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ELEKTRO-MAGNETISCHE STRAHLUNG
Auszug electrosmog-news:
28.02.2005 Schädigt
Handystrahlung Spermien?
Handys sollen möglicherweise die Qualität der Spermien vermindern: Nach
den Ergebnissen eines australischen Wissenschaftlers schädigen
Funkwellen mit den typischen Mobilfunkfrequenzen das Erbgut der
männlichen Keimzellen von Mäusen. Andere Forscher sind jedoch skeptisch,
ob die beobachteten Effekte tatsächlich auf den Menschen übertragen
werden können. Über die Studie von John Aitken von der Universität von
Newcastle im australischen New South Wales berichtet das
Wissenschaftsmagazin New Scientist (12. Februar, S. 13).
http://www.wissenschaft.de/ http://www.newscientist.com/
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INFOS von Organisationen
Gemeinsame Presse-Erklärung PAN Germany/ NABU,
Berlin/ Hamburg, 02. März 2005
PAN Germany und NABU fordern Umsetzung des Pestizidreduktionsprogramms Agrarminister müssen konkrete Ziele und Fristen vereinbaren Hamburg/Berlin – Anlässlich der Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern haben die Umweltverbände Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) und Naturschutzbund NABU die Länder aufgefordert, konkrete Zielvereinbarungen zum "Reduktionsprogramm Chemischer Pflanzenschutz" zu treffen. Das von Bundesverbraucherministerin Künast vorgelegte Programm müsse als Chance genutzt werden, den Pestizideinsatz in einer gemeinsamen Anstrengung von Bund und Ländern möglichst rasch zu reduzieren. „Ohne konkrete Ziele und Fristen ist die dringend erforderliche Trendwende beim Pestizideinsatz jedoch nicht zu erwarten" sagte Carina Weber, Geschäftsführerin von PAN Germany. Daher sei es dringend erforderlich, dass die Agrarminister der Länder verbindliche Ziele und Maßnahmen formulieren würden. Die beiden Verbände begrüßten, dass Ministerin Künast mit dem Reduktions¬programm die Initiative ergriffen habe. Nunmehr gelte es jedoch, genauere Vorgaben und Ziele zu definieren. „Bund und Länder müssen den Worten endlich Taten folgen lassen und klare Reduktionsziele und geeignete Instrumente festlegen", sagte NABU-Agrarreferent Florian Schöne. So müssten sich die Länder zur besseren Förderung von Beratung und Kontrolle im Pestizideinsatz verpflichten. Ferner seien eine verbindliche Definition der "guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz" sowie die Festschreibung des "integrierten Pflanzenschutzes" als Grundanforderung notwendig. Nur so könne ein zukunftsfähiges System des Pflanzenschutzes in der konventionellen Landwirtschaft erreicht werden. (1685 Zeichen; 203 Wörter) Für Rückfragen: Carina Weber, PAN Germany Geschäftsführerin, Tel. 040-3 99 19 10-23, carina.weber@pan-germany.org Im Internet zu finden unter: http://www.pan-germany.org und http://www.NABU.de Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. Fon: +49 (0)40-39 91 91 0-0 mailto:presse@pan-germany.org http://www.pan-germany.org
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KURZINFO aus unterschiedlichen Quellen
02.03.2005
Passivrauchen: Groessere Gefahr als bisher angenommen. Jährlich
sterben 650.000 EU-Bürger am blauen Dunst
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=050302047
Nichtraucherzonen: Restaurants verpflichtet, Kneipen nicht
Berlin (dpa) - In Restaurants in Deutschland werden die Nichtraucher künftig stärker geschützt - Kneipen, Bars und Discotheken können das Rauchen weiterhin uneingeschränkt zulassen. Darauf haben sich das Bundesgesundheitsministerium und der Deutsche... http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2005&m=3&d=3&id=117990
und/oder
Nichtraucherschutz: Bundesregierung und Gaststättenbranche
stellen Einigung vor
BERLIN. Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale
Sicherung (BMGS) und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA)
stellten am 2. März in Berlin eine verbindliche Regelung ...
