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- SAFER WORLD -
Newsletter 118 - 24. 11. 2008
- als
pdf-Datei:
http://www.safer-world.org/d/newsletter/2008/118.pdf
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- AKTIV
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- Am 5. Dez. 2008 findet
im Europaparlament in Strassbourg eine Konferenz statt zum Thema: Umwelt
und Gesundheit: Innenraumschadstoffe und Multi-Systemkrankheiten
- Konferenzsprachen sind
englisch, franzoesich, deutsch, italienisch, russisch
- Das Programm erhalten
Sie via email ueber
Scherrmann@safer-world.org
- Anmeldeschluss: 27. 11.
2008. Es gibt noch freie Plaetze.
- Eingeladen sind auf
diesem Gebiet engagierte Organisationen, Buergerinnen und Buerger.
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- CHEMIKALIEN -
BISPHENOL A
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- Bundestag 12.11.2008
- Behörden sehen kaum
Risiken durch Bisphenol A
- Ernährung
Landwirtschaft und Verbraucherschutz/Antwort
- Berlin: (hib/HLE)
Mehrere für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige nationale und
europäische Einrichtungen sehen kaum Risiken durch den Kunststoffbestandteil
Bisphenol A, der zum Beispiel in Behältern für Kleinkindnahrung enthalten ist.
In der Antwort der Bundesregierung (16/10759
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/107/1610759.pdf ) auf eine Kleine
Anfrage der Linksfraktion (16/10672 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/106/1610672.pdf
) heißt es, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit habe in einer
Studie 2008 darauf hingewiesen, dass auch Säuglinge und Kleinkinder über eine
ausreichende Stoffwechselkapazität zur Eliminierung der Mengen an Bisphenol A
verfügen, wie sie bei der Aufnahme von Flaschennahrung auftreten könnten,
schreibt die Regierung. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die
Gesellschaft für Toxikologie e.V. würden sich der Einschätzung der
Europäischen Behörde anschließen. Aus den Studien ergebe sich, "dass oral
aufgenommenes Bisphenol A schnell in Darm und Leber zu einem hormonell/östrogen
unwirksamen Metaboliten verstoffwechselt und bei Primaten einschließlich des
Menschen mit einer Halbwertszeit von weniger als sechs Stunden ausgeschieden
wird", erläutert die Regierung. "Daher ist derzeit nicht davon auszugehen,
dass es zu einer Akkumulation von Bisphenol A im menschlichen Körper kommt",
erklärt die Regierung.
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- Anmerkung Scherrmann:
- Ueber die Schaedigungen
durch Bisphonol A bei Kleinkindern gibt es andere Erkenntnisse. Die obige
"Antwort" ist mal wieder ein typisches Beispiel, wie Behoerden abwiegeln.
- Hierzu ein Abschnitt
aus dem EU-Verbraucherinfo 2. November 08 von Hildrut Breyer MdEUP
www.hiltrud-breyer.eu
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- Gefahr nicht
verharmlosen: Bisphenol-A
- Zum ersten Mal haben
britische und amerikanische Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen der
Belastung durch die Chemikalie Bisphenol-A (BPA) und dem Risiko von Herz-
Kreislauferkrankungen und Diabetes bewiesen. Die Ergebnisse dieser Studie
müssen eine Alarmglocke für die Europäische Union sein. Die EU darf nicht
länger die Gefahren schön reden, sondern muss die Gesundheit ihrer Bürgerinnen
und Bürger, und ganz besonders die unserer Babys und Kinder,
- schützen.
EU-Kommissarin Vassiliou ist aufgefordert, die Warnungen zu BPA endlich ernst
zu nehmen und das Verbot dieser Chemikalie in Babyflaschen und anderen
Kinderprodukten zu prüfen.
- Bisher geschah genau
das Gegenteil: Anstatt die Verbraucher besser vor Bisphenol-A zu schützen, hat
die EU-Lebensmittelbehörde EFSA 2007 den Grenzwert für die Aufnahmemenge um
das Fünffache erhöht. Diese Erhöhung geschah auf der Basis einer von der
Industrie finanzierten Studie, die keinerlei Schaden durch BPA feststellen
konnte. Es ist ein Skandal, wie die EFSA die große Zahl der
- unabhängigen Studien
mit vorgeschobenen Argumenten vom Tisch wischt und sich nur diejenigen Studien
herauspickt, die ihr passen. Mit der mittlerweile zweiten parlamentarischen
Anfrage setze ich mich dafür ein, dass die Vorgänge in der EFSA lückenlos
aufgeklärt werden.
