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contact: info@safer-world.org
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SAFER WORLD
- Newsletter 117 - 29. 10. 2008
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als
pdf-Datei:
http://www.safer-world.org/d/newsletter/2008/117.pdf
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- CHEMIKALIEN - DUFTSTOFFE
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- 10.09.2008 Dufsttoffverbot In
Krankenhaeusern der Region Västra Götaland in Schweden
- All 17 hospitals in the
Swedish region Västra Götaland near Gothenburg are scentfree from the 10th of
September 2008.
- The politicians in the
region's health committee have decided that all 45.000 employees in the
hospital and health departments are to follow the same scentfree and smokefree
rules. That includes primary care and dentists too.
- It is supposedly the first
time in the world that such a big collective effort has been made for a
scentfree health environment.
- Official press release from
the 10th of September 2008.
- Doft- och rökfritt i sjukvården.
http://nyheter.vgregion.se/press_plugin/press_templates/PressMessage____12822.aspx
- Strunta i parfym vid
vårdbesök. From 10th of September 2008.
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http://medlem.svt.se/svt/jsp/Crosslink.jsp?d=34007&a=1243021&lid=puff_1243021&lpos=rubrik
- Mindre lukter inom vården.
From 11th of September 2008.
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http://www.sr.se/Sjuharad/nyheter/artikel.asp?artikel=2306242
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- Anmerkung Scherrmann:
- Ausnahmsweise gibt's hier einen kurzen
englischen Text und die Links in Schwedisch. Hoffen wir, dass viele Regionen
dieser Welt beginnen, wahrzunehmen, wie gesundheitsschädlich Dufstoffe sein
koennen und dass sie wie im schwedischen Distrikt Götaland aus dem Wissen
Konsequenzen ziehen.
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- CHEMIKALIEN - DESINFEKTIONSMITTEL
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- 06.10.2008
- Desinfektion von Containern kann
Verbraucher krank machen
- Giftige Chemikalien, mit denen Millionen von
Frachtcontainern weltweit in den Häfen entkeimt werden, bedrohen einer
Hamburger Studie zufolge die Gesundheit der Verbraucher - obwohl sie die
Bevölkerung eigentlich schützen sollen. mehr »
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http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitspolitik_international/default.aspx?sid=515070
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- CHEMIKALIEN - DIOXIN
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- 08.10.2008
- Seveso-Babys heute noch belastet - Mütter
aus der Katastrophenregion bekommen viele kranke Kinder
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- Baierbrunn (ots) - Der Chemie-Unfall im
Jahr 1976 in Seveso (Norditalien) belastet nach Jahrzehnten noch die
Gesundheit Neugeborener, berichtet die "Apotheken Umschau". Im Zeitraum 1996
bis 2005 untersuchte Babys von Müttern, die zum Zeitpunkt des Unglücks in der
Nähe von Seveso gelebt hatten, litten sechsmal häufiger unter einer
Schilddrüsen-Unterfunktion als Kinder unbelasteter Mütter. Die Fehlfunktion
kann das Kind schädigen und die geistige Entwicklung beeinträchtigen.
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- Originaltext: Wort und Bild -
Apotheken Umschau, Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/pm/52678/1278027/wort_und_bild_apotheken_umschau
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- CHEMIKALIEN - FEINSTAUB
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- 08.10.20008
- Feinstaub und Ruß: schlecht für die
Herzdurchblutung
- Wird die Belastung durch Feinstaub und Ruß
vermindert, wie es jetzt durch die Einführung weiterer Umweltzonen erwartet
wird, kommt dies herzkranken Menschen zu gute. Denn eine Studie aus den USA
hat gezeigt: Erhöhte Luftbelastung verursacht bei KoronarPatienten Ischämien.
Mehr unter
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=515220
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- ***
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- 9.09.2008
- Luftverschmutzung schädigt bereits
ungeborene Kinder
- Zu viel Feinstaub in der Luft kann nach einer
Schweizer Studie bereits Föten im Mutterleib schädigen. Wenn Schwangere zu
großer Luftverschmutzung ausgesetzt seien, könne bereits bei ungeborenen
Kindern die Entwicklung der Lungen beeinträchtigt werden.
- mehr unter
http://www.aerztezeitung.de/extras/druckansicht/?sid=515146&pid=515146
-
- ***
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- 10. 09. 2008
- Koronare Herzkrankheit: Luftschadstoffe
verändern EKG
- Boston – In den Wochen nach einem
Myokardinfarkt oder einem anderen kardialen Ereignis ist der Herzmuskel
besonders anfällig gegenüber Schadstoffen, die über die Atemwege ins Blut
gelangen. Dies zeigt eine Studie in Circulation (2008: doi:
10.1161/CIRCULATIONAHA.108.765669), in der ST-Senkungen im EKG signifikant mit
der Konzentration von Feinstaub und Ruß in der Außenluft assoziiert waren.