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=12328&md5=acd2c7d3889264afdb70ef63a3187f36
28.02.2005
Entwicklungsländer im Fokus der Anti-Tabak-Konvention
Die weltweite Anti- Tabak-Konvention, die seit Sonntag in Kraft
ist, richtet sich vor allem gegen das Rauchen in ärmeren Ländern. Während der
Tabakgenuß in Nordamerika und Westeuropa kontinuierlich zurückgeht, steigt der
Konsum im restlichen Teil der Welt bedrohlich an.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=346673,3871,/politik/gesundheitssystem_and
EU startet neue Kampagne gegen das Rauchen
BRUESSEL. Mit einer Roadshow startete am 1. März eine neue
europaweite Kampagne gegen das Rauchen. Vom Sitz der europäischen Kommission
aus soll das mehrere Meter hohe aufblasbare Objekt
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=12323&md5=acd2c7d3889264afdb70ef63a3187f36
Weltweiter Antiraucher-Pakt in Kraft getreten. WHO
initiiert erstes globales Abkommen
Internationale Anti-Tabak-Konvention tritt in Kraft
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=050228008
Verseuchtes Schwein: Antibiotika in vielen Schnitzeln
Berlin (dpa) - Schweineschnitzel können Reste von Antibiotika
enthalten. In fünf von 17 Fleischproben wurden Rückstände der Medikamente
gefunden, in einer davon lag der Wert über dem gesetzlichen Grenzwert. Das
berichtete das Verbrauchermagazin..
7.02.2005
Überbelastung: 300 000 Schueler mit Kopfschmerzen
Neustadt/Weinstraße (dpa) - In Deutschland
leiden nach Schätzung des Kinderneurologen Raymund Pothmann etwa 300 000
Schüler unter Dauerkopfschmerzen. Sie würden von seelischer Überlastung und
einem falschen Lebenswandel verursacht, sagte der Leiter...
http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2005&m=2&d=28&id=117944
Anmerkung Scherrmann: Wann endlich wird untersucht, welche
Rolle die Bausubstanz, die Einrichtungsgegenstände, Wasch-, Reinigungsmittel,
Kosmetika, etc. in den Wohnungen, in den Schulen bei der "Überbelastung" und
den Kopfschmerzen spielen?
25.02.2005
Jeder zwölfte Erwachsene leidet unter Sozialangst
"Cocooning" greift auch auf Kinder über
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=050225033
Anmerkung Scherrmann: Die Frage ist, wie Sozialangst definiert
wird. Sorge um die Umwelt wird vermehrt, inzwischen fast automatisch, als
Sozialangst, Sozialphobie, psychosoziales Syndrom, das mit bsonderer
Psychodynamik einhergeht, bezeichnet. Schon allein, weil es immer üblicher
wird, dass sog. Experten Eltern, die sich wegen der Schadstoffbelastung in
den Schulen ihrer Kinder Sorgen machen, als Menschen mit Spzialangst
bezeichnen, geht die Zahl nach oben.
In all den Veroeffentlichungen und Gutachten der letzten Jahren, wird
fast immer festgestellt: Die Menschen werden krank, weil sie ein Angstsyndrom
haben. Fast nie wird diskutiert, dass Angst eine FOLGE von Neurotoxinen sein
kann.
Lebensmittel: Schadstoffe aus Folien und Deckeln
München (netdoktor.de) - Aus Schraubverschlüssen oder
Folien können unerwünschte Weichmacher oder gesundheitsschädliche Stoffe in
Lebensmittel übergehen. Das belegt eine Untersuchung der Stiftung Warentest.