- Informationen zur
Studie
http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/300/11/1303
- Meine Anfragen
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+WQ+E-2008-3777+0+DOC+XML+V0//DE&language=DE
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- MEDIKAMENTE
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- 20. 11. 2008
- Deutsches Aerzteblatt.
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- Starker Anstieg der
Neuroleptikagaben bei Kindern und Jugendlichen
- Hamburg – Um 13,6
Prozent ist von 2006 auf 2007 die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 20
Jahren gestiegen, die mit Neuroleptika behandelt wurden. Bei der Gruppe der
unter 15-Jährigen betrug die Steigerung sogar 25 Prozent. Das berichtet die
Deutsche Angestellten Krankenkasse.
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- „Neuroleptika gehören
zu den Psychopharmaka, die schwerwiegende Nebenwirkungen, wie Gewichtszunahme,
apathisches Verhalten, Bewegungs- und Herz-Kreislauf-Störungen haben können.
Gerade bei Kindern, die noch im Wachstum sind, sollten diese Medikamente
äußerst vorsichtig verschrieben werden“, sagte Stefanie Schellhammer,
Apothekerin in der DAK-Fachabteilung für Arzneimittel.
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- Die neuen Daten
bestätigten einen Trend: „Psychopharmaka setzen sich mittlerweile in allen
Altersgruppen durch. Bei den Erwachsenen zählen sie schon seit Jahren zu den
Spitzenreitern der verordneten Medikamente“, sagte Schellhammer.
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34462
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- Anmerkung Scherrmann:
- Wen wundert es? Es wird
versucht an den Symptomen rumzukurieren.
- Es ist doch viel
einfacher einem Kind mit ADHS Ritalin zu verordnen, als sich das Wohnumfeld
des Kindes genau anzuschauen. Siehe auch unter MEDIEN - INTERNET
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- NANOTECHNOLOGIE
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- 20.11.2008, BfR
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- Nanotechnologie im
Fokus des gesundheitlichen Verbraucherschutzes
- Rund 200 Teilnehmer
beim sechsten BfR-Forum Verbraucherschutz
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- In welchen
Lebensmitteln und Produkten werden Nanopartikel eingesetzt? Auf welchen Wegen
kommen Verbraucher mit Nanopartikeln in Kontakt? Entstehen dadurch
gesundheitliche Risiken? Wie können diese bewertet werden? Welche
Informationen benötigen Verbraucher über Nanotechnologien? Die Liste der
Fragen war lang auf dem sechsten BfR-Forum Verbraucherschutz im Bundesinstitut
für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichen Institutionen und
Nichtregierungsorganisationen diskutierten unter dem Motto „Nanotechnologie im
Fokus des gesundheitlichen Verbraucherschutzes“ mögliche Antworten. Einig
waren sich die Anwesenden darüber, dass großer Forschungsbedarf besteht.
Dringend notwendig sei eine einheitliche Definition für Nanotechnologie.
Allerdings werde auch mit einer solchen Definition keine allgemeingültige
Risikobewertung möglich sein. „Die Bewertung möglicher gesundheitlicher
Risiken durch Nanopartikel oder -materialien ist derzeit nur im Einzelfall
möglich“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.
- Mehr unter:
http://www.bfr.bund.de/cd/27042
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- Schweiz :
- Abschlussbericht der
4. NanoRegulation Konferenz
- Der Schlussbericht der
4. NanoRegulation Konferenz vom 16.-17. September in St.Gallen ist ab sofort
auf der Webseite der Innovationsgesellschaft abrufbar. Das Dokument gibt eine
Übersicht der Präsentationen, Workshops und Teilnehmer der Veranstaltung,
welche sich dieses Jahr mit der Thematik der „Freiwilligen Massnahmen in der
Nano Risk Governance“ auseinandergesetzt hat.
- http://www.innovationsgesellschaft.ch/index.php?page=115
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- Anmerkung Scherrmann:
- Fuer diejenigen, die
die Argumente der Industrie kennen lernen wollen, ist diese Website eine gute
Informationsquelle.