- Mehr unter
http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docId=108949
- Links zum Thema
- Abstract der Studie in Circulation
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http://circ.ahajournals.org/cgi/content/abstract/CIRCULATIONAHA.108.765669v1
- Pressemitteilung:
http://americanheart.mediaroom.com/index.php?s=43&item=510
- Abstract der Studie im Lancet
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http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673602112815/abstract
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- CHEMIKALIEN - HEXAXCHLOROBENZENE -
UEBERGEWICHT
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- Leider nur in englisch;
- Exposure to
hexachlorobenzene during pregnancy increases the risk of overweight in
children aged 6 years
http://www3.interscience.wiley.com/journal/121356403/abstract
- Keywords: Body mass index •
Children • Hexachlorobenzene • Obesity • Overweight
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- CHEMIKALIEN - PESTIZIDE
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- 23.10.3008 Von PAN-Germany
- Breite Allianz von
Nichtregierungsorganisationen fordern vom EU-Parlament mehr Sicherheit für
Mensch und Umwelt im Pflanzenschutz
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- Elf deutsche Nichtregierungsorganisationen
wenden sich heute mit einem Positionspapier an die deutschen EU-Abgeordneten
und an die Bundesregierung, um einen besseren Schutz für Umwelt, Artenvielfalt
und die Gesundheit von Verbrauchern und Anwendern beim Einsatz gefährlicher
Pestizide einzufordern.
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- Eine seit nunmehr sieben Jahren geführte
Debatte um die politische Ausrichtung der EU-Pestizidgesetzgebung neigt sich
dem Ende zu. Am 3./4. November wird der Umweltausschuss des EU-Parlaments in
zweiter Lesung über zwei Gesetzentwürfe zur Regelung der Zulassung,
Vermarktung und Anwendung von Pestiziden abstimmen. Diese Gesetze bergen eine
historische Chance, die Umwelt und die Menschen in der EU besser vor den
Risiken des intensiven und gefährlichen Chemieeinsatzes zu schützen und die
Weichen für die konventionelle Landwirtschaft auf mehr ökologische
Nachhaltigkeit zu stellen.
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- Das Positionspapier benennt zentrale
Forderungen, zum Beispiel keine Zulassung mehr für besonders gefährliche,
unter anderem krebserregende Pestizide, einen besseren Schutz für Kinder, aber
auch für Gewässer, Naturschutzgebiete und Bienenvölker oder die Einführung
verbindlicher Standards des Integrierten Pflanzenschutzes für die
Landwirtschaft.
- Am 16. Oktober 2008 verpasste die eigene
Fraktion Agrarminister Seehofer einen Dämpfer. Die Regierungsfraktionen
CDU/CSU und SPD hatten sich in einem Beschluss dafür ausgesprochen, das Ziel
des Reduktionsprogramms chemischer Pflanzenschutz beizubehalten und den Anteil
an Rückstandshöchstmengen-Überschreitungen von Pestiziden in Lebensmitteln auf
unter 1% zu senken. Dieses Ziel war zuvor von Minister Seehofer aus dem
Programm ersatzlos gestrichen worden. Drei Tage zuvor, am 13. Oktober, hatte
das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit den neuen
Bericht zum Lebensmittelmonitoring vorgestellt und deutlich auf die zu hohen
und zu häufigen Rückstandsfunde von Pestiziden in Lebensmitteln hingewiesen.
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- "Wir begrüßen den Beschluss des Bundestages
und hoffen, dass Agrarminister Seehofer jetzt nachbessert. Allerdings gibt es
bei den Belastungen und den Gefahren durch Pestizide keine nationalen Grenzen,
ebenso wie Gesundheitsschutz und Umweltschutz untrennbar ineinander greifen
müssen. Wir fordern daher in einer breiten Allianz von
Nichtregierungsorganisationen die deutschen Abgeordneten und die Regierung
auf, sich in Brüssel für wichtige Verbesserungen zum Schutz der Verbraucher
und der Umwelt in der Pestizidgesetzgebung einzusetzen", so
PAN-Pestizidexpertin Susanne Smolka.
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- Die unterzeichnenden
Nichtregierungsorganisationen sind:
- Aktionskonferenz Nordsee e.V., BUKO Agrar
Koordination, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND),
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Regiowasser e.V.,
Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG), Deutscher Berufs und Erwerbs Imker
Bund e.V. (DBIB), Greenpeace e.V., Grüne Liga e.V., Naturschutzbund
Deutschland (NABU), Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany).
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- Das Positionspapier "Für einen stärkeren
Schutz von Gesundheit, Umwelt und Artenvielfalt in der europäischen
Pestizidpolitik" finden Sie unter:
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http://www.pan-germany.org/download/NGO-Position_EU-Pestizidrecht_081023.pdf
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- Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.
- Websites:
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http://www.pan-germany.org
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http://www.pan-germany.net/baumwolle/
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http://www.pestizidreduktion.de
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http://www.pesticide-residues.org
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http://www.oisat.org
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http://www.fao-code-action.info
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- Pestizidgefahr im Flugzeug?
- Bei so manchem Fernreiseziel sind die
Fluggäste nicht nur der trockenen Luft aus der Klimaanlage ausgesetzt. Um
Vorschriften von Zielländern wie Australien zu genügen, muss das Bordpersonal
immer wieder Pestizide versprühen, mit denen auch die Passagiere in Kontakt
kommen können. Eine Methode, die mittlerweile äußerst umstritten ist.