Von 26 Käsesorten, die im Stück oder in...
http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2005&m=2&d=26&id=117932
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RECHT
Polyneuropathie oder Enzephalopathie durch organische
Lösungsmittel oder deren Gemische
Neufassung des Merkblattes BK-Nr.1317
11.02.2005
In der jüngsten Vergangenheit sind Irritationen zum aktuellen
wissenschaftlichen Erkenntnisstand über die Bedeutung des Krankheitsverlaufs
nach Beendigung einer Lösemittelexposition entstanden. Anlass waren die
unterschiedlichen Formulierungen: Einerseits in der wissenschaftlichen
Begründung für die Aufnahme der BK-Nr. 1317 in die BK-Liste (Bundesarbeitsblatt
9/1996, S.45) und andererseits im später veröffentlichten Merkblatt für die
ärztliche Untersuchung (Bundesarbeitsblatt 12/1997, S.32).
Die aktuelle Neufassung des Merkblatts beseitigt die
Widersprüche, vereinheitlicht sie im Wesentlichen auf die Aussagen der
wissenschaftlichen Begründung und enthält jetzt folgende Kernaussagen
1. zur Polyneuropathie*: 2. zur Enzephalopathie***: Die Merkblätter zu den einzelnen Berufskrankheiten beruhen auf den Bewertungen des Ärztlichen Sachverständigenbeirates Sektion "Berufskrankheiten", der das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) berät. Das BMGS hat mit dem neugefassten Merkblatt den Unfallversicherungsträgern Auslegungskriterien zur Verfügung gestellt, die auf der Basis des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes Aussagen über die Bedeutung des Krankheitsverlaufs nach Unterlassung der gefährdenden Tätigkeit enthalten.
Die Merkblätter sollen bei der Einzelfallbegutachtung
berücksichtigt werden. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ihnen ist
geboten, wenn von ihnen abgewichen werden soll (Landessozialgericht
Baden-Württemberg vom 17.12.1996- vgl.HVBG- Info 8/1997, 690; Krasney, E.O. in
ASU 29 (1994), 525,526).
Die amtliche Bekanntmachung des neugefassten Merkblattes im Bundesarbeitsblatt folgt voraussichtlich im März 2005. Definitionen:
Ansprechpartner:
Otto Blome otto.blome@hvbg.de
Edith Kamrad
edith.kamrad@hvbg.de
HVBG
nfo-Angebot Modifiziertes Merkblatt zur BK-Nr.1317 http://www.hvbg.de/d/pages/praev/pdf/bk13171.pdf ============================================== VEROEFFENTLICHUNGEN
02.03.2005 Von Neuronews:
Neurologie/Psychiatrie -> Morbus Parkinson
PCB und Fungizide erhöhen Risiko für Morbus Parkinson Menschen, die häufig polychloriertem Biphenylen (PCB) und Fungiziden ausgesetzt sind, haben moeglicherweise ein erhöhtes Risiko, an einem Morbus Parkinson zu erkranken. Zu diesem Ereignis kommt eine Untersuchung des Department of Environmental Medicine an der Universität in Rochester, USA. So konnten die Wissenschafler nachweisen, dass PCB dopaminproduzierende Neurone schädigen kann und somit das Entstehen des Morbus Parkinson begünstigt. Außerdem wiesen die Forscher nach, dass das Pflanzenschutzmittel Maneb, ein seit Jahrzehnten in der Landwirtschaft und im Kleingartenbereich eingesetztes Fungizid, einen störenden Einfluss auf das antioxidative System dieser Zellstrukturen hat. Offentsichtlich produziert PCB im menschlichen Körper freie Radikale und setzt so die Zellen unter einen erhöhten oxidativen Stress, der wiederum die Degeneration der dopaminproduzierenden Neurone beguenstigt. Sind Menschen mehreren Pestitziden gleichzeitig ausgesetzt, dann koennte sich dieser degenerative Prozess sogar noch verstärken, so die Autoren der Studie (jpo) http://www.neuronews.de/linkto.php?ABOID=31666&ATID=5293&UID=439 ***
1: Int J Hyg Environ Health. 2004 Dec;207(6):563-9.Related Articles, Links Communication problems with environment-related health disorders as illustrated by a multiple chemical sensitivity (MCS) chatroom. Jaks H, Hornberg C, Dott W, Wiesmuller GA. Institute of Hygiene and Environmental Medicine, University Hospital Aachen, Germany.