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- RADIOAKTIVITAET
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- 13.11.2008
- Im Bundestag notiert:
Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung in der Bundesrepublik im Jahr
2007
- Umwelt/Unterrichtung
- Berlin: (hib/AS) Über
Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung in der Bundesrepublik im Jahr 2007
informiert die Bundesregierung in einer Unterrichtung (16/10750 ). Neben einer
Auflistung medizinischer Strahlenexposition und der beruflichen
Strahlenexposition gibt der Bericht auch Auskunft über die Strahlenexposition
von Flugpersonal. Daneben enthält der Bericht ein Register hochradioaktiver
Strahlenquellen, eine Aufstellung über die Emissionsüberwachung von
Kernkraftwerken ebenso wie einen Bericht über die Folgen des
Tschernobyl-Unglücks. Der Bericht geht auf das Strahlenschutzvorsorgegesetz (StrVG)
aus dem Jahr 1986 zurück, das vorsieht, dass Bundestag und Bundesrat einmal
jährlich einen Bericht über die Radioaktivität in der Umwelt erhalten.
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- RECHT -
SOZIALGERICHTE
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- Wenn Sie einsehen
wollen, welche Urteile an den Sozialgerichten (Laender und Bund) in den
letzten Jahren unter dem Stichwort "MCS" zu finden sind, kopieren Sie den
folgenden URL in Ihren Browser:
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http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/list.php?modul=esgb&id=&etyp=&land=&gericht=&abteilung=&sachgebiet=&rechtskraft=&s0=mcs&c0=AND&c1=OR&c2=OR&search_entscheidung=j&instanz=&aktenzeichen=&edat_von=&edat_bis=&speicherdatum_von=&speicherdatum_bis=&show_id=j&show_freigabe=j&show_kategorie=j&show_rechtskraft=j&show_instanz1=j&show_instanz2=j&show_instanz3=j&show_speicherdatum=j&ORDERBY=saved%20DESC,%20id%20DESC%20&page=1
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- Sie finden 64 Urteile
im kompletten Wortlaut.
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- 19. 11. 2008
- BUNDESTAG . Grüne
plädieren für Ausbau der Informationsfreiheit
- Inneres/Antrag
- Berlin: (hib/MEN) Die
Informationsansprüche des Informationsfreiheitsgesetzes sollen erweitert und
bürgerfreundlicher ausgestaltet werden. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
fordert in einem Antrag (16/10880) die Bundesregierung auf, einen
entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Nach Auffassung der Grünen ist es
notwendig, das Informationsfreiheitsgesetz und das Umweltinformationsgesetz
zusammenzuführen und das Verhältnis zu Informationsansprüchen aus anderen
Gesetzen klarer zu regeln. Weiter plädiert die Fraktion in ihrem Antrag dafür,
die Ausnahmeregelung für Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu ändern, da
diese "zum größten Hindernis für mehr Transparenz" geworden seien. Viele
Behörden blockierten Informationsansprüche mit der Begründung, dass Interessen
Dritter gefährdet seien. Dies seien nicht selten reine Mutmaßungen,
argumentieren die Grünen. Gesetzgeberischen Handlungsbedarf sieht die Fraktion
außerdem bei der Bereichsausnahme für Geheimdienste und den Fristen für die
Bearbeitung von Anträgen.
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- Daneben solle die
Bundesregierung bei den Behörden des Bundes darauf hinwirken, Transparenz über
das Gesetz selbst und seine Möglichkeiten herzustellen. Hierzu sei es etwa
notwendig, die Mitarbeiter der auskunftspflichtigen Stellen aus- und
weiterzubilden. Daneben solle, so die Grünen in dem Antrag, auf den
Internetseiten der Bundesministerien und der nachgeordneten Behörden "in
leicht verständlicher Form" auf das Informationsrecht hingewiesen werden.
Damit Transparenz nicht vom Privatvermögen abhängig sei, müsse zudem das
Gebührenrecht angepasst, und die Kosten für die Bürgerinnen und Bürger müssten
weiter gesenkt werden.
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- Schließlich fordern die
Grünen die Bundesregierung in dem Antrag auf, die personelle Ausstattung des
Datenschutzbeauftragten zu verbessern. Die Behörde müsse verstärkt in die Lage
versetzt werden, von sich aus auf Stellen des Bundes zuzugehen und in
Schulungen mit dem Informationsfreiheitsgesetz vertraut zu machen, schreibt
die Fraktion.