- Mehr, inclusive vieler Links:
http://science.orf.at/science/news/44685
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- CHEMIKALIEN - TONERSTAUB
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- Rostocker Promotion belegt: Tonerstaub kann
Krebs verursachen
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- Abest kann Lungenkrebs verursachen. Gleiches
gilt für das Rauchen oder das Einatmen von Rußpartikeln aus Dieselabgasen.
Jetzt belegt eine wissenschaftliche Untersuchung an der Universität Rostock,
dass es eine weitere Gefahrenquelle gibt: Tonerpatronen in Laserdruckern und
Kopierern. "Die Untersuchungen lassen keinen Zweifel zu: Tonerstaub ist eine
weitere Ursache für Lungenkrebs", sagt Prof. Dr. Ludwig Jonas vom
Elektronenmikroskopischen Zentrum im Institut für Pathologie der Universität
Rostock.
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http://www.idw-online.de/pages/de/news284681
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- CHEMIKALIEN – REACH
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- 22.10.2008 UBA: Erste Erfolge für REACH
- Neue Auskunftspflichten für Unternehmen:
Europäische Chemikalienagentur publiziert Liste besorgniserregender Stoffe
- Seit neuestem gelten für Unternehmen
Auskunftspflichten über Stoffe mit besonderen Gefahren für Mensch und Umwelt:
Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) veröffentlicht heute erstmals eine
Liste besonders besorgniserregender Stoffe. Dazu zählen krebserzeugende,
erbgutverändernde oder fortpflanzungsgefährdende Stoffe und persistente,
bioakkumulierende, toxische Stoffe (PBT-Stoffe) – also solche, die sich
langlebig in der Umwelt sowie dem menschlichen Körper verhalten, sich dort
anreichern und giftig sind. Das hat Konsequenzen: Die europäische
Chemikalienverordnung REACH verpflichtet Unternehmen ihre gewerblichen Kunden
zu informieren, falls in ihren Erzeugnissen eine in der Liste identifizierte
Chemikalie mit mehr als 0,1 Prozent enthalten ist. „Ich rate allen
Verbraucherinnen und Verbrauchern ihr Auskunftsrecht zu nutzen und vom Handel
zu verlangen, dass er die Information über besorgniserregende Chemikalien zur
Verfügung stellt. Der Handel sollte sichere Produkte bei den Herstellern
fordern“, sagt Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des Umweltbundesamtes (UBA).
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- Für besonders besorgniserregende Stoffe sieht
REACH eine Zulassungspflicht vor. Das soll dazu führen, dass die Hersteller
schrittweise weniger problematische Alternativstoffe oder –technologien
einsetzen. Zwar bedeutet die Veröffentlichung in der so genannten
Kandidatenliste für eine Chemikalie nur die Anerkennung als besonders
besorgniserregend und ist nicht gleichbedeutend mit einer Zulassungspflicht.
Es ist jedoch der erste Schritt dorthin. Den Grundstein dafür haben die
Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) gelegt: Sie haben die Vorschläge
für die Aufnahme in die Kandidatenliste erarbeitet.
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- Das UBA schlug als ersten Stoff für die
Kandidatenliste Anthrazen vor, eine Chemikalie aus der Gruppe der
Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK). Anthrazen ist ein
PBT-Stoff und wird wegen seiner schädlichen Wirkungen in Gewässern in der
Europäischen Wasserrahmenrichtlinie als „prioritär gefährlicher Stoff“
geführt. Weitere besonders besorgniserregende Stoffe sind zum Beispiel die
Weichmacher (Phthalate) Diethylhexyl (DEHP), Dibutyl (DBP) und Bezylbutyl (BBP)
sowie das bromierte Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD), das in
vielen Untersuchungen in der Umwelt und im menschlichen Blut nachgewiesen
wurde.
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- Die in der Kandidatenliste veröffentlichten 15
Stoffe sind nur der Anfang. Die EU-Mitgliedstaaten und die ECHA arbeiten schon
jetzt an neuen Vorschlägen für die Liste. Das UBA beteiligt sich weiter daran.
Einen Schwerpunkt stellen dabei PBT-Stoffe, für Gewässer relevante Chemikalien
und Stoffe mit Wirkungen auf das Hormonsystem dar.
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- Weitere Informationen zu REACH finden Sie
unter www.reach-info.de/ . Die komplette Liste der besonders
besorgniserregenden Stoffe ist abrufbar unter
http://echa.europa.eu/chem_data_en.asp
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- Anmerkung Scherrmann:
- Dass sich etwas aendern muss, duerfte wohl
jedem klar sein. Ob REACH und das oben empfohlene Nachfragen von Seiten der
VerbraucherInnen ausreichen werden, um das Inverkehrbringen von Stoffen, die
fuer Mensch und Natur schaedlich sind zu verringern? Ich persoenlich bezweifle
dies. Ich denke, der Ansatz bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern sollte
vor allem ein Hinterfragen der Kauf- und Konsumgewohnheiten sein.
