftes" Neues Jahr!

Die Nachrichten im Überblick
1. Shampoo und Co können auf die Nerven gehen: Antimikrobieller Inhaltsstoff schädigt Nervenzellen (wissenschaft.de)
2. Wie gut ist die Luft, die Sie atmen? (Rat für nachhaltige Entwicklung)
3. Studie: Benzol sogar noch gefährlicher als angenommen (chemie.de)
4. BUND fordert Verbot von giftigen Weichmachern in Medizinprodukten (BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) ...
 
Umweltinstitut München e.V. http://www.umweltinstitut.org   hu@umweltinstitut.org 
 
***
 
Von PAN (Pestizid Aktions-Netzwerk e.V )
 
Hamburg, 10.1.2005 Pestizidreduktion in Deutschland : Neue Website online
Im Januar 2005 beginnt offiziell das "Reduktionsprogramm chemischerPflanzenschutz" der Bundesregierung. PAN Germany ist jetzt mit einer neuen Homepage online, auf der anhand verschiedener Indikatoren die Erfolge des Programms gemessen und Hintergrundinformationen zum Thema zur Verfügung gestellt werden.
Unter dem Slogan "Pestizid-Reduktion - Pestizide passen nicht ins Leben" begleitet die Umweltschutzorganisation Pestizid Aktions-Netzwerk e. V. (PAN Germany) das Regierungsprogramm zur Pestizidreduktion. Unter http://www.pestizidreduktion.de stehen jetzt Informationen rund um das Thema für alle Interessierten zur Verfügung. Zunächst liefert die Website grundlegende Informationen zu Themen wie der Pestizid-Rückstandssituation in Deutschland und Stellungnahmen von PAN Germany zum Regierungsprogramm.
Carina Weber, Geschäftsführerin von PAN Germany: "Die Informationen auf der Homepage bilden die Grundlage dafür, zukünftig die Wirkung des Programms über die Zeit anhand spezieller Indikatoren für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen und das Programm kritisch, unabhängig und konstruktiv zu begleiten ".
Das "Reduktionsprogramm chemischer Pflanzenschutz" der Bundesregierung wurde am 29. Oktober 2004 von Verbraucherministerin Künast der Öffentlichkeit vorgestellt. PAN Germany hält ein kraftvolles Pestizid-Reduktionsprogramm angesichts von Pestizidrückständen in über der Hälfte der in Deutschland untersuchten Proben pflanzlicher Lebensmittel und angesichts der Grenzwertüberschreitungen bei jedem zehnten Obst und Gemüse für unverzichtbar.
In Fachkreisen besteht ein weitreichender Konsens, dass in absehbarer Zeit alleine in der konventionellen Landwirtschaft 30% des Pestizideinsatzes eingespart werden können. Im neuesten Umweltgutachten forderte der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen 2004 eine Festlegung des Pestizid-Reduktionsziels von 30% bis im Jahr 2008. In anderen europäischen Ländern existieren bereits seit längerem nationale Pestizidreduktionsprogramme, z.B. in Dänemark, Schweden und Norwegen.
Weitere Informationen: Carina Weber, E-Mail: mailto:carina.weber@pan-germany.org  http://www.pan-germany.org
 
===================================================

INFOS in Kurzform aus unterschiedlichen Quellen
 
06.01.2005
Italienisches Rauchverbot: Grappa ohne Glimmstengel. Nach der Pasta noch ein Vino oder Grappa, dazu eine Zigarette - auf diese Freuden müssen Raucher ab Montag in italienischen Restaurants verzichten. Nach einem allerletzten Aufschub tritt das strenge Rauchverbot in Italien mit Strafen bis zu 2200 Euro in Kraft - gegen den Widerstand von zwei Ministern. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,druck-335709,00.html 
 
Passivrauchen: Zigaretten vernebeln Kinderhirne Zigarettenrauch kann nicht nur körperliche Schäden verursachen, sondern auch das Hirn beeinflussen. Eine Studie unter 4000 Kindern und Jugendlichen ergab, dass schon kleine Qualmwolken die Lese- und Rechenfähigkeit sowie das logische Denken schmälern.
 
23.12.2004
Zusammenhang zwischen reinigungsmitteln und keuchendem Atem
Sensibilisierung besteht bereits im Mutterleib  http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=041223014
 
22.12.2004
Genetische Prädisposition bei Lungenkrebs – Arsen als Umweltfaktor REYKJAVIK. Neun von zehn Lungenkrebserkrankungen sind die Folge des Rauchens, doch es erkrankt nicht jeder Raucher. Es könnte also weitere Risikofaktoren geben, denen isländische Forscher in einer ... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=11579&md5=acd2c7d3889264afdb70ef63a3187f36 
 
Qualmfrei: Mehr Nichtraucher-Plätze in Gaststätten Berlin (dpa) - In Deutschlands Restaurants sollen die Ecken für Nichtraucher größer werden: Für sie sollen zunächst 40 Prozent der Plätze reserviert bleiben. Das will die Bundesregierung in Gesprächen mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband... http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2004&m=12&d=22&id=117045 
 