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- Anmerkung Scherrmann:
- Von den meisten
Buergerinnen und Buergern wird noch wenig verstanden, wie wichtig ein besseres
Informationsfreiheitsgesetz und Umweltinformationsgesetz ist.
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- MEDIEN - BUCH
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- Torsten Engelbrecht /
Claus Köhnlein
- Virus-Wahn
- Vogelgrippe (H5N1),
SARS, BSE, Hepatitis C, AIDS, Polio
- Wie die
Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit
Milliarden-Profite macht.
- Mehr unter http://www.torstenengelbrecht.com/de/buch_viruswahn.html
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- MEDIEN - INTERNET
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- Weihnachtszeit: Wenn
der Duft zur Qual wird
- Von Michael Draeke
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http://www.news-adhoc.com/weihnachtszeit-wenn-der-duft-zur-qual-wird-idna200811172609/print/
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- 24.10.2008
- Handelsblatt:
- Forschung im
Zwielicht - Psychiater im Sold der Industrie
- von Eva-Maria Schnurr
- Interessenkonflikte
von Ärzten gefährden die Freiheit der Forschung. In der Psychiatrie ist die
Versuchung besonders groß.
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- DÜSSELDORF. Die Sache
ist ziemlich peinlich. "Hochkarätige Redner" habe man gewonnen für die
Plenarvorträge zur Eröffnung des Fachkongresses Ende November, so verkündet
das Programm für die bevorstehende Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für
Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). Doch nun wurde der
Begriff "hochkarätig" unfreiwillig doppeldeutig.
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- .... Im Umgang mit
Interessenkonflikten tut sich die Ärzteschaft auch in Deutschland immer noch
schwer. Von Firmen bezahlte Vorträge oder Beraterverträge mit der
Pharmaindustrie sind auch bei deutschen Universitätsprofessoren keine
Seltenheit. Doch der Fall Nemeroff zeigt, dass der Umgang mit solchen
Interessenkonflikten in der medizinischen Forschung neu geregelt werden muss.
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- ... Als Erstes nahm er
sich führende Psychiater vor - aus gutem Grund: Die Erfahrungen aus einzelnen
amerikanischen Bundesstaaten, in denen Zahlungen der Pharmaindustrie bereits
veröffentlicht werden, zeigen, dass Psychiater und Neurologen das meiste Geld
aus der Industrie erhalten - noch vor Herz-Kreislauf-Spezialisten.
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- Psychiatrische
Medikamente seien für die Pharmaindustrie einer der wichtigsten
Geschäftszweige, erläutert Klaus Lieb, Direktor der Klinik für Psychiatrie und
Psychotherapie des Universitätsklinikums Mainz und Vorstandsmitglied der
Anti-Korruptions-Ärzteinitiative MEZIS. ... Auch in Deutschland steigen die
Verschreibungszahlen vor allem von Antidepressiva seit einigen Jahren stetig
an, Neuroleptika - Medikamente gegen Schizophrenie - gehören zu den
umsatzstärksten Medikamenten überhaupt.
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- Hinzu kommt: Anders als
Krebs oder Herzinfarkte sind psychiatrische Krankheiten weder auf
Röntgenbildern noch in den Blutwerten der Patienten zu erkennen. Die
Diagnosekriterien sind Definitionssache, und deshalb ist es vergleichsweise
einfach möglich, darauf Einfluss zu nehmen. In den vergangenen 50 Jahren
explodierte die Zahl psychiatrischer Störungen von 106 auf inzwischen 297.
Nicht nur der Fortschritt der Forschung könnte dafür der Grund sein, sondern
auch "disease mongering", Geld verdienen mit der Ausweitung von Diagnosen,
vermuten unabhängige Beobachter.
- ....
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- Den ganzen Artikel
finden Sie unter:
http://www.handelsblatt.com/technologie/medizin/psychiater-im-sold-der-industrie;2070031
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- Anmerkung Scherrmann.
- Es ist erstaunlich,
dass dieser Artikel ausgerechnet im Handelsblatt erscheint.
- Viele PatientInnen
wundern sich, warum sie eine psychiatrische Diagnose bekommen. Nach der
Lektuere dieses Artikels kennen sie zumindest einige Gruende.