- Hierzu siehe auch unter UBA das neue
Telegramm: Umwelt+Gesundheit Ausgabe 05/2008
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- ELEKTRO-MAGNETISCHE STRAHLUNG
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- Von der Kompetenzinitiative zum Schutz von
Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.
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- Informationsangebot zum Thema ‚Kinder,
Handys und Mobilfunk’
- Im Hinblick auf die Gefahren und
Langzeitwirkungen der Strahlenbelastung durch Handys, Mobilfunkmasten,
schnurlose DECT-Telefone und WLAN besteht auch nach Veröffentlichung der
Ergebnisse des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms eine große Unsicherheit
in der Bevölkerung.
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- Die Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch,
Umwelt und Demokratie e.V., in der unabhängige Wissenschaftler, Ärzte und
Techniker zusammenarbeiten, stellt gemeinsam mit Diagnose-Funk -
Umweltorganisation zum Schutz vor Funkstrahlung, mit dem Mobilfunk Bürgerforum
e.V., dem Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V. sowie
Pulsschlag e.V. nun ein reichhaltiges Angebot von Informationen zum Thema
‚Kinder und Mobilfunk’ bereit. Es umfasst auch praktische Ratschläge, wie man
zum eigenen Schutz beitragen kann. Fachkräfte, die seit langem auf dem Gebiet
der medizinischen, biologischen und pädagogischen Auswirkungen der
Kommunikationstechnik forschen, haben die Informationen zusammengestellt.
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- Die betreffende Webseite ist über folgende
Adressen erreichbar:
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www.kinder-und-mobilfunk.de
-
www.kinder-und-mobilfunk.ch
-
www.kinder-und-handy.de
-
www.kinder-und-handy.ch
-
- Das Informationsangebot ergänzt die neu
erschienene Broschüre der Kompetenzinitiative e. V.: Die Gefährdung und
Schädigung von Kindern durch Mobilfunk (Wirkungen des Mobil- und
Kommunikationsfunks, Heft 2); vgl. auch
www.broschuerenreihe.net .
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- *
- Pressemitteilung der Kompetenzinitiaitve
- Mobilfunk-Studien nicht gefälscht.
Ungerechtfertigte Vernichtung von Forschungsergebnissen an der med.
Universitaet Wien
- An der Universität Wien wird seit Monaten
versucht, dokumentierte mögliche Risiken, Erkenntnisse über genschädigende
Wirkungen der UMTS-Mobilfunkstrahlung als gefälscht darzustellen. Verbreitung
von Unwahrheiten, instrumentalisierte Medien, Geheimhaltung von Protokollen,
Rufmord an den beteiligten Forschern, machen den vorgegebenen Anspruch einer
rigorosen Wahrheitssuche des Rektors der Med. Universität Wien, hinsichtlich
angeblicher Studienfälschung, unglaubwürdig und verschleiern gravierende
Probleme des Vorgehens.
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- Schon die erste Zusammensetzung des zur
Untersuchung beauftragten „Rat für Wissenschaftsethik“, der unter dem Vorsitz
eines Vertreters der Telekommunikationsindustrie die Rücknahme der Studien
forderte, sorgte für den ersten Skandal. Ein danach erneut einberufener Rat,
mit neutralem Vorsitz kam daraufhin zum Schluss, dass die Vorwürfe gegen die
betroffene Arbeitsgruppe unzutreffend seien. Dieses Dokument wird jedoch
unverständlicherweise als „Geheim“ eingestuft und darf nicht veröffentlicht
werden.
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- Das REFLEX-Projekt, zu dem die Wiener
Arbeitsgruppe wesentlich beigetragen hat, zeigt, dass die Mobilfunkstrahlung
Struktur und Funktion von Genen in isolierten menschlichen Zellen verändern
kann. Mit einem Folgeprojekt soll herausgefunden werden, ob vergleichbare
Zellveränderungen auch beim lebenden Menschen, insbesondere bei Kindern und
Heranwachsenden, vorkommen.
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- Sollte dies der Fall sein, wäre ein starker
Hinweis dafür erbracht, dass die Mobilfunkstrahlung ein gesundheitliches
Risiko für den Menschen darstellt.
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- Das Folgeprojekt, das Februar 2008 eingereicht
wurde, ist von den Gutachtern der EU-Kommission ausgezeichnet bewertet, bis
jetzt aber nicht gefördert worden. Wie weit die Wiener Vorgänge das Zögern der
Kommission befördert haben, wird man kaum erfahren können. Über die
Hintergründe der Aktivitäten zur Vernichtung wissenschaftlicher Daten und
davon ausgehend zur Manipulation der öffentlichen Meinung kann man
spekulieren. Das Ausdemwegräumen der Wiener Forschungsergebnisse hätte aber
zur Folge, dass zumindest ein wichtiger Grund entfällt, der die entwarnenden
Aussagen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms Lügen straft und den
gegenwärtigen Grenzwerten jede Berechtigung abspricht. Wenn zudem die geplante
Fortsetzung der Forschungsaktivitäten der Wiener Arbeitsgruppe in einem
internationalen Rahmen auf absehbare Zeit verhindert werden könnte, bestände
für die Telekommunikationsindustrie wohl kaum ein Anlass zur Klage. Die
deutsch-österreichische Wissenschaftsgroteske erscheint somit als
anachronistischer Versuch, weitere Mobilfunk-Forschung aufzuhalten und der
Strahlung eine seit Jahren verlorene Unschuld zurückzugeben.