Übersetzung des Abstracts, in etwa: Kommunikationsprobleme mit umweltbezogenen Gesundheitsbeschwerden am Beispiel eines MCS-chatrooms
Das Kommunikationsproblem bei der Behandlung der MCS wurde analysiert und bewertet mittels einer Dokumentation eines MCS Chatroorm der nach einer Sendung des Gesundheitsmagazin Praxis eingerichtet wurde. Ansätze zur Lösung von Kommunikatonsproblemen im Chatroom wurden entwickelt Eine Gesamtheit von 490 Fällen wurde bewertet, davon die meisten direkt oder indirekt betroffen. 76 waren von Selbsthilfegruppen, 10 von den vier Experten die vom ZDF eingeladen waren. Davon waren 2 Spezialisten für Umweltmedizin, ein Psychosomatik-Experte und ein Psychiater. 49 Nachrichten beinhalteten eine Petition für die Teilnehmer an einer Gruppenklage teilzunehmen.
Neben dem Austausch grundsätzlicher Informationen über MCS waren wiederholte Themen das Auffinden von Ärzten, Kliniken, SHGs und Experten. Ebenso wurden die eigenen Ansichten über Probleme mit der Gesellschaft der Politikwissenschaft und sozialen Sicherungssystemen dargestellt. Ein weiteres Thema war die Kommunikation innerhalb des Chats, welche meistenteils aus Sarkasmus und Beleidigungen bestand, die die Konflikte auslösten. Diese Kommunikationsprobleme führten zu der Folgerung, dass ein Chatroom nicht das beste Medium für eine Diskussion über MCS ist Falls ein solcher mit Erfolg genutzt werden sollte, ist vorab ein ausgearbeitetes Organisationsschema aufzustellen, welches den Austausch aktueller wissenschaftlich exakter Informationen erlaubt und verhinderte das die Diskussion eskaliert und in Auseinandersetzungen abgleitet. - Anmerkung Scherrmann: Eines der Hauptprobleme in diesem ZDF-Forum bestand meiner Erinnerung nach darin, dass zwei universitäre Umweltmediziner, ein Psychiater und ein Psychosomatik-Experte als Moderatoren eingesetzt waren, auch wenn diese, aus welchen Gruenden auch immer, nur sehr zurueckhaltend (mit 10 Beiträgen) reagierten. Dass viel Unmut hochkam, ist angesichts des Vorgehens und der grundsätzlichen Einstellung der Universitären Umweltmedizin in Deutschland, die auch in der sog. RKI -Studie und in der Zusammenfassung über das abschliessende Fachgespräch deutlich dokumentiert wurden, nur zu gut verständlich. Auch hier wird wieder mit "aktuellen wissenschaftlich exakten Informationen" argumentiert. Wie "aktuell", wie "wissenschaftlich exakt" und wie industrienah diese Informationen sind, beschrieb ich in "Falsche Schlussfolgerungen durch einseitige Bewertung der Evidenz bei der Beurteilung von MCS." publiziert in umwelt·medizin·gesellschaft | 17 | 2/2004, nachzulesen auch unter www.safer-world.org/d/Scherrmann/skript/folgen.htm. Mein Artikel bezieht sich auf "Multiple Chemical Sensitivity (MCS) - eine Herausforderung interdisziplinärer Patientenversorgung und Forschung" von Claudia Hornberg, Andrea Pauli und Gerhard Andreas Wiesmueller in umwelt·medizin·gesellschaft | 16 | 4/2003
Mich würde natuerlich auch interessieren, wie meine eigenen Beiträge (mit vollem Namen) von den obigen AutorInnen interpretiert wurden. Übrigens jeder, der oefters in Foren reinschaut und/oder dort schreibt, weiss, dass die Meinungen auch bei viel weniger strittigen Themen aufeinanderprallen. Auch dort wird nicht nach der Zensur gerufen. Warum wohl hier? Warum wohl verschwand das Forum plötzlich ohne stichhaltige Begründung? Wie diese "Ansätze zur Lösung von Kommunikatonsproblemen im Chatroom" wohl aussehen? Kommt jemand an den gesamten Artikel?