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- MEDIEN - TV
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- 10.11.2008
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- Gefahren im
Trinkwasser: ZDF-Magazin "Abenteuer Wissen" über neue Untersuchungen zu
Tensiden, Nanopartikeln und Medikamentenresten im Grundwasser
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- Mainz (ots) - Das
ZDF-Magazin "Abenteuer Wissen" ist zum zweiten Mal den Gefahren im Trinkwasser
auf der Spur. Aktuelle Ergebnisse einer medizinischen Untersuchung von Anglern
am Möhnesee zum Fall des mit perfluorierten Tensiden (PFT) verseuchten
Trinkwassers in Nordrhein-Westfalen versprechen neue Erkenntnisse. Über Jahre
mischte eine Industriefirma mit PFT belasteten Klärschlamm unter Dünger, das
Gift versickerte und gelangte schließlich in die Ruhr. In der aktuellen
Sendung am Mittwoch, 12. November 2008, 22.15 Uhr, berichtet "Abenteuer
Wissen" über die Ergebnisse der Untersuchung, die die Frage klären soll: Wie
gelangte das Gift auch in Menschen, die das verseuchte Trinkwasser nie zu sich
genommen hatten. Die Vermutung: Über das Grundwasser war das PFT auch in den
See gelangt und hatte sich in Speisefischen angereichert.
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- Schon vor eineinhalb
Jahren hatte sich die Sendung mit Moderator Karsten Schwanke auf Spurensuche
nach den unsichtbaren Bedrohungen der Trinkwasserqualität begeben und über die
hohe Konzentrationen von PFT berichtet, die das Trinkwasser in
Nordrhein-Westfalen belasten.
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- "Abenteuer Wissen"
informiert in der aktuellen Sendung zudem über Nanopartikel, die über
Lebensmittel und Trinkwasser die Barrieren des Körpers überwinden.
Medikamentenreste bereiten ebenfalls Probleme: So verursachen zum Beispiel
Rückstände von Antibiotika, wie sie in Krankenhausabwässern nachgewiesen
werden, gefährliche Resistenzen von Bakterien.
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- Nanopartikel werden
als Materialien definiert, die mindestens in einer Dimension kleiner als 100
Nanometer sind. Das Besondere an ihnen ist, dass sie völlig andere
Eigenschaften haben, als ihre großen Verwandten. Wissenschaftler weisen
verstärkt darauf hin, dass Nanopartikel erhebliche Gesundheits- und
Umweltrisiken bergen. So können sie zum Beispiel die schützenden biologischen
Schranken wie die Plazenta oder die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Studien an
Ratten und Mäusen belegen dies. Nach Schätzungen des BUND sind - neben vielen
verschiedenen Alltagsprodukten - allein 600 verschiedene Lebensmittel auf dem
Markt, die Nanopartikel enthalten.
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- Jährlich gelangen
mehrere Tonnen Medikamente in die Umwelt - mit zum Teil erheblichen Folgen: in
Indien starb der Aasgeier durch ein Schmerzmittel aus, hierzulande
verweiblichen Fische durch die Rückstände von Hormonpillen. Dr. Wolfgang
Kohnen von der Uniklinik Mainz konnte zudem nachweisen, dass die Resistenzen
von bakteriellen Krankheitserregern durch Rückstände von Antibiotika in den
Abwässern, vor allem im Umfeld von Krankenhäusern, entstehen. In einem
Pilotprojekt versucht das Kreiskrankenhaus Waldbröl die Medikamentenflut im
Abwasser in den Griff zu bekommen. Der Plan: Die belasteten Abwässer dürfen
erst gar nicht in die kommunalen Kläranlagen gelangen, sondern sollen vorher
in speziellen Anlagen gereinigt werden. "Abenteuer Wissen" ist mit dabei, als
der Wissenschaftler Kohnen erneut den Test vor Ort macht.