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- Wie in Wahrheit manipuliert wird, zeigt die
Dokumentation „ Wie empfindlich reagieren die Gene? Erkenntnisse und Intrigen
in einer zentralen Frage der Mobilfunkforschung“ der
Wissenschaftlervereinigung Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt
und Demokratie e.V. in ihrer Reihe 'Berichte und Analysen' (im Anhang oder
auf der Webseite www.kompetenzinitiative.net )
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- Wie weit sich in der internationalen Forschung
die Hinweise auf eine besondere Schädlichkeit der UMTS-Strahlung verdichtet
haben, wird die Kompetenzinitiative in Heft 3 ihrer Broschürenreihe „Wie
empfindlich reagieren die Gene auf Mobilfunkstrahlung? Stand der Forschung –
Entwarnungen und Intrigen – Vorschlag zur Selbsthilfe“ (Wirkungen des Mobil-
und Kommunikationsfunks), das im November 2008 erscheinen wird, dokumentieren
(www.broschuerenreihe.net ).
- bzw. direkt unter
http://www.kompetenzinitiative.net/downloads/081012kiberichte4umtsdokumentation.pdf
-
- ***
-
- Von
www.diagnose-funk:org
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- 23. Oktober 2008
- Appell der Russischen
Strahlenschutzkommission
- Die gesamte westeuropäische Presse ignoriert
den Appell der russischen Strahlenschutzkommission RCNIRP : "Kinder und
Mobilfunktelefone: Die Gesundheit der nachfolgenden Generationen ist in
Gefahr"...
http://www.diagnose-funk.org/politik/033ea29935078f601/033ea29b400e33701.html
-
- 6. Oktober 2008
- Bouygues Telecom wurde vom
Zivilgericht von Nanterre (Hauts-de-Seine) in zweiter Instanz dazu verurteilt,
eine Mobilfunkantenne in Tassin-La-demi-Lune (Rh ne) abzubauen, aufgrund eines
"potentielle Risikos für die Gesundheit".. .
www.diagnose-funk:org
-
- ***
- Von der Bürgerwelle e.V., Dachverband der
Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog
-
- Appell der russischen
Strahlenschutzkommission RNCNIRP wird ignoriert
-
http://omega.twoday.net/stories/5272795/
-
- Bei Anruf Ausschlag: Handy sorgt für
Hautprobleme
-
http://omega.twoday.net/stories/5268774/
-
- 20.10.2008
- Indien: Kommentar zu möglichen
gesundheitlichen Auswirkungen von
- Hochfrequenzstrahlung
http://omega.twoday.net/stories/5265542/
-
- 4.10.2008
- Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch
Mobilfunkstrahlung eine Tatsache
-
http://omega.twoday.net/stories/5233747/
-
- ***
-
- 29.09.2008 BUNDESTAG Umwelt/Antrag
- Berlin: (hib/AS) In Deutschland soll die
Mobilfunkforschung auf dem Gebiet der nicht-ionisierenden Strahlung weiter
ausgebaut werden. Die FDP-Fraktion fordert in einem Antrag (16/10325
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/103/1610325.pdf ), in
Langzeitstudien besondere Personengruppen wie Kinder, Heranwachsende und
Schwangere besser auf die Wirkung unterschiedlicher Strahlenquellen zu
untersuchen. Im Rahmen einer Selbstverpflichtung sollen zudem die Hersteller
von Mobiltelefonen, kabelloser Telefone und W-LAN Geräten sowie auch das
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) zu
weiteren Forschungsvorhaben aufgefordert werden. Die Vergleichbarkeit von
Forschungsergebnissen solle dabei, so die FDP, verbessert werden. In
Deutschland kommen momentan, schreibt die FDP, auf 100 Menschen 104
Mobiltelefone. In einigen Teilen der Bevölkerung bestünden jedoch Vorbehalte
gegen die Mobilfunktechnologie. Aufgrund der großen Bedeutung im Wirtschafts-
und Privatleben müsse "die Angst vor Risiken durch die Forschung" ausgeräumt
werden.
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- Anmerkung Scherrmann:
- Es ist interessant zu vergleichen, wie
unterschiedlich die verschiedenen Parteien aufgrund der unterschiedlichen
Zielvorstellungen argumentieren (im letzten newsletter Antraege der Gruenen
und der Linken).