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Umwelt-Medizin-Gesellschaft Ausgabe 1/2005
Inhalt, u.a:
Schwerpunkt: Phtalate
Editorial Weichmacher sind harte Fälle -
Gesundheitsrisiko Phthalate H. Breyer
Phthalate: Gefährliche Weichmacher in medizinischen Produkten. Ruzickova, K, Cobbing, M., Rossi T., Belazzi, T Phthalate -
Minimierungsstrategien im Gesundheitswesen.
E. Petersen Biological Monitoring:
Sinnvoll oder sinnlos? Alsen-Hinrichs,C.
Mobilfunk Die Naila-Studie: Kommentare und Stellungnahmen R. Frenzel-Beyme Globales Überleben Technopathogenologie - ein fachspezifischer Beitrag zu einem fachübergreifenden Phänomen. Teil 1: Transdisziplinäre Grundlagen G. M. Eguiazu & & A. Motta Infektionskrankheiten Influenza in Deutschland: Als Zoonose durch Trinkwasser übertragbar ? Hinweise und Indizien (Wissenschaftlicher Originalbeitrag) W. Soddemann Forschungen zur
Vogelgrippe in Vietnam K.-R. Fabig CleanMed Europe (International Healthcare Congress on Sustainable Products and Practice, (6.-8.10.2004, Wien) H. Moshammer EMF Hypersensitivity International Seminar and Working Group Meeting der WHO (25./26.10.2004, Prag) B.Stoecker Rechtsprechung und Rechtsentwicklung W. Krahn-Zembol
Forum Wertverluste von Immobilien durch Schimmelschäden umwelt-medizin-gesellschaft , Erscheint vierteljährig . Bestellungen und Probehefte: Umwelt – Medizin – Gesellschaft, Fedelhören 88, D – 28203 Bremen , E-Mail: info@umg-verlag.de Internet: http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de
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POLITIK - BEHOERDEN
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BUNDESMINISTERIUM der JUSTIZ
Berlin, 01.03.2005
Vorsorgevollmachten können registriert werden
Ab sofort können alle Bürgerinnen und Bürger ihre Vorsorgevollmacht im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer eintragen lassen. Heute ist die Verordnung über das Zentrale Vorsorgeregister (Vorsorgeregister-Verordnung –VRegV) in Kraft getreten. „Mit dem neuen Vorsorgeregister können Gerichte Vorsorgevollmachten schnell, einfach und sicher finden. Das verhindert überflüssige Betreuungen“, erläuterte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries die Vorteile des elektronischen Registers. Durch eine Vorsorgevollmacht können Bürgerinnen und Bürger einen anderen Menschen bevollmächtigen, ihre Angelegenheiten zu besorgen, wenn sie durch Unfall, Krankheit oder Alter zu einem späteren Zeitpunkt dazu selbst nicht mehr in der Lage sein sollten. Wurde für einen solchen Fall niemand bevollmächtigt, muss das Vormundschaftsgericht für den betroffenen Menschen einen Betreuer bestellen. Die Gerichte haben häufig Schwierigkeiten festzustellen, ob ein Betreuungsbedürftiger eine Vorsorgevollmacht verfasst hat. „Jetzt können sie das Zentrale Vorsorgeregister jederzeit online abfragen und so klären, ob Informationen über eine Vorsorgevollmacht eingetragen sind“, sagt Dr. Tilman Götte, Präsident der Bundesnotarkammer. Die Notare haben auf freiwilliger Basis bereits mit dem Aufbau eines Datenbestandes begonnen. Seit dem Frühjahr 2003 konnten von Notaren beurkundete und beglaubigte Vorsorgevollmachten gemeldet werden. Den Vormundschaftsgerichten steht daher bereits ein umfassender Datenbestand von