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- Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/pm/7840
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Pressemappe via RSS :
http://www.presseportal.de/rss/pm_7840.rss2
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- WDR 13.10.2008
- Skandal um
chronische Borreliose
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- „Eine chronische
Borreliose gibt es nicht“ – davon gehen die bislang gültigen Leitlinien der
IDSA (Amerikanische Gesellschaft für Infektionskrankheiten) aus. Doch nun
werden diese Leitlinien in Zweifel gezogen. Eine Untersuchung des
Justizministeriums von Connecticut deckte ein fehlerhaftes Vorgehen bei der
Erstellung der IDSA-Leitlinien zur Lyme-Borreliose auf. Am 1. Mai 2008
verordnete der Generalstaatsanwalt von Connecticut, Richard Blumenthal, eine
Überprüfung der IDSA-Leitlinien. Seine Begründung: „Mein Ministerium stellte
geheim gehaltene Kapitalinteressen mehrerer der einflussreichsten Mitglieder
der Leitlinienkommission der IDSA fest. Was die chronische Lyme-Borreliose
betrifft, ignorierte oder bagatellisierte die IDSA-Leitlinienkommission in
unsachgemäßer Weise Überlegungen und Erkenntnisse abweichender medizinischer
Meinungen und Nachweise.“
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- Mehr unter
http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2008/1013/07_skandal_um_chronische_borreliose.jsp
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- TERMINE
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- Siehe unter AKTIV:
Konferenz in Strassbourg
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- POLTIK - BEHOERDEN
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- BUNDESTAG
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- Siehe weiter oben
unter CHEMIKALIEN - BISPHENOL A und
- unter RECHT
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- Bundesinstitut für
Risikobewertung (BfR)
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- 23/2008, 18.11.2008
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- Risikobewertung und
Risikokommunikation: Gute Noten für das BfR
- Neue
BfR-Publikationen über Risikowahrnehmung und Vertrauen in Institutionen des
gesundheitlichen Verbraucherschutzes veröffentlicht
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- Der gesundheitliche
Verbraucherschutz ist nach Ansicht der deutschen Bevölkerung nach wie vor eine
zentrale Aufgabe des Staates. Dies ist eines der Ergebnisse der zweiten
repräsentativen Befragung der deutschen Bevölkerung zur Bekanntheit des
Bundesinstituts für Risikobewertung. Die Umfrage war Bestandteil einer Studie,
in der neben gut 1000 repräsentativ ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern auch
400 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft,
Verbraucherverbänden und den Medien befragt wurden. „Die Ergebnisse sind
positiv“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Bei unseren
Zielgruppen haben wir unsere Bekanntheit deutlich gesteigert, und auch in der
Allgemeinbevölkerung sind wir inzwischen wesentlich bekannter als bei unserer
ersten Umfrage vor vier Jahren. Im Übrigen wird unsere Arbeit von Fachleuten
wie Laien als gut bewertet.“ Nachholbedarf gibt es allerdings im Bereich der
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Bei den Medienvertretern sollte sich das
Institut noch besser positionieren - als die Institution in Deutschland, die
gesundheitliche Risiken bei Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten nach
wissenschaftlichen Kriterien beurteilt, unabhängig von politischen und
wirtschaftlichen Interessen. ...
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- Pressemittelung:
http://www.bfr.bund.de/cd/27010
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-
Hintergrundsinformation:
http://www.bfr.bund.de/cm/238/rechtfertigen_gefuehlte_risiken_staatliches_handeln_tagungsband.pdf
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http://www.bfr.bund.de/cm/221/zweitevaluation_der_bekanntheit_des_bfr_abschlussbericht_2008.pdf
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- Anmerkung Scherrmann:
- Dass das BfR inzwischen
in der Bevoelkerung bekannter ist, sagt nichts darueber aus, ob es die Buerger
und Buergerinnen tatsaechlich schuetzt. Nach der Lektuere von Hunderten von
Pressemitteilungen waehrend der letzten 15 Jahre und des Tagungsbandes
"Rechtfertigen gefuehlte Risiken staatliches Handeln" komme ich persoenlich
zu dem Schluss, dass das BfR die BuegerInnen und Buerger unzureichend schuetzt.
Ich habe wenig Vertrauen in die Risikowahrnehmung des BfR.
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- UBA
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- 12.11.2008
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- Sind sozial
benachteiligte Menschen in Deutschland höheren Umweltbelastungen ausgesetzt
als besser gestellte? Haben
Menschen mit geringem Einkommen ein größeres Risiko, durch Umweltschadstoffe
in Wohnung und Wohnumgebung zur erkranken als Einkommensstärkere? Das
telegramm: umwelt + gesundheit berichtet über eine Fachtgung zum Thema
Umweltgerechtigkeit.
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http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/telegramm/Ausgabe07-2008.pdf
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- Anmerkung Scherrmann:
Die Problematik wird meiner Einschaetzung nach zu einseitig und
versimplifizierend beurteilt.
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- Ende des newsletter/d/118
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