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- GRUENE GENTECHNIK
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- Vom Informationsdienst Gentechnik
- Die Züchtung von Gemüse ist ein ganz normaler
Vorgang, mit dem Bäuerinnen und Bauern schon immer ihr Saatgut an veränderte
Bedingungen angepasst und damit das Überleben der Menschheit abgesichert
haben. Doch leider gibt es nun Patente auf konventionelle Züchtungsverfahren
und die daraus gewonnenen Produkte. Die Folge: Der freie Austausch von Saatgut
wird verboten, die Patentinhaber kontrollieren die gesamte Kette der
Lebensmittelproduktion. ... Die EU-Agrarminister haben diese Woche ihre
Debatte über die Zulassungspraxis von Gentech-Pflanzen fortgesetzt. Im
Dezember will die französische Ratspräsidentschaft Ergebnisse vorlegen. Der
Infodienst hat für Sie die wichtigsten Kritikpunkte an der Zulassungspraxis in
einem Dossier zusammengefasst:
-
http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/efsa-reform.htm l
- Lesen Sie außerdem, warum Monsanto die
Finanzkrise nicht juckt, sondern der Konzern von der Lebensmittelkrise
profitiert (5. & 9.).
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- NANOTECHNOLOGIE
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- 16.10.2008
- Nanotubes gefährden Regenwürmer - und die
Lungen von Menschen
- Die in der Elektronik immer häufiger
verwendeten Nanoröhrchen gefährden die Fortpflanzung von Regenwürmern. Das
ermittelte ein Team vom dänischen Umweltforschungszentrum in Roskilde. mehr »
-
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/atemwegskrankheiten/default.aspx?sid=516671
-
- Abstract der Studie:
-
http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6WDM-4SN8V6T-2&_user=10&_rdoc=1&_fmt=&_orig=search&_sort=d&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=d019a75980f0fc858344e98cbd13de3c
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- RADIOAKTIVITAET
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- Berlin, den 29. September 2008
- Mitteilung an die Presse von Strahlenschutz e.
V
- Kinderkrebs um Kernkraftwerke ist Tatsache
– Vorsorgeprinzip erzwingt Handeln
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- Am 28.9.2008 trafen sich Epidemiologen,
Statistiker, Physiker, Biologen und Ärzte mit
- Journalisten, Behördenvertretern und
Politikern in der Berliner Charite zu einem Symposion, um mit aktuellen
wissenschaftlichen Erkenntnissen Schwachstellen der „Epidemiologischen Studie
zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK) des Mainzer
Kinderkrebsregisters“ nachzubessern. Unter den Teilnehmern waren sieben
Wissenschaftler, die als Externe (nicht als Autoren) an der Entwicklung der
Methode und der Begleitung der KiKK-Studie beteiligt waren.
-
- Die Bewertung der Autoren der KiKK-Studie, daß
das erhöhte Krebs- und Leukämierisiko bei Kindern unter 5 Jahren in der Nähe
der deutschen Kernkraftwerke grundsätzlich nicht auf die radioaktiven
Emissionen der KKW zurückgeführt werden können, stellte sich als ebenso
unhaltbar heraus wie die These, dass die errechnete Strahlenbelastung um viele
Größenordnungen zu gering sei, um Krebs oder Leukämie verursachen zu können.
Es wurde belegt, dass solche täuschenden Aussagen in der Geschichte des
Strahlenschutzes immer wieder vorgetragen wurden, um ungestört weitermachen zu
können wie bisher. Aus
- verschiedenen Blickwinkeln wurde exemplarisch
aufgezeigt, dass in der KiKK-Studie nicht berücksichtige Fakten sehr wohl
ausreichen, die tragischen Erkrankungen der Kinder als strahleninduziert zu
erklären.
-
- Der Präsident der Gesellschaft für
Strahlenschutz, Dr. Sebastian Pflugbeil, fordert mit
- Nachdruck, die erschreckenden Befunde der
KiKK-Studie ernst zu nehmen. Sie verpflichten die politischen
Entscheidungsträger, das seit Jahrzehnten anerkannte Prinzip der Vorsorge
endlich praktisch umzusetzen. Pflugbeil appelliert an Wissenschaftler,
Medienvertreter und Politiker, nicht zu Lasten der Gesundheit unserer Kinder
mit halbrichtigen Darstellungen ganz falsche Schlussfolgerungen zu
suggerieren. Wenn am Ende einer epidemiologischen Untersuchung ein
signifikanter Zusammenhang herauskommt und die Autoren dann vorgeben, dass das
aber auch Zufall sein könnte, dann wird Epidemiologie zur Demagogie. Pflugbeil
appelliert auch an den gesunden Menschenverstand: Wer nachweist, dass Kinder
umso häufiger erkranken, je näher sie an dem nächsten KKW-Schornstein wohnen
und Radioaktivität als mögliche Ursache grundsätzlich ausschließt, macht sich
nicht nur
- lächerlich. Er wirft die Frage auf, was denn
dann aus solch einem Schornstein die Kinder krank macht. Ist es wirklich
beruhigend, dass man das bisher nicht herausgefunden hat?
-
- Das Symposion hat zahlreiche Ansatzpunkte für
eine weitere intensive Diskussion ergeben, die innerhalb der verschiedenen
Disziplinen, vor allem aber auch untereinander fortgeführt werden soll. Mit
Bedauern wurde zur Kenntnis genommen, daß das Mainzer Kinderkrebsregister die
Einladung zu dieser offenen Diskussion ausgeschlagen hat.