Rauchen „zunehmend uncool“ BERLIN. Immer weniger Jugendliche in Deutschland greifen zur Zigarette. Die Zahl der 12- bis 17-jährigen Raucher sei seit 1997 von 28 auf 23 Prozent zurückgegangen, sagte die Drogenbeauftragte der ... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=11559&md5=acd2c7d3889264afdb70ef63a3187f36 
 
Nachgefragt: Immer mehr Verbraucher gegen Gen-Food Nürnberg (dpa) - Gentechnisch veränderte Lebensmittel werden einer Umfrage zufolge von immer mehr Bundesbürgern abgelehnt. 44 Prozent wollen solche Produkte «unter keinen Umständen» konsumieren, ergab eine Studie des Marktforschers GfK. http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2004&m=12&d=22&id=117041 
 
21.12.2004 
Prion-Proteine stoeren neuronale Kommunikation Absterbende Gehirnzellen sind nicht die Ursache für die schweren neurologischen Symptome bei Prion-Erkrankungen wie BSE oder der Creutzfeldt-Jakob. Offenbar verursacht eine Akkumulation von pathogenen Prion-Proteinen in Nervenzellen vor allem Schäden an den Nervensynapsen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=339149,3785,/medizin/bse
 
Nachgefragt: Immer mehr Verbraucher gegen Gen-Food Nürnberg (dpa) - Gentechnisch veränderte Lebensmittel werden einer Umfrage zufolge von immer mehr Bundesbürgern abgelehnt. 44 Prozent wollen solche Produkte «unter keinen Umständen» konsumieren, ergab eine Studie des Marktforschers GfK. http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2004&m=12&d=22&id=117041 
 
Fiskus beteiligt sich an behindertengerechtem Umbau. Bei behindertengerechtem Umbau des eigenen Hauses oder der Mietwohnung gewährt der Staat Steuervorteile. Dafür müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=338396,3785,/geldundrecht/recht
 
Luftroehrenkrebs ist doch eine Berufskrankheit. Ein durch Asbestfasern verursachter Luftröhrenkrebs kann als Berufskrankheit anerkannt werden. Das entschied das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen in Essen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=339119,3785,/medizin/krebs

===================================================
 
RECHT
 
Neues in V/SB-INFO
In der Zwischenzeit sind die Arbeiten von http://www.anhaltspunkte.de erheblich fortgeschritten: Das neue Buch und die CD "Sozialrecht" mit Kommentierungen zu dem Schwerbehindertenrecht, der Krankenversicherung, der Pflegeversicherung, der Rentenversicherung, der Unfallversicherung, den neuen Reglungen zur Arbeitlosen- und Sozialhilfe (Hartz 4), liegen zumindest in Rohfassung vor. Wir sind sicher, dass beide Werke 2005 recht kurzfristig verfügbar sein werden.
Als "Nebenprodukt" ist die Rechtsprechungsübersicht 2001 - 2004 angefallen.
Als besonderen Service bieten wir - anhaltspunkte.de und VS/B - INFO - diese Übersicht über die in den Jahren 2001 bis 2004 erfasste Rechtsprechung im Schwerbehindertenrecht, im Sozialen Entschädigungsrechte etc. im PDF-Format (231 kb) zum Download an. Die Übersicht umfasst 26 Seiten, ist vorformatiert ausdruckbar und eignet sich für den "Papierliebhaber" hervorragend zum Schmökern.
Sie finden die Übersicht ab sofort unter http://www.uwendler.de/vsb/ ab Beginn des Jahres 2005 wird sie in der online-Zeitung von
http://www.anhaltspunkte.de, die regelmäßig und kostenlos alle zwei Monaten erscheint und aktuelle Informationen über alle Rechtsgebiete des Sozialrechts beinhaltet, ebenfalls zur Verfügung stehen.
Ein Service von http://www.uwendler.de/vsb/
und von http://www.anhaltspunkte.de
 
=================================================== 

TERMINE

1. Bamberger Mobilfunksymposium am Samstag, 29. Januar 2005.
 
***
 
Klinische Neurophysiologie: Evozierte Potenziale - Neurovegetative Funktionsdiagnostik in Recklinghausen
Mitte Februar 2005 findet in Recklinghausen die Tagung "Klinische Neurophysiologie: Evozierte Potenziale - Neurovegetative Funktionsdiagnostik" statt. Die klinische Elektrophysiologie bietet eine Vielzahl von Untersuchungsmethoden, die eine objektiv messbare Unterstützung von Anamnese und klinisch-neurologischer Untersuchung für Diagnose und Therapie ermöglichen. Evozierte Potenziale und die Transkranielle Magnetstimulation sind seit langem etablierte Methoden zur Therapie und Diagnostik vieler Erkrankungen. Am Beispiel der Multiplen Sklerose wird das gesamte Spektrum der diagnostischen Methoden und deren Stellenwert diskutiert. ... Die Veranstaltung findet vom 11. bis 13. Februar 2005 im Festspielhaus und Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen statt,
 