ca. 230.000 Vorsorgevollmachten zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können ab heute ihre Vorsorgevollmacht über das Internet (www.vorsorgeregister.de) oder per Post an das Zentrale Vorsorgeregister bei der Bundesnotarkammer melden. Auch der Notar oder Rechtsanwalt, der bei der Errichtung rechtlich beraten hat, kann weiterhelfen. Die Vorsorgeregister-Verordnung regelt die Einzelheiten des Registerverfahrens von der Antragstellung durch den Vollmachtgeber bis zum Abruf durch die Vormundschaftsgerichte. Das Zentrale Vorsorgeregister erhebt für die Eintragung aufwandsbezogene Gebühren, die abhängig vom gewählten Verfahren sind. So ist etwa die Online-Meldung günstiger, als der auf Papier übermittelte Eintragungsantrag. In üblichen Fällen entstehen einmalige Gebühren im Bereich zwischen 10 und 20 €. „Mit den neuen technischen Möglichkeiten stärken wir die Vorsorgevollmacht als Mittel der Selbstbestimmung. Denn nur eine Vollmacht, die im Betreuungsfall auch gefunden wird, ist eine wirkungsvolle Vollmacht“, sagte die Ministerin. Weitere Informationen zum Zentralen Vorsorgeregister gibt es unter www.vorsorgeregister.de oder bei der Bundesnotarkammer - Zentrales Vorsorgeregister, Postfach 08 01 51, 10001 Berlin, Tel.: 01805 35 50 50 (0,12 € / Min.). Ausführliche Informationen zum derzeit geltenden
Betreuungsrecht und zur Vorsorgevoll-macht sind auf den Internet-Seiten des
Bundesministeriums der Justiz unter
www.bmj.de/enid/Ratgeber/Betreuungsrecht_kh.html erhältlich.
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Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit
und Verbraucherschutz Pressestelle
Nichtraucherschutz in Gaststätten -
Schnappauf: Bund folgt bayerischem Weg
"Wenn freiwillige Regelung nicht greift, ist gesetzliches Verbot nicht ausgeschlossen." Dem bayerischen Weg für mehr
Nichtraucherschutz in Gaststätten folgen jetzt auch Bundesregierung und
Deutscher Hotel- und Gaststättenverband. Bayerns Gesundheitsminister Werner
Schnappauf begrüßte heute in München die bundesweite Vereinbarung zum
Nichtraucherschutz in Speisebetrieben, forderte aber zu weiteren konkreten
Maßnahmen auf. "Die Vereinbarung ist jetzt der allererste Schritt. In Bayern
sind wir schon aktiv. Die Aktion "Nichtraucherfreundlicher und Rauchfreier
Hotel- und Gaststättenbetrieb" ist bereits sehr gut angelaufen", betonte der
Minister. Innerhalb von 6 Wochen beteiligen sich bereits mehr als 170 Betriebe
an der Aktion. Weitere Informationen: http://www.gesundheit.bayern.de ===================================================
BUNDESTAG
Berlin: Mi, 02.03.2005
Umwelt/Antrag
UNANGEKÜNDIGTE FELDBEOBACHTUNG ÜBER
PFLANZENSCHUTZMITTEL ENDGÜLTIG STOPPEN
Berlin: (hib/WOL) Ein Projekt des Umweltbundesamtes zur so genannten unangekündigten Feldbeobachtung soll endgültig gestoppt werden. Dies fordert die CDU/CSU in einem Antrag (15/4935). Die Fraktion erklärt, das Amt habe in öffentlicher Ausschreibung im Oktober 2003 ein Projekt eingeleitet, bei dem durch die Entnahme von Boden- und Pflanzenproben landwirtschaftlich genutzter Flächen in der Nähe von Gewässern ein Fehlverhalten von Landwirten bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln erfasst werden sollte. Mit dieser "verdeckten Feldbeobachtung" werde