- Ansonsten jedoch hat die interdisziplinäre
freie Diskussion über ein brisantes Thema einen Sprung nach vorne gemacht.
-
-
http://www.strahlentelex.homepage.t-online.de/aktuell.htm
- Siehe auch www.strahlentelex.de/kinderkrebs_bei_atomkraftwerken.htm#Strahlenbiologie
- und
www.strahlentelex.de/kinderkrebs_bei_atomkraftwerken.htm#RadExp
-
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- INTERNET
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- Peter Bornhofen Zahnwerkstoffe – als
Krankheitsauslöser
- Vortrag der Tagung in Heusenstamm, am Samstag,
den 21.06.2008
- pdf-Datei:
http://www.safer-world.org/d/lit/Bornhofen_Dentale%20Werkstoffe.pdf
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- TV
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- SWR, 3.November, 22.30 Uhr: betrifft: Die
Holzschutzmittel-Opfer -
- Legal vergiftet, dann vergessen.
Ein Film von Mirko Tomic
-
http://www.sr-online.de/fernsehen/1358/inc-2008_11_03.html
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- TERMINE
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- Von dem Verein fuer Umwelterkrankte e. V.:
- III. Symposium „Umwelt und
Gesundheit“ des Vereins für Umwelterkrankte
- am 8.11.2008, 9.30 bis 18 Uhr, im Rathaus
Husum.
- Wir wollen mit unserer Veranstaltung auf die
prekäre Lage Umwelterkrankter, also von Menschen, die durch Schadstoffe krank
geworden sind, aufmerksam machen. Unsere namhaften Referenten werden einen
Einblick in die Ursachen dieser Erkrankungen und Erkenntnisse über ihre
Behandlungsmöglichkeiten geben.
- Programm und weitere Infos unter
www.umwelterkrankte.de
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- Von der MCS-Liga Schweiz
www.mcs-liga.ch
- Universität Zürich. 16:00 bis 19:00:
Vorträge über Umweltkrankheit, u. a. mit Prof. Pall und Dr. Ohnsorge
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- POLTIK - BEHOERDEN
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- BUNDESTAG
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- Wissen: Bienensterben
- Die Honigbiene oder Imme ist eines der
ältesten und wichtigsten Nutztiere der Menschen. Bereits vor 6000 Jahren
existierten in Ägypten eigens für Bienenvölker hergestellte Tongefäße. Sorgsam
gehalten und gepflegt, sorgen die Immen für die Bestäubung der Pflanzen und
liefern Honig.
- Zugleich sorgen die Bienenvölker für die
Arterhaltung von 80 Prozent der heimischen Nutz- und Wildpflanzen. Sogar bei
windbestäubten Pflanzen wie Raps lässt sich durch die Honigbiene der Ertrag um
ein Fünftel steigern. Die Honigbiene ist nach Rind und Schwein das
drittwichtigste landwirtschaftliche Nutztier in Deutschland. Die
Schätzungen über die jährliche Wertschöpfung allein aus der
Bestäubungstätigkeit von Honigbienen schwanken für Deutschland zwischen zwei
und vier Milliarden, für die USA gehen sie sogar bis zu zwölf Milliarden Euro.
- Mehr unter
http://www.bundestag.de/wissen/analysen/2008/bienensterben_korr.pdf
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- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
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- 23.10.2008
- Schwellenwerte für allergieauslösende
Bestandteile in Lebensmitteln notwendig
- Experten fordern Grenzwerte für die
Kennzeichnung und Standards für den Umgang mit Allergenen in der
Lebensmittelproduktion
http://www.bfr.bund.de/cd/25250
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- UBA
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- 14.10.2008
- das neue Telegramm: Umwelt+Gesundheit Ausgabe
05/2008
- Im Blickpunkt steht die Forderung des
EU-Parlaments nach besseren Schutz der Bevölkerung vor umweltbedingten
Gesundheitsrisiken.
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Herbe Kritik:
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EU-Parlament
fordert besseren Schutz der Bevölkerung vor umweltbedingten Gesundheitsrisiken
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Keine Ziele,
wenig Fortschritte, kein Geld. Dies ist kurz gefasst die Kritik des
Europäischen Parlaments zur Halbzeit des EU-Aktionsplans Umwelt und Gesundheit
2004-20101. Das Europäische Parlament weist in seiner Sitzung vom 4. September
20082 kritisch darauf hin, dass es sich bei diesem Aktionsplan ausschließlich
um begleitende Maßnahmen zur bestehenden Gemeinschaftspolitik handelt und er
deshalb teilweise zu scheitern droht. Es fehle eine Politik der Prävention,
mit dem Ziel umweltbedingte Erkrankungen zu reduzieren.
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Die Kommission,
so das Parlament, verfolge nur traditionelle Ziele.