===================================================
 
TV
 

SWR BW Fr - 14.01.2005    22:00  Nachtcafé

Gefahren, Ängste, Katastrophen - Was hat der Mensch in der Hand?  Gäste bei Wieland Backes
Moderation: Wieland Backes
Gast: Witta Pohl, Dr. Martin Salm, Claus Koch, Volker Hartenstein, Prof. Walter Krämer, Christa Bücher, Peter Fischer
Internetadresse der Sendung 
http://www.swr.de/nachtcafe/archiv/2005/01/14/index.html

Anmerkungen Scherrmann im naechsten newsletter
 

===================================================

WISSENSCHAFT
 
Anzahl der Verschreibungen von Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen stark angestiegen
Die Verschreibungsrate von Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen ist zwischen 1992 und 2001 um das 1,7fache angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Centre for Pediatric Pharmacy Research in London, Großbritannien. Für die Studie durchsuchten die Forscher die UK General Practice Research Database hinsichtlich des Verschreibungsverhaltens der Ärzte bei Antidepressiva, der Faktoren zur Erkrankungsprävalenz sowie der Zeitdauer und der Abbrüche einer medikamentösen antidepressiven Therapie. Insgesamt erhielten zwischen dem 1. Januar 1992 und dem 31. Dezember 2001 knapp 25.000 Patienten mehr als 93.000 Rezepte für Antidepressiva. 55,7 Prozent wurden mit trizyklischen Antidepressiva, 41,8 Prozent mit selektiven Serotoninwiederaufnahmeinhibitoren (SSRI) und 2,9 Prozent mit anderen Antidepressiva behandelt. Während des Untersuchungszeitraums stieg die Verschreibungsrate der trizyklischen Antidepressiva um 30 Prozent, die Verordnung von SSRIs nahm sogar um das Zehnfache zu. Die Hauptgründe für die Verschreibung trizyklischer Antidepressiva bei Kindern unter zehn Jahren waren den Daten der Studie zufolge mit 75,1 Prozent nächtliches Einnässen, bei den über 15-Jährigen mit 45,8 Prozent Depressionen. Die mittlere Behandlungsdauer betrug bei den trizyklischen Antidepressiva 30 Tage, bei den SSRIs im Schnitt 58 Tage. Patienten, die mit trizyklischen Antidepressiva behandelt wurden, brachen die Therapie häufiger ab als diejenigen, die SSRIs einnahmen. http://www.neuronews.de/linkto.php?ABOID=31666&ATID=5068&UID=438 
 
*
 
Alzheimererkrankung durch erhöhte Quecksilberbelastung?
Eine erhöhte Quecksilberbelastung kann möglicherweise zu einem Morbus Alzheimer führen. Dieses Resultat zeigt eine Studie des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg. Die Wissenschaftler fanden unter anderem heraus, dass aufgrund unterschiedlicher Quecksilberentgiftungskapazitäten einige Menschen besonders empfindlich auf eine Exposition mit Quecksilber reagieren. Somit könnte eine Quecksilberbelastung bei diesen Personengruppen tatsächlich in ursächlichen Zusammenhang mit der Entstehung eines Morbus Alzheimer gebracht werden. Mittels Blutuntersuchungen sind die Freiburger Ärzte nun in der Lage, diesen möglicherweise bestehenden Risikofaktor zu ermitteln. In einer weiteren Studie sichten die Forscher derzeit über 1.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen zu diesem Themenkomplex. Abstrakt:  http://www.neuronews.de/linkto.php?ABOID=31666&ATID=5067&UID=445 
 
 
===================================================
POLITIK - BEHOERDEN
===================================================

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Pressestelle

17. Dezember 2004 Müller: Junge Mädchen über besondere Gefahren des Rauchens informieren  "Wer die Pille nimmt, sollte erst recht nicht rauchen" 
Nicht nur die Lungenkrebsrate bei Frauen ist angestiegen, auch das Schlaganfall-Risiko bei jungen Frauen kann wachsen. Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller nahm aktuelle Zahlen zum Anlass, junge Frauen zum Ausstieg vom Rauchen aufzurufen. "Häufig wollen junge Frauen nicht mit dem Rauchen aufhören, weil sie fürchten, dann an Gewicht zuzunehmen. So wird das Schlankheitsideal zum echten Gesundheitsproblem", warnte Müller heute bei der Experten-Hotline zur Rauchfreien Schule. Besonders Mädchen und junge Frauen, die die Pille nehmen und zudem rauchen, gefährden ihre Gesundheit über Maß. "Ich hoffe, wir können Frauenärzte und Jugendärzte gewinnen, aktiv auf rauchende junge Patientinnen zuzugehen, sie für die besonderen Gefahren zu sensibilisieren und zum Ausstieg zu bewegen", betonte Müller.
Einen weiteren wichtigen Weg, junge Menschen vom Nichtrauchen zu überzeugen sieht Müller in der Rauchfreien Schule. "In der Schule erreichen wir alle Jugendlichen in ihren Cliquen. Das Zugehörigsein-Wollen zu diesen Freundeskreisen ist oft der Auslöser, mit dem Rauchen anzufangen. Hier rechtzeitig anzusetzen, kann den Einstieg verhindern oder wenigstens hinausschieben", erklärte die Staatssekretärin. Bis Herbst 2005 werde ein Gesetzentwurf über ein Rauchverbot an Schulen auf dem Tisch liegen. Berücksichtigt werden dabei die Ergebnisse aus dem Modellprojekt "Rauchfreie Schule" an 30 Schulen in Bayern, die mit suchttherapeutischer Unterstützung Wege zur Rauchfreiheit aufzeigen werden. Besonderes Augenmerk wird auf Ausstiegshilfen und Raucherentwöhnungsprogramme zu legen sein. Die Rauchfreie Schule ist ein Projekt der neuen Bayerischen Gesundheitsvorsorge-Initiative Gesund.Leben.Bayern des Gesundheitsministeriums. Weitere Infos unter www.gesundheit.bayern.de .
35 % der jungen Leute zwischen 12 und 24 Jahren in Bayern rauchen. Der Anteil der Mädchen und jungen Frauen daran steigt. Bei den 18 bis 20jährigen rauchen bereits mehr Mädchen als Jungs; der Anteil beträgt etwa 50 Prozent.
Experten zufolge ist die Zahl der Todesfälle durch Lungenkrebs bei den Frauen dramatisch um ein Viertel gestiegen.