ein ganzer Berufsstand diskreditiert, heißt es. Die Union erklärt, das Vorgehen stelle die Einhaltung guter fachlicher Praxis der Land- und Forstwirte generell in Frage. Zudem sei die Existenz des Projektes zunächst vom Umweltbundesamt und den zuständigen Bundesministerien geleugnet worden. Erst auf Druck der Unionsfraktion seien nach und nach Informationen über das Vorhaben des Umweltbundesamtes bekannt geworden. Damit habe die Behörde einen realistischen Überblick über die Anwendungspraxis im Pflanzenschutz und über den Umgang mit Abstandsregelungen gewinnen wollen. Die Notwendigkeit sei mit dem Fehlen gesicherter Zahlen und Daten begründet worden. Die Fraktion hält diese Feststellung jedoch für unzutreffend, da das Material bei den jeweiligen Landesbehörden mit zuständigen und dafür ausgebildeten Mitarbeitern vorhanden sei. Auch das Verbraucherschutzministerium habe das Vorgehen als kontraproduktiv für das "Reduktionsprogramm chemischer Pflanzenschutz" vom Oktober 2004 bezeichnet. Bei dem Reduktionsprogramm soll mit allen Beteiligten - Landwirten, Behörden auf Landes- und Bundesebene sowie Pflanzenschutzmittelherstellern - ein transparentes und offenes Verfahren über mögliche Probleme bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln herausgearbeitet werden. Die Regierung wird nun aufgefordert, das Projekt der unangekündigten Feldbeobachtung einzustellen und mit dem Programm "Integrierter Pflanzenschutz" ein Konzept zu entwickeln, um dazu beizutragen, dass die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln mit möglichst geringem Bürokratieaufwand verbessert wird. *** Im Bundestag notiert: ZUR EUROPÄISCHEN CHEMIKALIENPOLITIK Umwelt/Kleine Anfrage Berlin: (hib/WOL) Die Einschätzung der Bundesregierung zur Europäischen Chemikalienpolitik nach dem REACH-System interessiert die FDP in einer Kleinen Anfrage (15/4910). So wollen die Abgeordneten wissen, welche Kostenwirkungen mit Einführung des geplanten REACH-Systems in der gegenwärtigen Fassung verbunden sind und auf welchen Grundlagenkenntnissen und Informationen sie beruhen. Dargelegt werden soll auch, wie der Entwurf der REACH-Verordnung unter dem Aspekt des Bürokratieabbaus, der Wettbewerbspolitik sowie der Wahrung von Geschäftsgeheimnissen zu bewerten ist. Dies gilt sowohl für den Vorschlag der EU-Kommission, Orientierungshilfen zur Unterstützung kleinerer und mittlerer Unternehmen bei der Umsetzung des neuen Systems zur Verfügung zu stellen als auch für den britisch-ungarischen Ansatz, alle Unternehmen zur Konsortiumsbildung zu verpflichten und nur eine Registrierung pro Stoff vornehmen zu lassen. ***
Berlin: Mo, 28.02.2005 Im Bundestag notiert: SICHERHEIT
LAUFENDER ATOMKRAFTWERKE
Wirtschaft und Arbeit/Antwort Berlin: (hib/VOM) Die Bundesregierung unterstützt Forschungsprojekte, die im Zusammenhang mit der Sicherheit laufender Atomkraftwerke stehen. Dies teilt sie in ihrer Antwort (15/4907) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (15/4759) mit. Damit werde sichergestellt, dass auch künftig kompetente Forschungseinrichtungen zur Verfügung stehen, um sicherheitsrelevante Fragen zu bearbeiten.
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Ingrid
Scherrmann
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