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Für neuartige
Probleme werden keine Lösungsstrategien angeboten. So fordert das EU-Parlament
die Kommission auf, möglichst bald gezielte Maßnahmen zur Gewährleistung der
Luftqualität in Innenräumen vorzuschlagen, die darauf abzielen, die Sicherheit
und die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Innenräumen auf hohem Niveau
sicherzustellen. Dazu gehört auch die Angleichung der Rechts- und
Verwaltungsvorschriften für Bauprodukte, die darauf abzielen, die
Unschädlichkeit von chemischen Stoffen als Bestandteile von
Ausstattungsgegenständen und Möbeln sicherzustellen. …
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Des Weiteren
bemängelt das Parlament, dass die Kommission dem Problem der gesundheitlichen
Gefahren durch erbgutverändernde, krebsauslösende, fortpflanzungsschädigende
und hormonell wirksame Stoffe nicht gerecht werde.
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Das EU-Parlament
bedauert zutiefst, dass das Humanbiomonitoring- Projekt, an dem auch das
Umweltbundesamt beteiligt ist, bis jetzt noch nicht fortgesetzt werden konnte.
Außerdem ist es über die „lockere“ Haltung der Kommission zu Nanopartikeln in
Konsumgütern besorgt. Zudem fordert das Parlament die Kommission und die
Mitgliedstaaten auf, angemessen auf die Bedrohungen durch den Klimawandel zu
reagieren.
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Schwerpunkt des
Aktionsplans in der ersten Hälfte der Laufzeit war vor allem die Initiierung
von Forschung zu Umwelt und Gesundheit sowie die Verbesserung der
Datenqualität und der Vergleichbarkeit der Daten. Konkrete Maßnahmen zum
Schutz vor umweltbedingten Krankheiten waren hier noch nicht geplant. Ein
weiteres Ziel war das Einbringen des Umwelt- und Gesundheitsgedankens in
andere Politikbereiche. Bereits bei seiner Verabschiedung hat das Europäische
Parlament den Aktionsplan kritisiert und von der Europäischen Kommission
erhebliche Nachbesserungen im Hinblick auf eine Konkretisierung der zu
erfolgenden Maßnahmen gefordert.
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Das EU-Parlament
empfiehlt als Fazit, in der zweiten Hälfte der Laufzeit des Aktionsplans die
Empfehlungen der Expertengruppen, die innerhalb der Strategie für Umwelt und
Gesundheit4 erarbeitet wurden, in den Aktionsplan einzubeziehen. Die
Kommission soll verstärkt empfindliche Bevölkerungsgruppen schützen, wie
Kinder, Schwangere und ältere Menschen. Hierfür sollen neue Methoden der
Risikobewertung ausgearbeitet werden. Es soll das Vorsorgeprinzip gestärkt und
Instrumente entwickelt und angewandt werden, mit denen potenzielle Gefahren im
Bereich Umwelt und Gesundheit frühzeitig erkannt und abgewendet werden können.
Um dies umzusetzen, soll eine angemessene Mittelausstattung zur Finanzierung
bereitgestellt werden.
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Als positiv wird
gesehen, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Gesundheit, Umwelt und
Forschung seit 2003 verbessert hat und dass die Forschungsarbeiten das Wissen
über die Zusammenhänge zwischen Umweltbelastungsquellen und Auswirkungen auf
die Gesundheit verbessern. Dies reiche aber bei weitem nicht aus, die
wachsende Zahl umweltbedingter Krankheiten zu reduzieren.
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Das
Umweltbundesamt begrüßt die Diskussion zu Umwelt und Gesundheit, die das
Europäische Parlament eingeleitet hat. Es wäre ein großer Schritt vorwärts für
die Umwelt- und Gesundheitspolitik Europas, wenn die Europäische Kommission in
der zweiten Phase des Aktionsplans konkrete Maßnahmen und überprüfbare Ziele
benennen würde und ausreichende Ressourcen zum Erreichen dieser Ziele
bereitstellen würde.
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Marianne
Rappolder und Andreas Gies
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Aktionsplans Umwelt und Gesundheit 2004–2010 (2007/2252(INI))
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http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P6-TA-2008-0410+0+DOC+XML+V0//DE&language=DE
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http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/telegramm/Ausgabe05-2008.pdf
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- Anmerkung Scherrmann:
- Endlich mal klare Worte. Hoffen wir, dass
Taten folgen.
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- UMWELTRAT - Sachverständigenrat für
Umweltfragen/
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- Das Bundeskabinett hat heute eine "Nationale
Strategie für die nachhaltige Nutzung und den Schutz der Meere verabschiedet.
Der SRU begrüßt den heutigen Kabinettsbeschluss, sieht aber noch
Verbesserungsbedarf.
- Hintergrundinformation insbesondere mit
zahlreichen Verweisen auf die Gutachtenarbeit des SRU zu dem Thema in den
letzten Jahren unter
http://www.umweltrat.de
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- Ende des newsletter/d/117
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- Wenn Sie den newsletter/deutsch nicht mehr
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- Ingrid Scherrmann
- Fuchsfeldstr. 50, D-88416 Ochsenhausen, phone:
( + 49 ) 7352 940529
- email: Scherrmann@safer-world.org
, info@safer-world.org , web:
http://www.safer-world.org
- SAFER WORLD ist ein privates unabhängiges
internationales Internet-Informations-Netzwerk für eine gesündere Umwelt
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