===================================================

BUNDESTAG

Berlin: Fr, 07.01.2005  Verbraucherschutz/Antwort

KEINE ERBGUTINFORMATION VON GENVERÄNDERTEN PFLANZENTEILEN IN MILCH GEFUNDEN

Berlin: (hib/SAS) Bislang konnten keine Erbgut transportierenden Stücke von gentechnisch veränderten Pflanzenzellen in Milch nachgewiesen werden. In ihrer Antwort (15/4572) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (15/4447) stellt die Bundesregierung allerdings klar, dass Untersuchungen Spuren von Erbgutinformation (DNA) aus nicht gentechnisch veränderten Pflanzenzellen nachgewiesen haben.

Ob das Vorkommen von Erbgutinformation aus einem bestimmten Teil der Pflanzenzellen in der Milch natürlich ist, dazu seien zurzeit keine gesicherten Aussagen möglich. Ungeklärt sei auch, auf welchem Weg diese in die Milch gelangten. Denkbar sei etwa ein Übertritt der DNA-Bruchstücke aus dem Verdauungstrakt in die Blutbahn und von dort in die Milch. Untersuchungen dazu, ob diese DNA-Bruchstücke in der Milch vom menschlichen Körper in gleicher Weise verdaut werden wie vollständige Gene in Milchprodukten, ohne dass sie eine weitere biologische Wirksamkeit entfalten, sind der Regierung nach eigenen Angaben nicht bekannt. Im Weiteren verweist sie auf Untersuchungen, die den DNA-Gehalt von Milch mit etwa zwei Mikrogramm pro Milliliter beziffern. Die Liberalen hatten Untersuchung von Milchproben eines hessischen Landwirts, der seinen Tieren gentechnisch veränderte Pflanzen als Futter gegeben hatte, zum Anlass für ihre Anfrage genommen.

Hervorhebung: Scherrmann

***

23.12.2004  Familie/Gesetzentwurf

REGIERUNG WILL DISKRIMINIERUNGEN GENERELL ÄCHTEN

Berlin: (hib/VOM) Die Bundesregierung will drei EU-Richtlinien in deutsches Recht umsetzen, die zum Ziel haben, eine Diskriminierung von Menschen generell zu verhindern. In ihrem Gesetzentwurf (15/4538), der unter anderem ein Antidiskriminierungsgesetz sowie ein Gesetz zum Schutz der Soldatinnen und Soldaten vor Diskriminierungen enthält, heißt es, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität seien zu verhindern oder zu beseitigen. Festgelegt werden der Anwendungsbereich (Arbeitsleben, soziale Vergünstigungen, Bildung, zivilrechtlicher Teil) und die Begriffe der unmittelbaren und mittelbaren Diskriminierung sowie der Belästigung und sexuellen Belästigung. Darüber hinaus geht es um die arbeitsrechtlichen Bestimmungen zum Schutz der Beschäftigten mit einem ausdrücklichen Benachteiligungsverbot sowie seinen Ausnahmeregelungen. Beschrieben werden ferner Maßnahmen und Pflichten des Arbeitgebers sowie die Rechte der Beschäftigten, die aus dem Beschäftigtenschutzgesetz hervorgehen. Kernstück seien dabei Regelungen zur Entschädigung und zum Schadensersatz. Darüber hinaus enthält der Gesetzentwurf Regelungen zum Schutz vor Benachteiligungen im Zivilrechtsverkehr. Über das EU-Recht hinausgehend werden auch die Merkmale Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Identität und Geschlecht in den zivilrechtlichen Diskriminierungsschutz einbezogen, weil, so die Regierung, ansonsten wesentliche Bereiche des rechtlichen Lebens aus den Benachteiligungsschutz ausgeklammert blieben.

Die Regierung betont, dass der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Diskriminierungen zukomme. Die Stelle werde beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingerichtet. Sie werde neben den Beauftragten des Bundestages oder der Regierung, die ebenfalls gegen Diskriminierungen bestimmter Personengruppen vorgehen, unabhängig die Betroffenen informieren und beraten, Beratung durch andere Stellen vermitteln und eine gütliche Beilegung zwischen den Beteiligten anstreben. Zusätzlich habe die Stelle die Aufgabe, wissenschaftliche Untersuchungen vorzunehmen, dem Bundestag regelmäßig über Diskriminierungen zu berichten und Empfehlungen abzugeben. Der Antidiskriminierungsstelle werde ein "beratender Beirat" beigeordnet. Für Unternehmen könnten aus der Anwendung der Vorschriften nur dann zusätzliche Kosten entstehen, wenn sie im Geschäftsverkehr unzulässige Unterscheidungen wegen der im Gesetz genannten Merkmale vornehmen, berichtet die Regierung. Sowohl Unternehmen als auch öffentliche Dienststellen könnten schadensersatzpflichtig werden, wenn sie Beschäftigte oder Bewerber diskriminieren. Die Regierung geht davon aus, dass Frauen bei allen Diskriminierungsmerkmalen besonders betroffen sind. Sie hält es daher für wichtig, dass Frauen auch von den neuen Schutzmöglichkeiten Gebrauch machen. Frauen benötigten daher eine besondere Ermutigung, sich gegen Diskriminierungen zur Wehr zu setzen.

Anmerkung Scherrmann: Fuer Maenner und besonders fuer Frauen mit Schadstoffindizierten Krankheiten  ist es fast unmoeglich, sich gegen Diskriminierung zur Wehr zu setzen, u. a. weil ueberhaupt noch kein Unrechtsbewusstsein von Seiten der Medizin, der Gutachter, Richter, ... der Bevoelkerung besteht.  Schutzmoeglichkeiten, z. B. in Form von schadstoffarmen (und somit auch rauch- und duftstofffreien) Raeumen fuer diese Frauen und Maenner sind nicht vorgesehen.

***

Berlin: Mi, 22.12.2004  "TEILWEISE BEDENKLICHER" ANTEIL VON RÜCKSTÄNDEN IN OBST UND GEMÜSE

Berlin: (hib/BOB) Bei Obst und Gemüse deutscher Herkunft (Birnen, Erbsen, Johannisbeeren und Kopfsalat) sind in den Jahren 2002 und 2003 überdurchschnittlich häufig die Rückstandshöchstmengen überschritten worden. Zu den Rückständen zählten auch Pflanzenschutzmittel, so die Bundesregierung in ihrer Antwort (15/4466) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (15/4006). Trotz des "teilweise bedenklichen" Anteils an Überschreitungen von Rückstandshöchstmengen bei einzelnen Lebensmitteln gebe es wegen der kalkulierten Sicherheitsabstände, von Einzelfällen abgesehen, keine Hinweise darauf, dass der Verzehr von Obst und Gemüse mit gesundheitlichen Schäden einhergehen könnte. Die Regierung beruft sich dabei auf Angaben des von Bundesverbraucherschutzamt regelmäßig veröffentlichten Lebensmittelmonitoring-Berichts und auf Berichte über die Kontrolle von Rückstandshöchstmengen an die Europäische Kommission. Die Regierung weist daneben darauf hin, Pflanzenschutzmittel würden im Zulassungsverfahren umfassend auf ihre Unbedenklichkeit im Hinblick auf mögliche gesundheitliche Auswirkungen geprüft. Nicht für alle Kulturen insbesondere des Obst- und Gemüsebaus stehe eine ausreichende Palette solcher Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen zur Verfügung. Um diese Lücken zu schließen, würden sowohl seitens der Zulassungs- und Bewertungsbehörden des Bundes und der Länder als auch von der Pflanzenschutzmittel herstellenden Industrie und den Anbauverbänden "große Anstrengungen" unternommen, um die regionale Produktion der betreffenden Kulturen in Deutschland weiterhin zu ermöglichen. Hierzu gehöre auch, dass für die Fälle, in denen nichtchemische Pflanzenschutzverfahren nicht verfügbar oder nicht praktikabel seien, zugelassene chemische Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stehen.

Hervorhebung, Anmerkung Scherrmann: "Die Regierung weist daneben darauf hin, Pflanzenschutzmittel würden im Zulassungsverfahren umfassend auf ihre Unbedenklichkeit im Hinblick auf mögliche gesundheitliche Auswirkungen geprüft."  "Umfassend" kann sehr unterschiedlich definiert werden. Fuer mich ist die Pruefung keinesfalls "umfassend". Siehe auch oben unter "Infos von PAN".

***

Umwelt/Große Anfrage VERZÖGERUNG BEI DER ZUTEILUNG VON EMISSIONSBERECHTIGUNGEN BEGRÜNDEN

Berlin: (hib/WOL) Nach den Gründen für die abermalige Verzögerung bei den Zuteilungen der Emissionsberechtigungen um mehrere Wochen erkundigt sich die CDU/CSU in einer Großen Anfrage (15/4461). Die Fraktion bezieht sich dabei auf das Kyoto-Protokoll, wonach unter anderem dem Emissionshandel sowie den projektbezogenen Mechanismen von Clean Development Mechanism (CDM) und Joint Implementation (JI) Instrumente gegeben seien, die eine kosteneffiziente und flexible Umsetzung zur Senkung der Treibhausgasemissionen ermöglichen. Die EU habe mit der Emissionshandelsrichtlinie den Mitgliedsstaaten bis zum 31. Dezember 2003 Zeit gegeben, diese Vorschriften in nationales Recht umzusetzen und die Bundesregierung habe zur Erfüllung dieser Pflicht das Treibhausgasemissionshandelsgesetz (TEHG), das Zuteilungsgesetz 2007 (ZuG), die Zuteilungsverordnung 2007 (ZuV) und weitere Rechtvorschriften erlassen. Entsprechend habe vom 31. August bis zum 20. September das Antragsverfahren zur Zuteilung von Emissionsberechtigungen nach Maßgabe des TEHG stattgefunden. Nach der EU-Emissions- und Handelsrichtlinie hätten Entscheidungen über die Zuteilung von Berechtigungen für die erste Handelsperiode von 2005 bis 2007 bis Ende September 2004 gefällt werden müssen, erklärt die CDU/CSU.

Aufgrund des späten Inkrafttretens des ZuG sei aber die im TEHG vorgesehene Frist für die Zuteilung der Emissionsberechtigung auf die Zeit vom 21. September bis 1. November verschoben worden. Nach Mitteilung der deutschen Emissionshandelsstelle würden die Entscheidungen über die Anträge in der gewünschten elektronischen Form sogar erst deutlich nach dem 1. November 2004 getroffen. Die Bundesregierung soll darlegen, wie sich den verspäteten Bescheid über die Zuteilungsanträge für Unternehmen mit den Bedürfnissen nach Planungs- und Rechtssicherheit für die vom Emissionshandel betroffenen Anlagenbetreiber vereinbaren lässt. Von Interesse sind dabei mögliche Schwierigkeiten mit der zur Antragstellung benutzten Software sowie für die Abstimmung zwischen Bundesumweltministerium und den Softwareherstellern. Gefragt wird, wie viele Unternehmen eine Zuteilung nach Anlagenteilen beantragt haben und welche Zahl der gestellten Anträge nachbesserungsbedürftig waren. Dargelegt werden soll auch, wie mit Anträgen verfahren wurde, die auf postalischem Weg eingereicht wurden, wie eine abweichende Beantragung im Rahmen der Verwaltungspraxis behandelt wurde, wie viele Anlagenbetreiber mit ihren Anträgen erfolgreich waren und wie viele Emissionsberechtigungen insgesamt erteilt wurden. IM BUNDESHAUS NOTIERT:

===================================================

UBA - UMWELTBUNDESAMT

Berlin, den 12.01.05  Gemeinsamer Stoffdatenpool Bund/Länder
Seit zehn Jahren hochwertige und schnelle Informationen über Chemikalien
Datenbank GSBL ist wichtiges Instrument bei Unfällen, für Aufsichtsbehörden und Wissenschaft
Seit nunmehr zehn Jahren liefert der Gemeinsame Stoffdatenpool Bund/Länder - kurz: GSBL - verlässliche Daten für Einrichtungen aus Bund, Ländern und Kommunen. Zum Beispiel für Feuerwehr und Polizei - bei einem Unfall mit gefährlichen Chemikalien. Der zentrale Datenbestand stellt rund um die Uhr aktuell und informativ wichtige Details zu chemischen Stoffen und deren Einflüsse auf Mensch und Umwelt, deren Gefahrenpotenzial sowie Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bereit. Grundlage dieses Datenpools bildet eine Vereinbarung des Bundesumweltministeriums (BMU) mit den Bundesländern. Die Bundes- und Länderbehörden erarbeiten die Daten des GSBL - bei der Koordinierungsstelle im UBA werden sie mit Hilfe eines komplexen Softwaresystems zusammengeführt. Hier wird der zentrale Datenpool auch verwaltet und gepflegt.
Vor allem die Gefahrstoff-Schnellauskunft - ein Bestandteil der GSBL - ist seit Jahren ein wichtiges und viel genutztes Instrument zur Gefahrenabwehr. Insbesondere solche Institutionen - wie Feuerwehr, Polizei, Zoll und Umweltämter - nutzen die bundesweite Vernetzung der Daten bei Katastrophen, Unfällen sowie Havarien und Störfällen mit gefährlichen Stoffen. Für die Aufsichtsbehörden der Länder ist der GSBL zum Beispiel für emissions- und wasserrechtliche Fragestellungen interessant. Im wissenschaftlichen Bereich wird das hohe Qualitätsniveau der umfassenden Daten geschätzt, welches etwa für die ökotoxikologische Gefahreneinschätzung einzelner Stoffe und Stoffgemische und für die Auswahl der richtigen Ersteinsatzmaßnahmen wichtig ist.
Die Erweiterung der Europäischen Union stellt neue Anforderungen bei der Gestaltung der Stoffinformations-Systeme des GSBL. Hier werden zukünftig auch wichtige Informationen gemäss der europäischen Gesetzgebung - nicht nur für den Umweltsektor - erfasst und bereit gestellt. Der GSBL liefert dafür eine bereits erprobte und von 15 Bundesländern genutzte Lösung, sowohl auf konzeptioneller als auch auf softwaretechnischer Basis. Beim Entwurf der Informationstechnik zur neuen europäischen Chemikalienpolitik REACH (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals') fließen bereits jetzt erste konzeptionelle Ideen ein.
Als Teil der elektronischen Verwaltung, der eGovernment-Dienstleistungen des Bundes wird der GSBL auch in diesem Jahr auf der Computermesse CeBIT dem Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.
Schon jetzt ist unter der Adresse http://www.gsbl.de ein Zugriff auf einen kleinen Ausschnitt der Stoffinformationen des GSBL möglich.
 
 
***
 
Berlin, den 11.01.05
"Bundeshauptstadt Energiesparen" gesucht. Der Wettbewerb hat begonnen und geht bis zum 15. April 2005
Am Montag, den 10. Januar 2005, begann in Deutschland der Wettbewerb um den Titel "Bundeshauptstadt Energiesparen". Gesucht werden deutsche Städte und Gemeinden mit den besten Ergebnissen im Energiesparen und höchster Energieeffizienz. Der vom Umweltbundesamt (UBA) geförderte Wettbewerb wird von der deutschen Umwelthilfe (DUH) organisiert. Schirmherr ist Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Der Präsident des UBA, Prof. Dr. Andreas Troge, begrüßt diesen Wettbewerb und sagt: "Energiesparen hat einen dreifachen Nutzen: Es schont die Energievorräte, verringert den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase und spart den Kommunen Geld, das dann für andere Dinge genutzt werden kann." Das UBA hofft, dass sich viele Städte und Gemeinden an diesem Wettbewerb beteiligen. Hier können sich Kommunen nicht nur untereinander messen, sondern auch wertvolle Erfahrungen austauschen und neue Tätigkeitsfelder zum Energiesparen erschließen. Das ist gut für die Umwelt, für das Klima und für die Menschen.
Mit einem Fragebogen werden alle Energiespar- und Energieeffizienzmaßnahmen kommunaler Liegenschaften ermittelt. Zudem werden kommunale Aktivitäten bei der Energieberatung der Bürgerinnen und Bürger sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz erfasst. Die Teilnahme am Wettbewerb ist freiwillig.
Bis zum 15. April 2005 können die Städte und Gemeinden ihr Energiespar-Profil bei der DUH einreichen. Die Antworten werden nach einem Punktesystem durch ein Team der Deutschen Umwelthilfe bewertet. Die Kommune mit den meisten Punkten erhält den Titel "Bundeshauptstadt Energiesparen".
Zusätzlich werden die besten Kommunen folgender drei Kategorien prämiert: bis 20.000 Einwohner, von 20.000 bis 100.000 Einwohner sowie mehr als 100.000 Einwohner.
Nach Abschluss des Wettbewerbs ist geplant, vorbildliche Konzepte auf sechs Workshops zu präsentieren und bundesweit bekannt zu machen.
Neben dem Bundesumweltministerium (BMU) und dem UBA unterstützen folgende zehn Organisationen den Wettbewerb: agenda-transfer - Agentur für Nachhaltigkeit GmbH, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutsche Energie Agentur (dena), ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung gGmbH, GRÜNE LIGA, Internationaler Rat für Kommunale Umweltinitiativen (ICLEI), Klima-Bündnis und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Umwelthilfe unter http://www.energiesparkommune.de und bei: Deutsche Umwelthilfe, Projektteam Energiesparkommune, Carla Vollmer und Robert Spreter, Fritz-Reichle-Ring 4, 78315 Radolfzell, Tel: 07732/9995-50, Fax: 07732/9995-77, e-Mail: vollmer@duh.de
 

***

Berlin/Oberpfaffenhofen, den 21.12.2004
Transformation von Umweltbewusstsein in umweltbewusstes Handeln
Gemeinsame Presse-Info des Umweltbundesamtes (UBA) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Neue Daten zur Landnutzung veröffentlicht
CORINE Land Cover 2000 - Ein europaweit einheitliches Informationssystem zur Bewertung des Umweltzustands
In welchem Ausmaß verändern sich die vom Menschen genutzten Flächen in Europa? Welcher Belastung sind Mensch und Umwelt durch die Art und Weise der Inanspruchnahme von Flächen ausgesetzt? Zur Klärung dieser und anderer Fragen ist die Erhebung von Landnutzungsdaten durch Satellitenaufnahmen ein wichtiges Hilfsmittel. Erstmalig wurden um das Jahr 1990 die Satellitendaten hinsichtlich der Landnutzungen in Europa ausgewertet. Jetzt liegen aktuelle Daten vor. Sie basieren auf Satellitenaufnahmen um das Jahr 2000, und machen deutlich, welche Veränderungen sich in diesen zehn Jahren sowohl in Europa als auch in Deutschland vollzogen haben, wie zum Beispiel der anhaltende Trend der Flächenversiegelung in den Außenbereichen der Städte oder Renaturierungsmaßnahmen in Tagebaugebieten. Die Daten sind auf folgender Internetseite des DLR verfügbar: http://www.corine.dfd.dlr.de . Europäische Umweltpolitik braucht grenzüberschreitend verlässliche, objektive und vergleichbare Informationsgrundlagen gerade für die Frage, wie Flächen und Böden genutzt werden. Mit dem Projekt CORINE [Coordinated Information on the Environment] Land Cover 2000 - gefördert durch die Europäische Union und die Europäische Umweltagentur gemeinsam mit den Mitgliedstaaten - steht ein Informationssystem zur Landnutzung und deren Änderung zur Verfügung. Die Satellitenfernerkundung ist hierbei erfolgreich für die Erstellung dieser europaweit harmonisierten, digitalen Kartierung genutzt worden.
Die Landnutzung ist eine entscheidende Kenngröße für die Bewertung der Umweltbelastungen in der Folge menschlichen Handelns. Dünge- und Pflanzenschutzmittel gelangen auf Äcker und Wiesen und beeinflussen die Qualität von Gewässern, Böden und Luft. Abbauflächen und Deponien belasten vorwiegend deren nähere Umgebung. Aber auch großräumige, grenzüberschreitende Umweltwirkungen über Luft und Wasser hängen in starkem Maße von der Landnutzung und den unterschiedlichen Aufnahme- und Umsetzungseigenschaften der betrachteten Ökosysteme ab. In den 90er Jahren wurde europaweit eine erste Bestandsaufnahme der Bodennutzung auf Basis von Satellitenbildern erstellt. Mit der nun erfolgten harmonisierten Kartierung der Landnutzung für Deutschland steht den Umweltbehörden und Planern nach zehn Jahren eine aktualisierte Datenbasis zur Analyse der Veränderungen zur Verfügung. Die Grundlage bildeten Aufnahmen der Erdbeobachtungssatelliten Landsat-5 und Landsat-7, die nach abgestimmter Methodik interpretiert wurden. Von den europaweit vorkommenden 44 Landnutzungsklassen - wie Siedlungsflächen, landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wald und naturnahe Ökosysteme sowie Feuchtgebiete und Wasserkörper - sind in Deutschland 37 Kategorien vertreten, die wichtig für den Umweltschutz und den Naturhaushalt sind. So lassen sich sowohl Informationen über die Eigenschaften und räumliche Verteilung der schützenswerten naturnahen Ökosysteme als auch gesundheitsrelevante Kriterien herleiten.
Die Kartierung Deutschlands wurde als Teil des europäischen Gemeinschaftsprojekts CORINE Land Cover 2000 mit der Europäischen Union, der Europäischen Umweltagentur und 29 europäischen Staaten durchgeführt (siehe auch http://dataservice.eea.eu.int). Innerhalb eines Forschungsvorhabens aus dem Umweltforschungsplan wurde das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hiermit beauftragt.
Erste Anwendungen und Analysen zum Nutzungspotential von CORINE Land Cover 2000 wurden auf einem Workshop im Januar 2004 bereits vorgestellt und diskutiert.
Die Workshopergebnisse sind in Englisch unter dem Titel "Workshop CORINE Land Cover 2000 in Germany and Europe and its use for Environmental Applications" in der Reihe TEXTE des Umweltbundesamtes als Nr. 04/2004 erschienen. Der Texteband kostet 10,- Euro und ist erhältlich bei Werbung und Vertrieb, Wolframstraße 95-96, 12105 Berlin, Tel.: 030 / 2 11 60 61, Fax: 030 / 2 18 13 79.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter den Adressen:
 
===================================================
Ende des newsletter/d/
76
   
Alle Angaben ohne Gewähr. Alle Informationen in diesem Newsletter wurden  sorgfältig recherchiert. Dennoch kann keine Haftung für die Richtigkeit der  gemachten Angaben übernommen werden.
Wenn Sie den newsletter/deutsch nicht mehr erhalten wollen, mailen Sie bitte "Unsubscribe newsletter/deutsch" in der Betreffs-zeile an info@safer-world.org    

Impressum: Ingrid Scherrmann, Fuchsfeldstr. 50, D-88416 Ochsenhausen, phone: + 49 7352 940529,
email: info@safer-world.org ,      web: http://www.safer-world.org
SAFER WORLD ist ein privates unabhaengiges internationales Internet-Netzwerk fuer eine gesuendere Umwelt

Die neuesten Infos finden Sie meist in den newslettern.
Am raschestens finden Sie Informationen zu einem von Ihnen gewuenschten Thema über die
Suche  innerhalb des deutschen subwebs von SAFER WORLD
Wenn Sie den kostenlosen Newsletter/deutsch abonnieren wollen,  senden Sie eine email mit 
"subscribe newsletter/deutsch" in der Betreffszeile an info@safer-world.org

Copyright © 1998-2009  SAFER WORLD. Alle Rechte vorbehalten